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Zug aus München verunglückt : Tote bei Zugkollision in Tschechien

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Bei einem Zugunglück in Tschechien sind drei Menschen ums Leben gekommen und Dutzende weitere verletzt worden. Einer der kollidierten Züge kam aus Deutschland.

Ein aus München kommender Expresszug ist in Tschechien mit einem Personenzug zusammengestoßen. Bei dem Unglück sind drei Menschen ums Leben gekommen - bei den Toten handelt es sich laut Informationen von ZDF-Korrespondent Wolf-Christian Ulrich um die beiden Zugführer und eine Passagierin. Rund 30 Menschen wurden demnach verletzt, fünf von ihnen sind in einem kritischen Zustand.

Bei einem Zugunglück in Tschechien sind mindestens drei Menschen ums Leben gekommen und mehrere weitere wurden verletzt. ZDF-Korrespondent Wolf-Christian Ullrich hat erste Details.

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Dutzende Rettungskräfte und vier Hubschrauber waren vor Ort im Einsatz, um die verletzten Menschen zu versorgen und in Krankenhäuser zu bringen. Auch aus Deutschland kam Hilfe. Das Unglück ereignete sich den Angaben zufolge am Morgen um kurz nach 8 Uhr bei Domazlice nahe der Grenze zu Bayern.

Tschechien, Domažlice: Zugunglück
Der Unglücksort liegt etwa 140 Kilometer südwestlich der tschechischen Hauptstadt Prag.
Quelle: ZDF

Verkehrsminister: "Situation ist ernst"

"Die Situation ist ernst, ich bin auf dem Weg zum Unglücksort", teilte der tschechische Verkehrsminister Karel Havlicek mit. Der Expresszug München-Prag habe nach ersten Erkenntnissen bei Domazlice (Taus) nahe der deutschen Grenze ein Haltesignal überfahren. Er sei dann mit dem Nahverkehrszug, einem sogenannten RegioShark, kollidiert. Letzterer verkehrt auf der Strecke Pilsen (Plzen)-Domazlice.

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Bei dem Expresszug handelte es sich um einen Zug des privaten deutschen Anbieters Länderbahn (alex). Die Länderbahn habe mehrere deutsche und tschechische Notfallmanager zur Unfallstelle entsandt. Weitere Infos zu dem Unglück teilte das Unternehmen zunächst nicht mit. 

Auf tschechischen Eisenbahnstrecken kommt es immer wieder zu Unfällen. Die Sicherheitstechnik gilt vielerorts als veraltet. Die Regierung hat ein Modernisierungsprogramm auf den Weg gebracht. Erst vor einem Jahr waren im Erzgebirge nahe der deutschen Grenze zwei Züge frontal zusammengestoßen. Dabei waren zwei Menschen gestorben, darunter ein Deutscher.

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