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Wahre Verbrechen - Die Leiche im fremden Wald

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Im November 2018 wird in einem Waldstück im tschechischen Nova Pec eine Leiche gefunden. Erst drei Monate später kann der Tote identifiziert werden.

Sehen Sie hier die Kurz-Doku über dieses wahre Verbrechen.

Beitragslänge:
11 min
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Ein Waldstück im tschechischen Nova Pec, nahe der deutschen Grenze. Es ist ein nebliger Tag im November 2018, als die Polizei hierher gerufen wird. Eine Spaziergängerin glaubt, im Wald läge eine menschengroße Puppe. Die Polizei Budweis macht sich auf den Weg. Doch die Beamten finden keine Puppe, sondern einen nackten Toten.

Bild aus der Polizeiakte zeigt die Umgebung des Leichenfundorts in einem Wald in Tschechien.
In diesem Waldstück findet die Spaziergängerin eine Leiche.

Doch wer ist der Tote? Ohne die Identität zu kennen, können sie die Tat niemals aufklären. Deshalb setzen sie alle Hoffnung auf die Öffentlichkeit. Doch auch das bringt nicht den erhofften Erfolg. Erst drei Monate später erhalten die Mord-Ermittler einen unverhofften Anruf aus der Pathologie.

Den Kollegen dort ist es gelungen, mit Hilfe der Seriennummer eines Hüftimplantats den Toten zu identifizieren. Es handelt sich um den britischen Staatsbürger Peter von Unruh. Gemeldet ist er im bayerischen Grafentraubach.

Toter lebte nicht in der Nähe des Fundorts

Der Fall landet auf dem Schreibtisch der Kommissare Herbert Pinkl und Wolfgang Kilger von der Kriminalinspektion Straubing. Sie übernehmen die Ermittlungen in Deutschland. Bevor sie den Angehörigen die Todesnachricht überbringen, wollen sie erst mehr über das Opfer in Erfahrung bringen.

Portraitfoto des Opfers Peter von Unruh. Das Gesicht im Bild wurde technisch verfremdet.
Das Opfer wurde als Peter von Unruh identifiziert.

Die Ermittler können über Peter von Unruh Folgendes herausfinden: Der Mann ist 69 Jahre alt, handelt mit Kosmetikartikeln, lebt seit 2014 in Bayern und ist seit vier Jahren mit der amerikanischen Zahnärztin Cheryl verheiratet.

Pinkl und Kilger entschließen sich, jetzt zum Anwesen zu fahren und der Ehefrau die Nachricht vom gewaltsamen Tod ihres Gatten zu überbringen. Die Ermittler erinnern sich noch an die Reaktion der Ehefrau.

Das waren eher so Mischgefühle, gefasst und kontrolliert, dennoch ist sie einige Male von den Tränen übermannt worden, hat geweint.
Herbert Pinkl, Ermittler

Pinkl und sein Kollege Kilger wollen wissen, warum die Frau ihren Mann nicht als vermisst gemeldet hat. Dazu gibt Cheryl von Unruh an, das Ehepaar habe Scheidungspläne gehabt. Liegt hier ein mögliches Mordmotiv? Die Auflösung des Kriminalfalls sehen Sie oben in der Kurz-Dokumentation.

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