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Tornados in den USA : Kentucky: Vielleicht weniger Tote als gedacht

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Bei dem Einsturz einer Kerzenfabrik in Mayfield, Kentucky, wurde zunächst von Dutzenden Toten und Vermisste ausgegangen. Letztlich fiel die Opferzahl offenbar doch geringer aus.

Ein Blick aus dem zerbrochenen Fenster eines Wohnhauses in Mayfield, Kentucky.
Ein Blick aus dem zerbrochenen Fenster eines Wohnhauses in Mayfield, Kentucky.
Quelle: reuters

Die verheerenden Tornados in den USA haben besonders im Bundesstaat Kentucky viele Menschen das Leben gekostet. Das genaue Ausmaß der Katastrophe ist weiterhin unklar, doch korrigierte Opferzahlen im Einsturz einer Kerzenfabrik bieten einen Hoffnungsschimmer.

Tödlicher Einsturz von Kerzenfabrik

Die Tornados hatten die Fabrik der Firma Mayfield Consumer Products in der Nacht zu Samstag dem Erdboden gleichgemacht. Wegen der Weihnachtszeit wurde in der Fabrik in Mayfield, Kentucky, rund um die Uhr gearbeitet.

Nachrichten | heute journal - Nach schweren Tornados: USA in Schock 

Mehr als 80 Tote, schwerste Verwüstungen in mehreren Bundesstaaten – eine Serie von Tornados hat die USA erschüttert. In Trümmern zerstörter Häuser suchen Rettungskräfte nach Vermissten. US-Präsident Biden spricht von einer "Tragödie".

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von Nina Niebergall

Örtliche Behörden gingen von Dutzenden Toten und Vermissten aus. Nur 40 der 110 Arbeiter, die beim Einsturz des Gebäudes Freitagnacht Schicht hatten, seien gerettet worden. Ein Sprecher des Unternehmens bot am Sonntag ein etwas weniger verheerendes Bild: acht Arbeiter seien ums Leben gekommen und acht seien noch vermisst.

Kentuckys Gouverneur ist skeptisch

Kentuckys Gouverneur Andy Beshear geht jedoch weiterhin von einer hohen Zahl von Todesopfern alleine in Kentucky aus. Auch die korrigierten Zahlen zum Unglück in Mayfield betrachtet Beshear mit Vorsicht.

Nachrichten | heute 19:00 Uhr - Tornados wüten in den USA 

In den USA haben mehr als 30 Tornados in sechs Bundesstaaten eine Schneise der Zerstörung hinterlassen. Besonders schwer betroffen ist Kentucky im Südosten.

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von N. Niebergall / B. Daniel

"Das Unternehmen sagt derzeit, dass es andere Informationen hat, aber bis wir das überprüfen können, sind wir immer noch auf dem Stand von gestern." Der Gouverneur fügte hinzu: "Ich bete dafür, dass die ursprünglichen Schätzungen über diejenigen, die wir verloren haben, vielleicht falsch waren." Noch sei es für eine definitive Einschätzung jedoch zu früh.

Das Ausmaß der Verwüstung macht es einfach schwierig, konkrete Zahlen zu haben.
Andy Beshear, Gouverneur von Kentucky

Nach den verheerenden Tornados in den USA suchen Rettungskräfte weiterhin in den Trümmern nach Überlebenden. Bislang wurden 94 Tote geborgen.

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Auch andere Bundesstaaten betroffen

Auch in anderen Bundesstaaten kostete das Sturmsystem mehrere Menschen ihr Leben, Kentucky wurde aber mit Abstand am härtesten getroffen. CNN berichtete von insgesamt mehr als 30 Tornados in Kentucky, Mississippi, Missouri, Arkansas, Illinois und Tennessee.

Nachrichten | heute - "Wie in einem Kriegsgebiet" 

In den USA haben eine Vielzahl von Tornados etliche Gebäude zerstört – mindestens 80 Menschen sollen gestorben sein. ZDF-Korrespondent Benjamin Daniel über die Tragödie.

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Bis das volle Ausmaß der Katastrophe bekannt wird, dürften Tage vergehen. Nach Angaben Beshears schlug ein Tornado über eine Strecke von 227 Meilen (365 Kilometer) eine Schneise der Verwüstung, 200 Meilen davon in Kentucky.

Nichts, was in der direkten Linie dieses Tornados stand, steht noch.
Andy Beshear, Gouverneur von Kentucky

USA: Stürme, Überflutungen, Waldbrände

Für die USA ist es die jüngste einer ganzen Reihe von Naturkatastrophen. Allein in diesem Jahr hatte es zuvor schon zahlreiche Stürme, Überflutungen und Waldbrände gegeben. US-Präsident Joe Biden sieht in der Häufung und Heftigkeit der Katastrophen eine Folge des Klimawandels, dessen Bekämpfung er zu einer seiner Top-Prioritäten gemacht hat.

Beshear dankte Bidens Regierung und zahlreichen Unterstützern aus den ganzen USA für ihre Hilfe. "Wir sind dankbar für die große Liebe, die uns entgegengebracht wird." Biden hat einen Besuch im Katastrophengebiet in Kentucky in Aussicht gestellt, sobald er die Rettungsoperationen nicht mehr behindere.

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