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Biden warnt vor Klima-Krise - USA: Mehr als 40 Tote nach Unwetter

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Nach dem massiven Regen an der US-Ostküste durch Sturmtief "Ida" steigt die Zahl der Toten. Präsident Joe Biden warnte vor einer sich zuspitzenden Klima-Krise.

US-Präsident Joe Biden hat den von Hurrikan «Ida» Betroffenen bei einem Besuch im Katastrophengebiet Unterstützung zugesagt. "Wir werden für sie da sein", sagte Biden.

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Mit zuvor nie gekannten Regenmassen hat der zum Sturmtief abgeschwächte Hurrikan "Ida" im Nordosten der USA Chaos angerichtet, mehr als 40 Menschen starben. Das war der Stand von Mittwochabend bis Donnerstag Ortszeit, aber das ganze Ausmaß war da auch noch nicht zu überblicken.

Der Gouverneur von New Jersey, Phil Murphy, meldete mindestens 23 Tote allein in seinem Staat. Von Maryland über New York bis Connecticut kamen insgesamt 43 Menschen ums Leben. US-Präsident Joe Biden sagte den von schweren Überflutungen getroffenen Regionen Hilfe des Bundes zu und stellte fest, dass die "Klima-Krise" zugeschlagen habe.

Diese extremen Stürme und die Klima-Krise sind hier.
US-Präsident Joe Biden

"Wir müssen besser vorbereitet sein. Wir müssen handeln", so Biden im Weißen Haus.

Nach dem massiven Regen im Nordwesten der USA durch Sturmtief "Ida" steigt die Zahl der Toten. Das Ausmaß ist katastrophal.

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Fast 900 Liter Regen pro Quadratmeter

Im New Yorker Central Park fielen binnen einer Stunde 891 Liter Regen pro Quadratmeter - so viel wie noch nie seit Beginn detaillierter Aufzeichnungen, wie der Nationale Wetterdienst der USA mitteilte.

Gouverneurin Kathy Hochul verhängte den Notstand über den Staat New York. Hochul sagte, zwischen 20:50 und 21:50 Uhr am Mittwochabend sei nicht bekannt gewesen, "dass sich der Himmel buchstäblich öffnet und Wasser im Umfang der Niagarafälle auf die Straßen von New York bringt".

In der Millionenmetropole New York City ist durch Hurrikan Ida so viel Regen wie nie zuvor gefallen. Es gibt massive Überschwemmungen. Die Behörden riefen den Notstand aus.

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"Ida": Tödliche flutartige Überschwemmungen

Das Nationale Hurrikanzentrum hatte vor "potenziell tödlichen flutartigen Überschwemmungen" in der Region Mitte Atlantik und Neuengland gewarnt. Aber es viel sei mehr Regen, als erwartet. Allein die Polizei in der Stadt New York berichtete bis Donnerstagmorgen von 12 Todesopfern: Elf Menschen seien in ihren überfluteten Souterrainwohnungen umgekommen, eine Person in ihrem Auto.

Der Vorort Westchester County meldete drei weitere Tote. Im benachbarten Staat New Jersey wurden 23 Tote gefunden, Pennsylvania meldete mindestens fünf. In Connecticut kam vermutlich ein Polizist ums Leben, der mit seinem Streifenwagen davon den Fluten mitgerissen wurde.

USA: Sturzflutbedingte Notstände

Das New Yorker Büro des Nationalen Wetterdienstes rief erstmals in seiner Geschichte sturzflutbedingte Notstände aus - eine für "überaus seltene Lagen" reservierte Alarmstufe, die gilt, "wenn eine ernste Gefahr für menschliches Leben und katastrophaler Schaden durch eine Sturzflut eingetreten ist oder bald eintreten wird".

"Ida" war am Sonntag als fünftstärkster Hurrikan in der Geschichte der USA in Louisiana im Süden auf Land getroffen und hatte sich danach als tropisches Tiefdruckgebiet Richtung Norden bewegt und gewaltige Regenmengen niedergehen lassen. In Louisiana und Teilen von Mississippi haben nach wie vor Hunderttausende Haushalte keinen Strom oder kein Leitungswasser.

In New York hat es wegen Hurrikan Ida so viel wie noch nie geregnet: 80 Liter pro Quadratmeter in einer einzigen Stunde. Mehrere Menschen kamen deshalb bereits ums Leben.

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