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Griechenland und Türkei - Kampf gegen Waldbrände geht weiter

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Tausende Feuerwehrleute kämpfen weiter gegen die verheerenden Waldbrände in Griechenland und der Türkei. Griechische Behörden melden über 50 neue Brände binnen 24 Stunden.

Die Waldbrände im Mittelmeer breiten sich immer weiter aus. In der Türkei sind sechs Menschen ums Leben gekommen, in Griechenland wurden Häuser durch das Feuer zerstört.

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Bei einem gewaltigen Feuer auf dem griechischen Peloponnes wurden nach einer vorläufigen Meldung des Zivilschutzes vom Samstag fünf Menschen verletzt und ein Dutzend Häuser zerstört. Binnen 24 Stunden brachen auf der Halbinsel demnach mehr als 50 Brände aus, von denen die meisten jedoch rasch unter Kontrolle gebracht werden konnten.

Küstenwache in Alarmbereitschaft

Die griechischen Behörden riefen die Einwohner von vier Dörfern in der Nähe der Stadt Patras auf, sich in Sicherheit zu bringen. Am späten Samstagnachmittag wurde ein weiterer, kleiner Badeort evakuiert.

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Nach Angaben der Feuerwehr waren rund 150 Einsatzkräfte, 50 Lastwagen, sowie acht Löschflugzeuge bei der Bekämpfung der Flammen im Einsatz. Alle Krankenhäuser in Patras und der nahegelegenen Kleinstadt Egio wurden alarmiert, die Küstenwache wurde in Alarmbereitschaft versetzt, um vom Rauch beeinträchtigte Schwimmer zu retten. Die Autobahn und die Rio-Andirrio-Brücke zum Peloponnes wurde vorsorglich gesperrt.

Urlauber und Einwohner verlassen Badeort Bodrum

Auch in der Südtürkei setzten zahlreiche Einsatzkräfte am vierten Tag in Folge ihren Kampf gegen die Flammen fort. Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu brach am Samstag im Badeort Bodrum an der türkischen Ägäis erneut ein Feuer aus, dort hätten Einwohner und Urlauber in Sicherheit gebracht werden müssen.

Die Brände waren am Mittwoch ausgebrochen und hatten sich durch die Hitze und starken Wind rasch entlang der türkischen Mittelmeerküste ausgebreitet. In der Türkei stieg die Zahl der Toten derweil nach der Entdeckung von zwei Leichen auf sechs. Mehr als 300 Menschen wurden verletzt, Dutzende Dörfer mussten evakuiert werden.

In mehreren Provinzen wüten heftige Waldbrände. Mehrere Menschen kamen in den Flammen ums Leben, viele wurden verletzt. Die Touristenorte sind derzeit außer Gefahr.

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Tausende Feuerwehrleute waren im Kampf gegen die Flammen im Einsatz. Nach Angaben von Landwirtschafts- und Forstminister Bekir Pakdemirli waren zehn Brände am Samstag noch aktiv. Rund 90 weitere seien inzwischen unter Kontrolle. Weil viele der Brände fast zeitgleich in der Nähe von beliebten Touristenorten ausgebrochen waren, ermitteln die Behörden auch wegen Brandstiftung.

Erdogan dankt Putin für Löschflugzeuge

Präsident Recep Tayyip Erdogan dankte unterdessen seinem russischen Kollegen Wladimir Putin für die Entsendung von Hubschraubern und Löschflugzeugen. Der türkische Staatschef steht im eigenen Land in der Kritik, nachdem bekannt geworden war, dass die Türkei trotz der jährlich immer wieder ausbrechenden Brände über keine Löschflugzeuge verfügt.

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