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Fall George Floyd - Ex-Polizist Chauvin beantragt neuen Prozess

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Im Fall des bei einem Polizeieinsatz getöteten Afroamerikaners George Floyd verlangt die Verteidigung ein neues Verfahren. Ex-Polizist Chauvin habe keinen fairen Prozess erhalten.

Ende April hatten die Geschworenen Chauvin in allen Anklagepunkten schuldig gesprochen. Ihm drohen bis zu 40 Jahren Haft.

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Nach dem Schuldspruch gegen den Ex-Polizisten Derek Chauvin wegen der Tötung des Afroamerikaners George Floyd hat die Verteidigung eine Neuauflage des Verfahrens beantragt. Als Begründung führte Anwalt Eric Nelson rechtliche Fehler und Fehlverhalten von Gericht und Staatsanwaltschaft an.

Unfairer Prozess gegen Chauvin?

Wegen der Summe der Fehler sei der Prozess gegen Chauvin nicht fair gewesen und habe ihn damit seiner von der Verfassung garantierten Rechte beraubt, schrieb Nelson in dem auf Dienstag datierten Antrag. Dem Bezirksgericht in Minneapolis zufolge seinen mehrere Anträge von Nelson eingegangen.

Die Verteidigung war während des Prozesses beim zuständigen Richter Peter Cahill mehrfach mit Anträgen auf ein sofortiges Ende des Verfahrens aufgrund angeblicher rechtlicher Fehler gescheitert.

George-Floyd-Prozess - Ex-Polizist wegen Mordes schuldig gesprochen 

Im Prozess um den gewaltsamen Tod des Afroamerikaners George Floyd ist das Urteil gefallen. Das US-Gericht sprach den angeklagten weißen Ex-Polizisten schuldig.

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Vorwürfe gegen die Staatsanwaltschaft

Als Begründung für den jüngsten Antrag führte Chauvins Anwalt unter anderem an, dass der Richter eine Verlegung des Prozesses an einen anderen Ort blockiert habe. Zudem habe Cahill es versäumt, eine komplette Abschottung der Geschworenen von der Außenwelt für die ganze Dauer des Verfahrens anzuordnen, Nelson warf auch der Staatsanwaltschaft Verfahrensfehler vor.

Die Geschworenen hatten Chauvin Ende April unter anderem des Mordes zweiten Grades schuldig gesprochen. Darauf stehen im US-Bundesstaat Minnesota bis zu 40 Jahre Haft. Bislang ist die Verkündung des Strafmaßes am Gericht in Minneapolis für den 16. Juni geplant.

Der Ex-Polizist und Mörder von George Floyd wurde in mehreren Anklagepunkten schuldig gesprochen. ZDF-Korrespondent Elmar Theveßen berichtet aus den USA über das Gerichtsurteil.

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Weltweite Proteste nach Floyds Tod

Floyds Tod am 25. Mai 2020 bei einem Polizeieinsatz in Minneapolis hatte in den USA und weltweit Demonstrationen gegen Rassismus und Polizeigewalt ausgelöst.

Videos dokumentieren, wie Polizisten den unbewaffneten Mann zu Boden drückten. Chauvin presste dabei sein Knie gut neun Minuten lang auf Floyds Hals, während dieser flehte, ihn atmen zu lassen. Floyd verlor der Autopsie zufolge das Bewusstsein und starb.

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