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Tipps vom Profi: Mikroabenteuer in der Natur

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Urlaub vor der Haustür - Tipps vom Profi: Mikroabenteuer in der Natur

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Sehnsucht nach Natur und echten Erlebnissen – die kann man vor der eigenen Haustür stillen. Gerade in Zeiten von Corona ein unschlagbarer Vorteil. Mikroabenteuer heißt der Trend.

Die Sehnsucht nach Natur und etwas Abenteuer ist gerade in Corona-Zeiten groß. Die gute Nachricht: Dafür braucht es keine lange Anreise. Mikroabenteuer heißt der Trend.

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Übernachten ohne Zelt, Feuer ohne Feuerzeug machen, aus eigener Kraft über ein Gewässer gelangen - 72 Stunden jenseits der Zivilisation. Ist das Erholung oder Stress pur? Während der weltweiten Corona-Krise fällt für viele Menschen in Deutschland der klassische Sommerurlaub sowieso aus. Der Trend zu spontanen Naturabenteuern direkt vor der Haustür könnte aus der Not eine Tugend machen.

Dabei sollte man einiges beachten - hier fünf Tipps vom Mikroabenteuer-Experten Christo Foerster.

1. Was ist denn die richtige Ausrüstung für ein Mikroabenteuer?

Eine vernünftige Ausrüstung ist sinnvoll. Aber ein Mikroabenteuer geht nicht in den Himalaya, deshalb: Ausreden gelten nicht, auch Turnschuhe und Tourenrad reichen aus.

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2. Was kann man tun bei Gefahren wie Tieren in der Natur - zum Beispiel beim Übernachten?

Foerster: "Die größten Gefahren gehen von Zecken und Mücken aus - aber dagegen kann man sich schützen mit Sprays oder Moskitonetzen. Wildschweine sind nicht wirklich gefährlich. Es kann aber schon mal sein, dass man in der Nacht einem Wildschwein begegnet. Dann: ruhig verhalten, langsam zurückziehen. Wenn sich ein Wildschwein bedroht fühlt, wird es auch Laute ausstoßen, die uns dann sagen: 'Hey, zieh' dich besser mal ein bisschen zurück.'

Wir müssen aber keine Angst haben, dass wir wirklich von Wildschweinen heimgesucht werden, die stehen nämlich nicht auf Menschen. Es könnte sein, dass sie an unserem Essen Interesse haben, wenn wir das irgendwo rumfliegen lassen.

Das heißt: Wir sollten die Lebensmittel immer möglichst luftdicht verschließen, im Rucksack verstauen und dann vielleicht noch einen Meter hochhängen, dass da auch kein Getier angelockt wird. Dann wird uns draußen auch nichts passieren."

3. Wie kann man Feuer ohne Feuerzeug oder Streichhölzer machen?

Feuer ohne Hilfsmittel machen ist eine echte Herausforderung: Material, Fingerfertigkeit, Luftfeuchtigkeit - viele Faktoren müssen stimmen, bevor aus Funken wirklich Feuer wird.

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4. Ist es zu gefährlich, einen Fluss zu überqueren - etwa zu Fuß oder mit dem Rad?

Foerster: "Einen Fluss zu überqueren ist auch wieder ein Gradmesser: Wo liegt eigentlich meine Komfortzone? Ist es ein Fluss, durch den ich wate oder suche ich mir einen richtigen See, durch den ich schwimme oder vielleicht sogar im Meer? Es kommt dann sehr darauf an: Wie bin ich selber drauf? Wo endet meine Komfortzone und wo gehe ich darüber hinaus?

Letztlich geht es darum, Muster zu durchbrechen und Sachen zu machen, die ich sonst - im Alltag - nicht tun würde. Es geht darum, sich selbst immer wieder herauszufordern und eben auch etwas zu entdecken. Nicht nur in der Natur, in der Umwelt, in der Landschaft - sondern auch an mir selbst: Zu was bin ich eigentlich fähig und wie fühlt es sich an, über diese Grenze hinauszugehen? Daran wachsen wir in der Regel."

5. Wie ist es, draußen zu übernachten - Wildcampen ist doch verboten?

Einfach irgendwo zelten ist in Deutschland verboten. Aber liegen geht überall - vielleicht sogar, bis die Augen zufallen. Oder doch für einen Naturzeltplatz entscheiden?

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1 min
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Die Portale zum übernachten finden Sie hier: 1nitetent.com und zeltzuhause.de

6. Wie schläft man richtig in einer Hängematte?

Christo Foerster: "Man muss diagonal in der Hängematte liegen, damit man auch wirklich bequem darin liegen kann. Eben nicht so, wie die Form das vorgibt: Wie so eine Banane. Dann kann man super in einer Hängematte schlafen."

Die Doku "Urlaub vor der Haustür - Mikroabenteuer in der Natur" sehen Sie am Montag, 1.6. um 19:30 Uhr im ZDF.

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