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Gewitter in Teilen Deutschlands - Lange Unwetter-Nacht für Einsatzkräfte

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Starkregen und Sturmböen haben in Teilen Deutschlands in der Nacht für zahlreiche Rettungseinsätze gesorgt. Baden-Württemberg war besonders schwer betroffen.

Sturmböen fegen über Baden-Württemberg hinweg, reißen Bäume und Dachziegel mit sich. Autos versinken in den Regenfluten. Land unter im Südwesten - die Einsatzkräfte haben alle Hände voll zu tun.

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Heftige Unwetter mit Gewitter, Starkregen und Sturmböen haben in der Nacht hunderte Einsatzkräfte schwer beschäftigt gehalten. Alleine in Stuttgart habe die Feuerwehr eigenen Angaben zufolge vom Montagabend bis in die frühen Morgenstunden am Dienstag 330 Einsätze gezählt.

Auch nach Angaben der Polizei am Dienstagmorgen habe in Stuttgart der anhaltende Starkregen und Wind dazu geführt, dass diverse Tunnel in kürzester Zeit mit Wasser vollliefen, der S-Bahn- und Stadtbahnverkehr wurde zwischenzeitlich eingestellt.

Überflutete Straßen nach Unwetter in Altensteig, Baden-Württemberg

Unwetter in Deutschland - Überschwemmungen und Hagel im Südwesten 

Hagel, Starkregen und überflutete Straßen - im Südwesten Deutschlands hat es am Montag schwere Gewitter gegeben. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor weiteren Unwettern.

Dach der Stuttgarter Oper beschädigt

Im Kreis Calw waren Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei am Abend schwer beschäftigt. Ein Sprecher der Polizei Pforzheim bestätigte der Deutschen Presse-Agentur überflutete Straßen, überlaufende Gullys und Erdrutsche in der Gemeinde Altensteig. Am Fluss Nagold wurde eine Mauer über einige Meter weggerissen.

An der Staatsoper Stuttgart seien Teile der Dachverkleidung abgedeckt worden. Zudem seien Statuen von ihrem Sockel gefallen. "Ich stehe unter dem Dach und werde ganz schön nass", sagte der Intendant Viktor Schoner.

Auch Rheinland-Pfalz und Hessen betroffen

Die Seitenbühne habe unter Wasser gestanden - teils sei der Regen über die Lampen ins Gebäude geflossen. 250 Gäste seien zur Zeit des Unwetters bei einem Liederabend in der Oper gewesen, niemand sei verletzt worden.

Am Montagabend kam es im Südwesten Deutschlands zu heftigen Unwettern mit Gewittern und Sturmböen. Starkregen sorgte für etliche vollgelaufene Tunnel und Keller.

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Auch über Rheinland-Pfalz und Teile Hessens zogen teils heftige Unwetter hinweg. In der Vorderpfalz habe es 265 Einsätze aufgrund des Starkregenereignisses binnen kurzer Zeit gegeben, teilte die Feuerwehr am frühen Morgen mit. Allein im Stadtgebiet Ludwigshafen waren es demnach 84 Einsätze, die Wasser aus Keller und Wohnungen gepumpt oder umgestürzte Bäume beseitigt haben.

DWD: Kein Ende in Sicht

Auch in Bayern wütete das Unwetter bis tief in die Nacht. Innerhalb kürzester Zeit waren 101 Feuerwehr- und 25 Rettungsdiensteinsätze im Einsatz, wie die Stadt Würzburg mitteilte. Die Kräfte beseitigten demnach umgestürzte Bäume, sicherten herumfliegenden Teile, pumpten vollgelaufene Keller aus und sicherten überflutete Fahrbahnen ab.

Eine Sprecherin des Deutschen Wetterdienstes (DWD) erklärte, dass noch kein Ende des Unwetters in Sicht sei. Zwar sei das aktuelle Unwetter, das sich über Baden-Württemberg und Bayern formiert habe, nun teilweise nach Tschechien gezogen, doch die Wetterlage bleibe komplex.

Starkregen und die Sturmböen

Immer wieder komme es zu neuen Unwetterlagen. Vor allem der Starkregen und die Sturmböen seien weiterhin ein Problem.

Auf zwei Autobahnen in Rheinland-Pfalz kam es bei heftigen Regenfällen zu Unfällen mit Verletzten. Auf der A3 und der A48 gab es am späten Montagnachmittag im Bereich der Autobahnpolizei Montabaur insgesamt sieben Unfälle, wie die Polizei mitteilte. Dabei wurde ein Mensch schwer verletzt, drei weitere erlitten leichte Verletzungen. Insgesamt seien zwölf Fahrzeuge in die Unfälle verwickelt gewesen.

Schäden auch in Hessen und NRW

Auch über Teile Hessens zogen am Abend Unwetter mit Blitz und Donner und viel Regen hinweg. Betroffen war zunächst insbesondere Südhessen. Bei Lützelbach im Odenwald wurde nach Angaben der Polizei wegen umgestürzter Bäume eine Landesstraße gesperrt. In Michelstadt wurde ein Gullydeckel hochgespült, auf einer Kreisstraße landete Geröll auf der Fahrbahn. In Dieburg schlug ein Blitz in ein Dach ein.

Auch in der nordrhein-westfälischen Stadt Bocholt mussten der Feuerwehr zufolge zahlreiche Keller ausgepumpt und Bäume beseitigt werden. Insgesamt habe es bis Mitternacht 119 Einsatzstellen in der Stadt gegeben.

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