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Jahresthema 2021 - Weißer Ring in Sorge über Hass und Hetze

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Hass und Hetze grassieren nicht nur im Internet. Der Weiße Ring sieht die gesellschaftliche Entwicklung mit großer Sorge und will gegensteuern.

Weißer-Ring-Bundesvorsitzender Jörg Ziercke. Archivbild
Weißer-Ring-Bundesvorsitzender Jörg Ziercke: "Müssen Hass entgegenwirken."
Quelle: Peter Zschunke/dpa/Archivbild

Die Opferhilfsorganisation Weißer Ring will "Hass und Hetze" sowie die Verrohung der Gesellschaft zum Jahresthema 2021 machen. Ziel sei es, das öffentliche Bewusstsein zu schärfen, die Gründe für zunehmende Aggressionen auszuloten und Lösungen zu finden.

Hass im Netz wirkt sich auf "Wirklichkeit" aus

"Wir sehen nicht nur mit großer Sorge die verbale Verrohung in der Politik und sonstigen Auseinandersetzungen, sondern, dass sich das auch niederschlägt bei psychisch labilen Persönlichkeiten", sagte der Bundesvorsitzende des Vereins zur Unterstützung von Gewaltopfern, Jörg Ziercke, der Deutschen Presse-Agentur in Mainz.

Wir wissen ja, dass sich Hass und Hetze im Digitalen auch in der Wirklichkeit auswirkt.
Jörg Ziercke, Bundesvorsitzender Weißer Ring

Ziercke: Digitalem Hass entgegenwirken

Dem Mord an dem Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke sowie den Anschlägen von Halle und Hanau seien digitale Hass- und Hetze-Szenarien vorausgegangen. "Dem muss entschieden entgegengewirkt werden."

Mehr Hass, mehr Wut und weniger Respekt: Beleidigungen sind Normalität im Netz und auch im Alltag. Doch es gibt Wege zurück zu mehr Freundlichkeit in unserer Gesellschaft.

Beitragslänge:
30 min
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