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Bilder aus Tonga im Pazifik - Lage nach Vulkanausbruch und Tsunami unklar

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Vor dem Inselreich Tonga im Pazifik ist ein Unterwasservulkan ausgebrochen. Satellitenbilder zeigen spektakuläre Aufnahmen. Die Tsunami-Warnung wurde inzwischen aufgehoben.

Aufnahmen aus dem Pazifikstaat Tonga zeigen bis zu 80 Zentimeter hohe Flutwellen, die auf die Küste prallen. Auslöser ist der Ausbruch eines Unterwasservulkans.

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Der Ausbruch eines unterseeischen Vulkans in der Nähe des Inselreichs Tonga hat in weiten Teilen des Pazifiks zu Tsunami-Warnungen geführt. Inzwischen hat die Wetterbehörde in Japan die Warnung für die Pazifikküste des Inselreiches wieder aufgehoben.

UN besorgt über Folgen des Ausbruchs

UN-Generalsekretär António Guterres zeigte sich "zutiefst besorgt" über Berichte von einem Tsunami und Asche in dem Pazifikstaat, teilten die Vereinten Nationen in New York mit. Auch Tsunami-Warnungen für andere Länder bereiteten ihm Sorge. Die UN beobachteten die Situation genau und stünden bereit, Unterstützung zu liefern, hieß es.

Menschen berichten von Überschwemmungen

Zuvor waren an der Küste der nordöstlichen Präfektur Iwate sowie im südwestlichen Amami Flutwellen von rund einem Meter Höhe registriert worden, hieß es. Berichte über Schäden oder Verletzte gab es nicht.

Wie lokale Medien unter Berufung auf Anwohner berichteten, überschwemmte die Flutwelle zahlreiche Häuser in der Inselhauptstadt. Es habe Asche geregnet und Telefonverbindungen seien ausgefallen. Der australischen Wetterbehörde zufolge wurde in der Stadt Nuku'alofa eine 1,2 Meter hohe Welle beobachtet.

Der Ausbruch eines unter Wasser liegenden Vulkans hat im Pazifik-Gebiet eine Reihe von Flutwellen ausgelöst. Weitere Warnungen wurden jedoch wieder aufgehoben.

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Videoaufnahmen aus Tonga, die in den sozialen Medien veröffentlicht wurden, zeigten hohe Wellen, die an Land gespült wurden und auch bewohnte Gebiete erreichten.

Hohe Wellen auf Hawaii

Im US-Staat Hawaii waren die Wellen nach Angaben der Behörden zwischen 50 und 80 Zentimeter hoch. Es seien keine Schäden entstanden, und auch Überschwemmungen habe es auf den Inseln kaum gegeben.

Der Ausbruch eines unterseeischen Vulkans in der Nähe des Inselreichs Tonga
Der Ausbruch eines unterseeischen Vulkans in der Nähe des Inselreichs Tonga hat zu Tsunami-Warnungen in weiten Teilen des Pazifiks geführt.
Quelle: --/AAP Image/Tonga Meteorological Services/dpa

Doch auch für weitere Pazifik-Staaten, darunter Fidschi, Vanuatu, Neuseeland und Australien, waren Tsunami-Warnungen herausgegeben worden.

Der Boden hat gebebt, das ganze Haus wurde durchgeschüttelt. Es kam in Wellen. Mein jüngerer Bruder dachte, dass in unserer Nähe Bomben explodieren.
Tongaerin Mere Taufa

Wenige Minuten später sei Wasser in ihr Haus eingedrungen und sie habe beobachtet, wie die Mauer eines Nachbarhauses einstürzte. Die Behördenvertreterin Victorina Kioa forderte die Menschen auf, "sich von allen gefährlichen Orten fernzuhalten, das heißt von Stränden, Riffen und allen flachen Küstenabschnitten". 

Über das Ausmaß der Schäden durch den Ausbruch des unterseeischen Vulkans war lange Zeit nichts bekannt, weil die Kommunikation mit dem Inselstaat auch Stunden später noch gestört war.

Eindrucksvolle Satellitenbilder: Vor Tonga bricht ein Unterwasservulkan aus
Eindrucksvolle Satellitenbilder zeigen den Unterwasservulkan-Ausbruch vor Tonga.
Quelle: EPA/CIRA/NOAA Handout

Tongas König evakuiert

Der König des Inselstaats, Tupou VI., wurde Berichten zufolge von seinem Palast in Nuku'alofa in eine Villa fernab der Küste gebracht.

Für Amerikanisch-Samoa hob der Nationale Wetterdienst der USA (NOAA) die Tsunami-Warnung wieder auf. Der Vulkan-Ausbruch führte demnach zu einem Tsunami.

"Wie ein weit entferntes Donnergrollen"

Der Vulkan Hunga Tonga-Hunga Ha'apai liegt auf einer unbewohnten Insel Falcon Island, die etwa 65 Kilometer von Tongas Hauptstadt Nuku'alofa entfernt ist. Er war bereits am Freitag ausgebrochen, eine Tsunami-Warnung wurde kurz darauf wieder aufgehoben. Seit Dezember ist er immer wieder aktiv.

Die Eruption am Samstag dauerte acht Minuten lang und war so stark, dass sie selbst auf den mehr als 800 Kilometer entfernten Fidschi-Inseln noch "wie ein weit entferntes Donnergrollen" zu hören war, wie Behördenvertreter aus Fidschi mitteilten.

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