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Bundeskriminalamt : Weniger Vermisstenfälle in Deutschland

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Laut BKA werden in Deutschland derzeit weniger Personen vermisst als noch vor einem Jahr. Besonders bei vermissten Kindern ist die Aufklärungsquote hoch.

Hinter einer Lupe steht der Schriftzug "Vermisste Person". Archivbild
Die Zahl der vermissten Personen in Deutschland ist niedriger als noch vor einem Jahr.
Quelle: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

In Deutschland werden zur Zeit weniger Menschen vermisst als noch Ende 2019. Nach Angaben des Bundeskriminalamtes (BKA) galten Anfang November bundesweit 8.610 Menschen als vermisst. Hinzu kamen rund 2.000 Fälle, bei denen das BKA an einer im Ausland initiierten Vermisstenfahndung beteiligt wurde.

Aufklärungsquote bei vermissten Kindern bei fast 97 Prozent

Unter den derzeit Vermissten sind rund 1.800 Kinder und rund 2.800 Jugendliche. Dazu zählen Minderjährige, die sich regelmäßig entfernen - meist aus Jugendeinrichtungen - und dann nach kurzer Zeit wieder auftauchen.

Außerdem zählen in diese Kategorie Minderjährige, die einem Elternteil zu Unrecht entzogen wurden. Die Aufklärungsquote lag bei Fällen, in denen Kinder vermisst wurden, laut BKA bei fast 97 Prozent.

Viele Vermisstenfälle werden zeitnah geklärt

Gemäß den Erfahrungen der Polizei lassen sich etwa die Hälfte aller Vermisstenfälle innerhalb der ersten Woche klären. Der Anteil der Menschen, die länger als ein Jahr vermisst bleiben, liegt laut Polizeistatistik bei drei Prozent.

Personen gelten als vermisst, wenn sie ihren gewohnten Lebenskreis verlassen haben, ihr Aufenthalt unbekannt ist und für sie eine Gefahr für Leib oder Leben angenommen werden kann. Das bedeutet, sie können Opfer einer Straftat gewesen sein oder es liegen ein Unglücksfall, Hilflosigkeit oder eine Selbsttötungsabsicht vor. Sind Minderjährige plötzlich verschwunden, gehen die Ermittler zunächst grundsätzlich von einer Gefahr für Leib oder Leben aus.

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