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Unesco: Klimawandel verschärft Trinkwassernot

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Weltwasserbericht - Unesco: Klimawandel verschärft Trinkwassernot

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Laut Weltwasserbericht der Unesco haben 2,2 Milliarden Menschen keinen Zugang zu sauberem Wasser. Der weltweite Wasserverbrauch ist sechs Mal so hoch wie vor 100 Jahren.

Nach Angaben der Unesco führt der Klimawandel zu weniger Wasser und schlechter Wasserqualität. Der Zugang zu sauberem Trinkwasser sei für Milliarden Menschen gefährdet.

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Der Klimawandel führt in Zukunft zu weniger Trinkwasser und schlechterer Wasserqualität. Das geht aus dem neuesten Weltwasserbericht hervor, den die Unesco im Auftrag der Vereinten Nationen erstellt hat.

Der Zugang zu sicherem Trinkwasser und sanitären Anlagen sei für Milliarden von Menschen gefährdet, heißt es in dem Bericht. Es wird erwartet, dass sich Trockengebiete weltweit beträchtlich ausdehnen könnten.

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Trinkwasserlage schon jetzt prekär

Weltweit hätten derzeit bereits 2,2 Milliarden Menschen keinen Zugang zu sicherem Trinkwasser, teilte die Deutsche Unesco-Kommission in Bonn anlässlich der Vorlage des UN-Weltwasserberichts mit. Rund 4,2 Milliarden Menschen - also mehr als 55 Prozent der Weltbevölkerung - verfügten zudem über keine sicheren Sanitäranlagen.

Mittelgebirgsbach mit Steinen im Bachbett im Westerwald

Gewässertyp des Jahres 2020 -
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Zum Internationalen Weltwassertag kürt das Umweltbundesamt den Gewässertyp des Jahres. In diesem Jahr geht die Auszeichnung an den steinigen, kalkhaltigen Mittelgebirgsbach.

Unesco ruft zu mehr Nachhaltigkeit auf

Die nachhaltige Bewirtschaftung von Wasserressourcen sei ein Schlüsselfaktor, um eine bessere und nachhaltigere Wasserversorgung zu erreichen.

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Die Autoren des Weltwasserberichts kritisieren in diesem Zusammenhang, dass Wassermanagement, Wasserverfügbarkeit und Sanitärversorgung unterfinanziert sind. Sie rufen dazu auf, Wasser- und Klimaschutz so miteinander zu verbinden, dass Investitionen in wasserbezogene Bereiche für Investoren attraktiv werden.

Wir reden oft über Wassermangel und drohende Wasserkonflikte, aber zu wenig darüber, dass Wasser Teil der Lösung der Klimakrise ist.
Ulla Burchard, Deutsche Unesco-Kommission

Effektive Bewirtschaftung von Wasser trage zum Klimaschutz bei. Abwasseraufbereitung könne helfen, Treibhausgase zu reduzieren. Vor allem die Landwirtschaft müsse dringend an die Herausforderung von Wasser- und Klimakrise angepasst werden.

Wasserverbrauch steigt weiter

Der weltweite Wasserverbrauch sei mittlerweile sechs Mal so hoch wie noch vor 100 Jahren, hieß es anlässlich des Weltwassertages. Bevölkerungswachstum, Wirtschaftswachstum und veränderte Konsumgewohnheiten führten dazu, dass der Wasserverbrauch weiter um etwa ein Prozent pro Jahr steige.

Bis zu 90 Prozent aller Abwässer weltweit würden unbehandelt abgelassen und belasteten Umwelt und Trinkwasservorräte. Der Klimawandel verschärfe die ohnehin schon prekäre Lage.

Der Weltwasserbericht der Vereinten Nationen wird jährlich durch die Unesco und deren World Water Assessment Programme erstellt. Dazu arbeiten 31 UN-Organisationen mit der Unesco zusammen.

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