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Vorläufige Zahlen - Historischer Tiefstand bei Verkehrstoten

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So wenige Verkehrstote hat es seit Beginn der Statistik vor 60 Jahren nicht gegeben. 3.059 Menschen starben 2019 auf deutschen Straßen - 6,6 Prozent weniger als im Jahr zuvor.

Feuerwehr- und Polizeifahrzeug und ADAC an der mit Warnzeichen abgesicherten Unfallstelle auf der L 1150 in Esslingen (Baden-Württemberg, undatierte Aufnahme))
Bei Unfällen im Straßenverkehr starben vorläufigen Zahlen zufolge 3.059 Menschen.
Quelle: picture alliance/imageBROKER

Die Zahl der Verkehrstoten ist im vergangenen Jahr auf den niedrigsten Stand seit Beginn der Statistik vor mehr als 60 Jahren gesunken. Bei Unfällen im Straßenverkehr starben den vorläufigen Zahlen zufolge 3.059 Menschen, das sind 216 oder 6,6 Prozent weniger als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Die Zahl der Verletzten sank demnach um 3,0 Prozent auf rund 384.000.

Mehr Unfälle im Straßenverkehr

Die Polizei erfasste allerdings erneut mehr Unfälle, die um rund 2,7 Millionen oder 1,9 Prozent zunahmen. Bei 300.200 Unfällen wurden Menschen verletzt oder getötet.

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Detailliertere Ergebnisse liegen den Angaben zufolge bisher für den Zeitraum Januar bis November 2019 vor: Diese zeigen den stärksten Rückgang bei getöteten Motorradfahrern. Einen starken Anstieg verzeichnete die Statistik dagegen bei Fahrern von E-Bikes (Pedelecs), hier gab es ein Plus von 28 Toten (32,6 Prozent).

Die meisten Verkehrstoten gab es im Jahr 1970

Die Zahl der Verkehrstoten sinkt seit Jahrzehnten - mit kleinen Ausreißern. 1970 wurde mit mehr als 21.000 Verkehrstoten der bisherige Spitzenwert erreicht.

2018 war allerdings ein Anstieg auf 3.275 im Vorjahresvergleich verzeichnet worden, Grund waren unter anderem mehr getötete Fahrradfahrer. Unfallforscher forderten deshalb Investitionen in bessere und sicherere Radwege.

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