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Wasser in Kellern und überflutete Straßen

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Unwetter über Deutschland - Wasser in Kellern und überflutete Straßen

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Sommergewitter und heftiger Regen haben die Einsatzkräfte in vielen Regionen Deutschlands herausgefordert. Bäume stürzten auf Straßen, Keller liefen voll Wasser.

Starkregen, Blitz und Hagel haben am Wochenende in vielen Regionen die Rettungskräfte herausgefordert. Auch für heute warnt der Deutsche Wetterdienst vor weiteren Gewittern.

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Heftige Regenfälle, Blitz und Hagel haben in vielen Regionen Deutschlands die Rettungskräfte herausgefordert. Überflutete Keller und Straßen, zerstörte Autos und umgeknickte Bäume sind die Bilanz der ersten Sommergewitter des Jahres am Wochenende. Es kam zu zahlreichen Verkehrsbehinderungen. Menschen wurden nach bisherigen Informationen höchstens leicht verletzt.

Vielerorts hielten die Unwetter am Sonntag an. Auch für Montag sind die Prognosen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) für einige Länder alles andere als sommerlich. So wird Deutschland zweigeteilt - Regen und Unwetter im Süden und Sonne im Norden mit angenehmen Temperaturen.

Umgestürzte Bäume und Wasserschäden

Bis Sonntagmorgen rückte die Feuerwehr in Brandenburg zu mehr als 500 Einsätzen aus. Nach Angaben der Regionalleitstellen stürzten Bäume auf Straßen und fielen teils auf Autos, Wasser lief in Keller und überflutete Straßen, Blitze schlugen ein. Auch in Fahrstühlen stand Wasser. In Wernsdorf bei Königs Wusterhausen brannte ein Dachstuhl.

Im bayerischen Landkreis Garmisch-Patenkirchen wurde ein Gemeinde-Ortsteil evakuiert. Dort war nach den starken Regenfällen ein Bach über die Ufer getreten. Betroffen waren nach Angaben der Polizei Dutzende Bewohner. Zudem wurden Wanderer nach einer Bergtour ins Tag gebracht und der Katastrophenfall für den Landkreis ausgerufen. Die Feuerwehr in Nürnberg berichtete von rund 100 Einsätzen wegen der Unwetter. Überwiegend waren Keller vollgelaufen.

In Berlin zählte die Feuerwehr wetterbedingt etwa 40 Einsätze seit Samstagabend. Unter anderem rückten die Feuerwehrleute nach einem Blitzeinschlag zu einem Dachstuhlbrand aus. Ansonsten verzeichneten die Retter überwiegend Wasserschäden oder Einsätze wegen loser Bauteile an Gebäude.

Die Unwetterwarnung dauert auch am Sonntag noch an. Lokale Tornados sind möglich, so ZDF-Wetterexperte Özden Terli. Klare Regel: möglichst schnell das Weite suchen – bestenfalls zu Hause bleiben.

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Bahnverkehr wenig beeinträchtigt

Auf den Fahrplan der Deutschen Bahn hatte die Wetterlage dagegen - so zumindest der Stand am frühen Sonntagmorgen - weniger Auswirkungen. Es lägen keine größeren wetterbedingten Störungen vor, hieß es von der Bahn.

In Helmsdorf im Südharz, nordwestlich von Halle/Saale, wurde eine Landstraße nach einem Erdrutsch überflutet und blieb zunächst für den Verkehr gesperrt. Außerdem stürzten in Sachsen-Anhalt vereinzelt Bäume durch Unwetter um - ähnlich wie in Thüringen. Hier berichtete die Polizei unter anderem von abgedeckten Dächern und vollgelaufenen Kellern.

Sonne, Regen, Schnee oder Sturm? Unsere Meteorologen wissen mehr. Die Wettervorhersage für die kommenden Tage.

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Starkregel und Hagel im Nordosten

Bereits am Samstag hatten Gewitter, Hagel und Starkregen viele Regionen in Deutschland im Griff. Besonders traf es zunächst den Nordosten. Etwa in Wismar und Umgebung hatten die Feuerwehrleute am Nachmittag rund 65 Einsätze, wie ein Sprecher der Regionalleitstelle sagte. Mehr als 40 Liter Regen fielen dort pro Quadratmeter.

In Brandenburg verursachten die Gewitter ausgerechnet in der regionalen Leitstelle für Notrufe in Eberswalde einen Wasserschaden. Dort lief nach Angaben des Landkreises Wasser in das Gebäude der Leitstelle für den Brand- und Katastrophenschutz sowie den Rettungsdienst der Landkreise Barnim, Oberhavel und Uckermark.

Auch in Lübeck hatte es bis zum Nachmittag Dutzende Einsätze gegeben. Mehrere Keller seien vollgelaufen, hieß es von der Regionalleitstelle. In Thüringen traf es besonders die Region Greiz, wo innerhalb einer Stunde schätzungsweise etwa 25 Liter Regen pro Quadratmeter niedergingen. Besonders betroffen war auch die Autobahn A20. Dort stand das Wasser 20 Zentimeter hoch.

Wettervorhersage vom 15.6.2020
So wird das Wetter.
Quelle: ZDF

Unwetter ziehen nach Südosten

Laut DWD ziehen im Verlauf des Sonntags von Franken und Sachsen über die Mitte bis nach Niedersachsen erneut heftige Schauer und kräftige Gewitter. Weiter nordöstlich bleibt es länger sonnig und trocken.

Weiter südwestlich von Südbayern und Baden-Württemberg bis zum Rheinland gibt es bei wechselnder bis starker Bewölkung regional Regen mit nur einzelnen Gewittern. Die Höchstwerte liegen meist zwischen 21 bis 25 Grad, im Osten bis 28 Grad, im Süden sowie an der See kaum 20 Grad.

In der Nacht zum Montag ist etwa vom Erzgebirge über die Mitte bis nach Niedersachsen und Westfalen weiter teils gewittriger Regen möglich. Die Temperaturen gehen auf 16 bis 9 Grad zurück. Am Montag bleibt es vor allem in der Südwesthälfte wolkig mit einzelnen Schauern und kräftigen Gewittern.

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