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Brückentage nutzen : Wie man 2021 den Urlaub verdoppelt

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Rund die Hälfte der gesetzlichen Feiertage fällt 2021 auf ein Wochenende. Trotzdem können Arbeitnehmer ihre Urlaubszeit durch vorausschauende Planung mitunter sogar verdoppeln.

Urlaub und Entspannung im Allgäu
Längerer Urlaub im Jahr 2021 durch geschickte Planung.
Quelle: imago/Alexander Rochau

2021 fallen viele Feiertage auf ein Wochenende - darunter beide Weihnachtsfeiertage. Doch durch günstig liegende Brückentage ist es trotzdem möglich, den Urlaub zu verlängern.

So werden laut dem Portal Travelcircus.de deutschlandweit aus 18 Urlaubstagen bis zu 39 freie Tage. In Baden-Württemberg und Bayern können mit 22 Urlaubstagen sogar bis zu 52 freie Tage erreicht werden. Ein Überblick:

Neujahr

Der erste Feiertag des Jahres am 1. Januar fällt auf einen Freitag, Heilige Drei Könige am 6. Januar auf einen Mittwoch.

  • Wem das lange Wochenende zum Jahresbeginn nicht reicht, der kann die Woche darauf frei nehmen und damit insgesamt zehn Tage Urlaub machen.
  • In Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen-Anhalt müssen dafür dank Heilige Drei Könige nur vier statt fünf Urlaubstage eingereicht werden.

Ostern

Das Osterfest bietet sich traditionell für einen langen Frühjahrsurlaub an - zumindest für diejenigen, die keine Schulferien scheuen. Karfreitag fällt 2021 auf den 2. April, Ostermontag ist der 5. April.

  • Durch jeweils vier Urlaubstage vor Karfreitag sowie nach Ostermontag verdoppelt sich die freie Zeit auf insgesamt 16 Tage am Stück.
  • Wer Anfang April noch keine acht Tage vom Urlaubskonto investieren möchte, kann nur die Woche nach Ostern freinehmen und aus vier Urlaubstagen zehn freie Tage am Stück machen.

Christi Himmelfahrt und Pfingsten

Der 1. Mai 2021 ist zwar ein Samstag - dafür lässt sich die Woche darauf rund um Christi Himmelfahrt am 13. Mai (Donnerstag) bequem mit Urlaubstagen auffüllen.

  • So erreicht man ein Vier-Tage-Wochenende oder alternativ sogar neun freie Tage am Stück.
  • Auch nach dem langen Pfingstwochenende mit Pfingstmontag am 24. Mai können sich Arbeitnehmer durch vier zusätzliche Urlaubstage eine Auszeit von insgesamt neun Tagen sichern.
  • Wer zusätzlich die volle Arbeitswoche zwischen den beliebten Feiertagen im Mai frei macht, erlangt mit insgesamt 13 Urlaubstagen eine durchgehend freie Zeitspanne von 23 Tagen.

Fronleichnam

Wer in der richtigen Gegend wohnt, kann selbst in der Woche nach Pfingsten noch clever Tage an diese lange Urlaubszeit hängen - oder aber wieder ein verlängertes Wochenende ausspannen. Grund dafür ist Fronleichnam: Der Feiertag fällt auf Donnerstag, den 3. Juni, und bietet somit weitere Chancen für Brückentage.

  • Ein gesetzlicher Feiertag ist Fronleichnam aber nur in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und im Saarland sowie in einigen Teilen Sachsens und Thüringens.
  • Wer dort sogar vom 14. Mai bis zum 4. Juni Urlaub einreicht, kann übrigens Himmelfahrt und Pfingsten bestmöglich mit Fronleichnam verbinden und durch den Einsatz von 14 Urlaubstagen einen Urlaub von 25 Tagen erreichen.

Allerheiligen

Im Herbst können Arbeitnehmer nicht auf viele Feiertage hoffen: Mariä Himmelfahrt, der Tag der Deutschen Einheit und auch der Reformationstag fallen jeweils auf einen Sonntag.

  • In Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland winkt immerhin zu Allerheiligen am 1. November (Montag) ein langes Wochenende.
  • Wer sich auch die vier Tage danach freinehmen möchte, kann daraus einen insgesamt neun Tage langen Urlaub machen.
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