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Corona-Impfpriorisierung endet : Montgomery: "Hausärzte sind überfordert"

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Die Impfpriorisierung endet demnächst. Von den überforderten Hausärzten kommt Kritik. Weltärztebund-Chef Montgomery sieht das eigentliche Problem aber im Mangel an Impfstoff.

Eine Fachärztin impft gegen Corona. Archivbild
Ab 7. Juni soll die Impfpriorisierung in Deutschland wegfallen.
Quelle: Christoph Schmidt/dpa

Angesichts der Diskussionen um die Aufhebung der Impfpriorisierung und überrannte Arztpraxen hat der Vorsitzende des Weltärztebundes die Beschwerden einiger Mediziner zurückgewiesen. "Die Hausärzte sind überfordert mit dem plötzlichen Abschaffen der Impfpriorisierung. Dabei haben sie das selber gefordert", sagte Frank Ulrich Montgomery am Mittwoch im Deutschlandfunk.

Da sei die Ärzteschaft "nicht ganz logisch" in ihrer Argumentation. "Ich würde aber nicht schon wieder die große Katastrophe herbeibeschwören deswegen." Das zentrale Problem sei der Mangel an Impfstoff.

Vulnerable Gruppen haben "mit Sicherheit" Impfangebot

Montgomery verteidigte den Zeitpunkt der Aufhebung der Priorisierung. Früher oder später hätte man diesen Schritt ohnehin gehen müssen. Den vulnerablen Gruppen der obersten beiden Prioritätsstufen habe man bislang "mit Sicherheit" ein Impfangebot machen können. Manche seien nicht erreichbar oder wollten schlicht nicht.

Jetzt muss doch nicht der ganze Rest der Gesellschaft darauf warten, dass auch der letzte Impf-Zauderer und Impf-Zögerer geimpft ist, bevor die anderen Gruppen geimpft werden dürfen.
Frank Ulrich Montgomery, Vorsitzender Weltärztebund

Ab dem 7. Juni sollen bei Corona-Impfungen die Vorranglisten nach Alter, Erkrankungen und Beruf wegfallen. Das kündigte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Montag an. Ärzteverbände befürchten große Herausforderungen für das Praxispersonal, das schon von Anfragen überrannt werde.

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