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Trotz neuem Hochwasserschutz - Venedig: Markusplatz unter Wasser

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Venedig leidet regelmäßig unter Überschwemmungen. Jetzt steht der Markusdom unter Wasser - die neue Hochwasserschutzanlage "Mose" war nicht aktiviert worden.

Probleme mit dem neuen Dammsystem in Venedig haben zu Überschwemmungen in der italienischen Lagunenstadt geführt. Das Hochwasser auf dem zentralen Markusplatz stieg am Dienstagnachmittag auf einen Pegel von 1,37 Metern über dem Meeresspiegel und drang auch in den Markusdom ein.

Hochwasserschutzanlage "Mose" nicht aktiviert

Die neue Hochwasserschutzanlage Mose sei nicht aktiviert worden, weil ein geringerer Anstieg des Wasserpegels vorhergesagt worden sei, sagte Bürgermeister Luigi Brugnaro der Nachrichtenagentur AGI. Er kündigte an, die Vorgaben für das System zu überprüfen.

Die Hochwasserschutzanlage war im Herbst in Betrieb genommen worden. Sie besteht aus 78 beweglichen Schutzwände an den Eingängen zur Lagune.

Die Barrieren liegen bei normalem Wasserpegel am Meeresgrund, können jedoch innerhalb von 30 Minuten angehoben werden und einem Anstieg des Pegels von drei Metern standhalten.

Der seit 2003 errichtete und sechs Milliarden Euro teure mobile Hochwasserdamm soll die Unesco-Welterbestadt vor den wiederkehrenden Überflutungen schützen.

Um den Flutschutz gibt es große Diskussionen. Doch die Generalprobe hat jetzt geklappt.

Beitragslänge:
1 min
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Hochwasser - eine Bedrohung für Venedig

Venedig leidet regelmäßig unter Überschwemmungen, aufgrund des gestiegenen Meeresspiegels ist das "Acqua alta" mittlerweile eine echte Bedrohung für die bei Touristen beliebte Stadt.

Im November vergangenen Jahres wurde ein Rekord-Hochwasser von 1,87 Metern gemessen - so hoch stand der Pegel zuletzt im Jahr 1966.

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