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Trumps neues Wahlkampf-Lied - Nicht alle lieben Trumps "YMCA"-Tanz

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Mit den Füßen im Takt wippen und die Fäuste in die Luft boxen: Bei seinen jüngsten Wahlkampfauftritten tanzt US-Präsident Trump zu "YMCA". Nicht alle Amerikaner sind begeistert.

Archiv: US-Präsident Donald Trump gestikuliert zu dem Song YMCA, bei einer Kundgebung am John P. Murtha Johnstown-Cambria County Flughafen in Johnstown, Pennsylvania
Nicht alle in den USA sind von Trumps neuen Tanz begeistert.
Quelle: AP

Er richtet sein Sakko, schaut ins Publikum, dann legt er los. Im Endspurt des Wahlkampfs beendet US-Präsident Donald Trump seine Kundgebungen mittlerweile mit einem Tanz zum legendären Song "YMCA" der Band Village People.

Trumps Bühnenabgang: Fäuste schwenken, klatschen und winken

Dabei geht der Mann, der bekanntermaßen sehr auf sein Aussehen achtet, in die Vollen. Trump beginnt mit den Armen und schwenkt seine geballten Fäuste vor und zurück.

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Er klatscht und winkt, dann nickt er mit dem Kopf zur Musik und bewegt seine Knie. An manchen Abenden beschränkt Trump sich aufs Zeigen und Klatschen, an anderen schlingert und ruckelt er zum Jubel des Publikums.

Trump bemüht sich um positive Schlagzeilen

Hinter der Bühne schließen sich oft Mitarbeiter und Wahlkampfhelfer an und tanzen die traditionellere Variante zu der 70-Jahre-Hymne, indem sie mit dem Körper die Buchstaben Y-M-C-A nachbilden.

Trumps Tanz ist zu einem seltenen Element der Leichtigkeit geworden in einem ansonsten miserablen Wahlkampfjahr, das geprägt war von der Corona-Pandemie, einer wirtschaftlichen Rezession und rassistischer Gewalt. Trump kann positive Schlagzeilen gut gebrauchen - in den meisten landesweiten Umfragen liegt er hinten. Und auch im letzten TV-Duell konnte er nicht alle überzeugen.

Im November 2020 können die amerikanischen Wähler zur Urne gehen, um zu entscheiden, ob Präsident Trump oder sein demokratischer Herausforderer Biden das Land für die nächsten vier Jahre führt.

Beitragslänge:
110 min
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"YMCA"-Tanz ist zur Challenge auf TikTok geworden

Auch eine TikTok-Challenge hat der Tanz schon ausgelöst. Und Mitarbeiter und Angehörige von Trump bemühen sich, den Trump-Dance zu verkulten. "Ich liebe es", schrieb seine Tochter Ivanka zu ihrem Retweet eines Videos, in dem eine junge Frau die Bewegungen des Präsidenten imitiert.

Journalist: Trump tanzt auf Gräbern

Bei anderen lösen die präsidialen Tanzeinlagen Unmut aus. Zu ihnen gehört der CNN-Journalist Don Lemon, der Trump dafür kritisierte, während einer Pandemie zu tanzen, die so vielen Menschen das Leben kostet.

Das kann nicht zurückgenommen werden, egal wie oft er zu Kundgebungen und Tänzen zu den Village People geht. Er hat Spaß und tanzt auf den Gräbern von 215.000 Amerikanern.
Don Lemon, CNN-Journalist

Rolling Stones drohten mit Klage wegen ihres Songs

Das als Schwulenhymne geltende "YMCA" ist relativ neu auf der Playlist für Trumps Wahlkampfveranstaltungen. Der Song wurde in diesem Jahr eingewechselt, nachdem die Rolling Stones im Juni mit einer Klage gedroht hatten, falls Trump weiterhin ihren Hit "You Can't Always Get What You Want" als Schlussstück bei seinen Kundgebungen verwende.

Adele und Witwe von Luciano Pavarotti wehrten sich

Trumps Wahlkampf-Soundtrack - ein wichtiger Teil der Veranstaltungen - hat bereits zahlreiche Androhungen rechtlicher Schritte ausgelöst. Am Anfang fand sich in der Liste viel von den Rolling Stones und Aerosmith, bis auch jene Rockband mit einer Klage drohte. Auch Adele war vertreten, bis sie protestierte, und der verstorbene Tenor Luciano Pavarotti mit der Arie "Nessun Dorma", bis dessen Witwe sich das verbat.

Die Village People Band zeigte sich im Februar einverstanden mit der Nutzung ihrer Songs und erklärte, diese sei völlig legal. Allerdings unterstütze die Band Trumps Verwendung nicht, "da wir unsere Musik lieber aus der Politik heraushalten".

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