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Wahre Verbrechen - Das Martyrium im Wald

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Es ist ein brutales Verbrechen, das im Sommer 1990 passiert: In einem Waldstück wird die Leiche einer Frau gefunden. Zunächst gibt es keine Hinweise auf einen möglichen Täter.

Sehen Sie hier die Kurz-Doku über dieses wahre Verbrechen.

Beitragslänge:
10 min
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Ein abgelegenes Waldstück bei Beeskow in Brandenburg: Im Juni 1990 geschieht hier eines der grausamsten Verbrechen, bei dem Kommissar Jürgen Sommer von der Kripo Frankfurt an der Oder ermitteln musste.

Bild aus der Polizeiakte (s/w) zeigt Auffindesituation einer Leiche im Wald. Die Leiche wurde im Bild technisch verfremdet.
Die Spurensicherung hat die Auffinde-Situation in dem Wald genau dokumentiert.

Der zuständige Revierförster entdeckt die Leiche einer jungen Frau am Rande eines Wäldchens. Eine Vermisstenanzeige aus Berlin führt wenige Tage später zur Identifizierung der Toten. Es handelt sich um die 24-jährige Krankenschwester Uta S.

Am Tag vor dem Leichenfund hat Uta S. Spätdienst im Sankt-Hedwig-Krankenhaus in Berlin-Mitte. Uta S. spricht an diesem Abend unter anderem mit Kollegen über ihre bevorstehenden Ferien.

Das Opfer wollte gerade in den Urlaub aufbrechen

Die Frau hatte ein Jahr zuvor einen jungen Franzosen kennengelernt. Der Besuch bei ihm wäre ihre erste Reise ins westliche Ausland. Als Uta S. gegen 22 Uhr das Krankenhaus verlässt, ist der Pförtner der vorläufig letzte Zeuge, der die junge Frau noch lebend sieht.

Zeichnung aus der Polizeiakte zeigt Phantombild des Täters
Aus den Angaben der Zeugen hat die Polizei dieses Phantombild zeichnen können.

Jetzt veröffentlichen die Ermittler die bislang gewonnenen Informationen. Unter anderem erhoffen sie sich Hinweise auf Utas Fahrrad und den verschwundenen Rucksack. Nach den Angaben aus einer Zeugenaussage wird außerdem ein Phantombild des möglichen Mörders angefertigt.

Doch die Resonanz fällt mau aus. Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft wollen deshalb einige Monate später den Mord an Uta S. auch noch in der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY... ungelöst" einem Millionenpublikum vorstellen. Die wohl wichtigste Frage an die Zuschauer: Wurde Uta S. am Bahnhof in Ost-Berlin noch gesehen? Tatsächlich meldet sich eine Zuschauerin aus Berlin, die am fraglichen Abend im Bahnhof gewesen ist und sich noch genau an die junge Frau erinnern kann. Bringt diese Zeugin die Ermittler auf die richtige Spur?

Die Auflösung des Kriminalfalls sehen Sie oben in der Kurz-Dokumentation.

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