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Griechenland, Türkei, Italien - Waldbrände teilweise unter Kontrolle

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In Teilen Südeuropas scheint sich die Lage im Kampf gegen die Brände vorerst leicht zu entspannen. Doch die Gefahr ist nicht gebannt: Die nächste Hitzewelle kommt.

Es brennt und brennt: Griechenland, Türkei, Sizilien. Überall steht Wald in Flammen. Besserung ist nicht in Sicht: Die nächste Hitzewelle kommt.

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Nach über einer Woche Kampf gegen unzählige Großbrände im ganzen Land hat sich die Situation in Griechenland am Montag leicht entspannt. Unter anderem sorgte das Wetter für eine Atempause - zwar kündigte sich die nächste Hitzewelle an, doch die Winde wehten am Montag nur schwach, sodass nicht ständig neue Brände ausbrachen oder die Feuer von Böen angetrieben wurden.

Im Norden Athens, um den Feuerwehr und Rettungskräfte tagelang kämpften, schwelte es noch. Die Einsatzkräfte waren dort vor allem damit beschäftigt, immer wieder aufflammende kleine Brandherde zu löschen, damit diese sich nicht erneut ausbreiten.

Die Folgen der Klimakrise machen sich vor allem in Südeuropa bemerkbar. Auf der griechischen Insel Euböa ist die Lage wegen der Waldbrände weiterhin katastrophal.

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Leichte Entspannung, aber keine Entwarnung

Auf Euböa toben die Flammen derweil weiter. Im Norden der Insel sei mittlerweile allerdings so viel Wald verbrannt, dass die Feuer langsam nachließen, weil kein brennendes Material mehr vorhanden sei, berichteten griechische Medien am Montagmittag. Andere Feuer hätten die Küste erreicht und deshalb automatisch ein Ende gefunden, sagte der Bürgermeister eines Dorfes. In manchen hügeligen und bewaldeten Regionen brennt es jedoch immer noch stark und Dörfer werden bedroht.

Auf der Halbinsel Peloponnes konnten die besonders großen Feuer am Montag ebenfalls in Schach gehalten werden. Entwarnung gibt es aber nicht; sobald Wind aufkommt, sind die umliegenden Regionen wieder extrem gefährdet.

Auf Euböa konnten die Waldbrände bislang noch nicht unter Kontrolle gebracht werden. ZDF-Korrespondentin Annette Hilsenbeck ist vor Ort und hat mehr Informationen.

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Türkei: "Brände weitestgehend unter Kontrolle"

In den von Waldbränden betroffenen Küstenregionen der Türkei entspannte sich lokalen Behörden zufolge die Lage. Der Sprecher der stark betroffenen Gemeinde Milas, Umut Öztürk, sagte, in der Region seien die Brände weitestgehend unter Kontrolle. Gebannt ist die Brandgefahr angesichts der anhaltenden Hitzewelle und Trockenheit aber noch nicht, warnt Doganay Tolunay, Forstingenieur an der Istanbul-Universität.

Bis zum Oktober besteht das Risiko weiterer Brände.
Doganay Tolunay

Bei den aktuellen Bränden seien schätzungsweise 1.500 Quadratkilometer Land zerstört worden - eine Fläche fast drei mal so groß wie der Bodensee. Zur Brandursache wird weiter ermittelt.

Italien: Verdacht auf Brandstiftung

In Teilen Italiens scheint sich derweil der Verdacht auf absichtliche Brandlegung erhärtet zu haben: Die Behörden ermitteln nach der Evakuierung Hunderter Menschen in Campomarino Lido an der Adriaküste wegen Brandstiftung. Es seien zu viele Brandausbrüche gewesen, sodass man an etwas Menschengemachtes denken könne, sagte der Präsident der kleinen Region Molise, Donato Toma, der Nachrichtenagentur Ansa. 

Neue Hitzewelle kommt

Das Wetter erschwert die Situation in den kommenden Tagen zusätzlich: Von Montag an beginnt in Südeuropa eine neue Hitzewelle, bei der die Temperaturen vielerorts auf über 40 Grad steigen.

Griechenland, Limni: Ein verbrannter Wald in der Nähe des Dorfes Limni, etwa 160 Kilometer nördlich von Athen, auf der Insel Euböa.
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