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Keine weiteren Unwetterwarnungen - Hochwasserlage in Bayern entspannt sich etwas

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Die Lage in den Hochwassergebieten entspannt sich etwas. In Passau liegen die Pegel der Donau unter der höchsten Warnstufe. Minister Seehofer besucht besonders betroffene Gebiete.

Nach dem Westen Deutschlands haben Wassermassen nun auch Orte in Bayern und Österreich überflutet. Was im Weg war wurde zerstört. Auch die berühmte Bob- und Rodel-Bahn

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Die Lage in den Hochwassergebieten in Deutschland hat sich etwas entspannt. In Passau (Bayern) lag der Pegelstand der Donau am frühen Montagmorgen bei 8,18 Metern und damit unterhalb der höchsten Hochwasserwarnstufe von 8,50 Metern. Von katastrophalen Zuständen sei man zum Glück noch entfernt, sagte ein Polizeisprecher. Auch aus anderen Regionen kamen gute Nachrichten.

Berchtesgaden: "Die Nacht verlief ruhig"

Die Stadt Erftstadt (Nordrhein-Westfalen) informierte derweil, dass die mehr als 100 auf einer Bundesstraße vom Hochwasser eingeschlossen Fahrzeuge bis auf zwei Lastwagen geborgen seien. Dabei wurden keine Toten entdeckt. Auch im besonders stark von Unwettern getroffenen Berchtesgadener Land im Südosten Bayerns konnten die Menschen etwas aufatmen. "Die Nacht verlief ruhig", hieß es bei der Feuerwehr.

Die Bahnstrecke von Dresden (Sachsen) nach Prag (Tschechien) ist nach Bergungsarbeiten infolge heftiger Unwetter zumindest eingleisig wieder befahrbar. Und im Laufe der Woche soll auch die Schifffahrt auf dem Rhein bei Speyer (Rheinland-Pfalz) und Karlsruhe (Baden-Württemberg) wieder freigegeben werden.

Anlass zur Hoffnung geben zudem die Wetteraussichten: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) sagte zum Wochenstart für die Nordhälfte "nur selten ein paar Tropfen" voraus. Auch in der Südhälfte sei es oft freundlich. Nur südlich der Donau sind laut Prognose nachmittags einzelne Gewitter möglich, örtlich allerdings auch mit Starkregen.

Erftstadt-Blessem: Weiter Lebensgefahr

Die Zahl der bestätigten Todesopfer wegen der verheerenden Überflutungen in Deutschland ist am Wochenende auf über 160 gestiegen. Im Kreis Ahrweiler in Rheinland-Pfalz sind nach Polizeiangaben vom Montag 117 Todesopfer zu beklagen, während die Zahl in Nordrhein-Westfalen am Wochenende auf 46 gestiegen war. Zudem kam mindestens ein Mensch in Oberbayern ums Leben.

Im Westen Deutschlands bleibt die Lage in den Hochwassergebieten angespannt. An der Steinbachtalsperre bei Euskirchen wird weiter Wasser abgepumpt, um den Damm zu entlasten.

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Es ist die schwerste Hochwasserkatastrophe in Deutschland seit Jahrzehnten. Viele Häuser, Straßen und Brücken liegen in Trümmern. Feuerwehr, Hilfsdienste und die Bundeswehr sind im Einsatz.

Tote, Verletzte, Vermisste, überflutete Dörfer, eingestürzte Häuser: Weite Teile im Westen Deutschlands kämpfen mit den Folgen der schweren Regenfälle.

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Doch auch wenn die Aufräumarbeiten voranschreiten, geben die Behörden gerade in Städten wie Passau noch nicht völlige Entwarnung. In Erftstadt-Blessem bestehe in der Nähe einer Abbruchkante weiterhin akute Lebensgefahr, wie Landrat Frank Rock nach einem Gespräch mit den Fachleuten vor Ort am Sonntag mitgeteilt hatte. Die Stabilität des Untergrunds in dem nach der Unwetterkatastrophe besonders betroffenen Stadtteil müsse weiterhin überprüft werden.

Eine Drohnenaufnahme zeigt das Ausmaß der Zerstörung nach dem Unwetter am 16.07.21 in Erftstadt.
Erftstadt nach dem Unwetter
Quelle: dpa

In Blessem war durch die Fluten ein riesiger Krater entstanden, mindestens drei Wohnhäuser und ein Teil der historischen Burg stürzten ein.

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Seehofer besucht Katastrophengebiete

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) besucht heute die von der Flutkatastrophe und großen Zerstörungen besonders betroffenen Gebiete in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Am späten Vormittag wird Seehofer an der Steinbachtalsperre in Euskirchen (Nordrhein-Westfalen) erwartet.

Die unterhalb der Steinbachtalsperre evakuierten Ortsteile Schweinheim, Flamersheim und Palmersheim sollen im Tagesverlauf für die Einwohner wieder zugänglich sein. "Die
Steinbachtalsperre ist sicher. Es besteht aber weiterhin ein Betretungsverbot für die Ortsteile", teilen Kreis und Stadt Euskirchen mit. "In Kürze informieren wir Sie darüber, wann die Bewohner im Laufe des Tages in ihre Ortschaften zurückkehren können." Die Ortschaften waren am Donnerstag geräumt worden, weil die vollgelaufene Talsperre nach Einschätzung der Bezirksregierung zu brechen drohte.

Nach den Überschwemmungen in Rheinland-Pfalz hat die Kanzlerin den Ort Schuld besucht. Er wurde stark verwüstet. Die Hoffnung der Menschen auf finanzielle Hilfe ist groß.

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Gegen Mittag will Seehofer nach Bad Neuenahr-Ahrweiler (Rheinland-Pfalz) fahren, um ein Krankenhaus zu besuchen. Dort hat das THW eine Trinkwasseraufbereitungsanlage installiert, damit das Krankenhaus weiterhin das nötige Trinkwasser bekommt. Dies war nötig geworden, nachdem die Wassermassen die Leitungen im Umfeld der Klinik beschädigt hatten.

Alle Entwicklungen zu den katastrophalen Überschwemmungen im Liveblog:

Unwetter in Nordrhein-Westfalen
Liveblog

Tote, Verletzte, Vermisste - Unwetter-Katastrophe in Deutschland  

Deutschland kämpft mit den Folgen der schweren Regenfälle in einigen Teilen Westdeutschlands. Hier die Ereignisse zum Nachlesen.

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