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Wahre Verbrechen - Jagd auf die Tunnelräuber

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Sommer 1995: Banküberfall in Berlin, die Täter haben Geiseln genommen. Als die Polizei die Bank stürmt, fehlt von den Räubern allerdings jede Spur.

Sehen Sie hier die Kurz-Doku über dieses wahre Verbrechen.

Beitragslänge:
11 min
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Als Polizeidirektor Martin Textor an diesem Sommermorgen zu der Geiselnahme in der Bank gerufen wird, ist die Lage zunächst noch unübersichtlich. Das Einzige, was recht schnell klar ist: In der Bank befinden sich neben den Tätern noch 16 Bankangestellte und Kunden.

Screenshot aus dem Archiv zeigt Polizeipanzer im Einsatz bei dem Banküberfall in Berlin
Der Bereich rund um die Bank wird von der Polizei abgeriegelt. Bis zu 700 Beamte sind im Einsatz.

Im Polizeipräsidium in Tempelhof wird umgehend ein Führungsstab eingerichtet. Von hier aus wird der Einsatz koordiniert. Martin Textor ist als Leiter dieser Kommando-Zentrale für den Einsatz verantwortlich.

Die Forderungen der Täter: Die Polizei soll innerhalb von sechs Stunden einen Fluchtwagen, einen Hubschrauber samt Piloten und 17 Millionen D-Mark bereitstellen. Und: Die Bankräuber drohen mit dem Tod der Geiseln, sollten ihre Forderungen nicht erfüllt werden. Während die Leitung der Bank über die extrem hohe Geldforderung informiert wird, gibt die Frau, die als Geisel die Forderung übermittelt hat, den Ermittlern erste Einblicke, was sich im Inneren der Bank gerade abspielt.

Bankräuber drohen der Polizei

Martin Textor koordiniert mittlerweile den Einsatz von mehr als 700 Beamten. Doch er befindet sich in einer Zwickmühle: Zwar kann er das Leben der Geiseln nicht aufs Spiel setzen, aber die Forderungen einfach erfüllen, geht auch nicht.

Was folgt, sind stundenlange Verhandlungen. Dann wollen die Geiselnehmer plötzlich, dass die Polizei die Metall-Absperrungen vor der Bank entfernen soll, damit der Fluchtwagen direkt vor der Bank parken kann. Die Beamten flexen ganze Absperrungen weg und ahnen nicht, dass das Ganze nur ein Ablenkungsmanöver ist.

Screenshot aus Polizeivideo: Loch im Boden des Kellers der Bank über einem Tunnel.
Im Keller der Bank finden die Polizisten den Eingang zu einem unterirdischen Gang.

Als Einsatzleiter gerät Martin Textor immer mehr unter Druck. Er beschließt, den Erpressern 5 Millionen DM anzubieten und so einen Teil der Forderung zu erfüllen. In Plastiksäcken wird das Geld vor der Tür der Bank abgestellt. Nur in Badehose bekleidet fungieren SEK-Beamte als Kuriere.

Stunden vergehen, aber es passiert nichts mehr. Es scheint ruhig zu sein in der Bank. Was machen die Täter dort? Was die Polizei nicht weiß: Die Täter sind längst geflohen - durch einen selbst gegrabenen Tunnel. Kann Textor sie trotzdem noch aufspüren?

Die Auflösung des Kriminalfalls sehen Sie oben in der Kurz-Dokumentation.

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