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Nach Blitzeinschlägen - Hunderte Großbrände wüten in Kalifornien

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In Kalifornien lodern mehr als 560 Großfeuer - auf einer Fläche von mehr als 3.000 Quadratkilometern. Zehntausende sollen sich in Sicherheit bringen. Es gibt bereits mehrere Tote.

Knapp 12.000 Feuerwehrleute kämpfen in Kalifornien gegen Wald- und Buschbrände. Rund 120.000 Menschen sollen sich in Sicherheit bringen.

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Kaliforniens Feuerwehren kämpfen gegen verheerende Waldbrände. Doch die Flammen wüten inzwischen auf mehr als 3.000 Quadratkilometern. Das ist mehr als die Fläche des Saarlands. Unter Kontrolle sei nur ein kleiner Teil der unzähligen Feuer, teilten die Einsatzkräfte mit. Seit Mittwoch seien bereits fünf Menschen durch die Brände ums Leben gekommen.

Blitzeinschläge als Ursache für Brände

Die Flammen bedrohen zehntausende Häuser in dem US-Westküstenstaat. Rund 120.000 Menschen seien angewiesen worden, ihre Häuser und Wohnungen zu verlassen, teilten die Behörden mit. Viele der Menschen hätten jedoch Schwierigkeiten, eine Unterkunft zu finden. Einige wollten demnach aus Angst vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus nicht in die von den Behörden errichteten Schutzzentren gehen.

In den Bezirken San Mateo und Santa Cruz übernachteten zahlreiche Menschen in Auto-Anhängern auf Parkplätzen oder am Strand. In Santa Cruz riefen die Behörden Touristen auf, Hotels und Ferienwohnungen zu verlassen. Die Unterkünfte sollten Menschen zur Verfügung gestellt werden, die vor den Flammen flüchten mussten. Als Ursache der Brände gelten zu einem großen Teil Blitzeinschläge.

Mindestens fünf Tote durch Brände

Am Donnerstag hatten Einsatzkräfte vier Leichen geborgen, drei von ihnen aus einem niedergebrannten Haus in Napa County. Bereits am Mittwoch war der Pilot eines Hubschraubers durch einen Absturz während eines Löscheinsatzes getötet worden.

Die größten Feuer lodern nördlich und südlich von San Francisco. Dort konnte man den Rauch durch die Brände auch am Freitag riechen. Die Behörden forderten die Bewohner der Küstenmetropole auf, in ihren Wohnungen zu bleiben.

Kalifornien kämpft gegen Buschbrände. Doch wegen der Extremhitze ist es für die Feuerwehr schwer, die Brände zu löschen. Im Death Valley stiegen die Temperaturen auf über 54 Grad.

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Kaliforniens Gouverneur: Zusammenhang mit Klimawandel

Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom hatte die Brände in einem Video für den Nominierungsparteitag der US-Demokraten mit dem Klimawandel in Verbindung gebracht. "Den Klimawandel gibt es", betonte Newsom.

Wenn Sie den Klimawandel bestreiten, kommen Sie nach Kalifornien.
Gavin Newsom, Gouverneur Kalifornien

Busch- und Waldbrände haben in Kalifornien in den vergangenen Jahren stark zugenommen, wofür Experten den Klimawandel mitverantwortlich machen. Beim tödlichsten Brand in der kalifornischen Geschichte waren im November 2018 in Nordkalifornien 86 Menschen ums Leben gekommen.

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