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Welttag des Buches - Was wir jetzt lesen können

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Welche Bücher lohnen sich jetzt besonders? Wir haben zum Welttag des Buches Autorinnen, Influencer und Wissenschaftler gefragt, was sie jetzt lesen. Die Tipps im Video.

Dunja Hayali: "Der Freund"

"Es geht um Liebe, Freundschaft, Verlust, das Loslassen - aber auch um Gesellschaftskritik" - warum "Der Freund" für Dunja Hayali lesenswert ist.

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ZDF-Moderatorin Dunja Hayali empfiehlt zwei Bücher. Zum einen "Der Freund" von Sigrid Nunez. "Es geht um den Verlust eines Freundes und den Kampf zurück ins Leben - und zwar durch und mit dem Hund, den der Freund, der Suizid begangen hat, der Ich-Erzählerin vermacht hat", sagt Hayali. "Klingt kitschig - ist es zu keiner Zeit. Es ist traurig, es ist ergreifend - und vieles, vieles mehr."

Außerdem legt sie uns "Die Kuh, die weinte" von Ajahn Brahm ans Herz. Das Buch zeige Philosophie "sehr lebensnah und ganz praktisch". "Und es ändert vor allem die Perspektive und den Blick auf festgefahrene Denkmuster", begründet Hayali ihren Tipp.

Harald Lesch: "Nagel im Himmel"

Ein Buch über Mathematik, Einsamkeit und menschliche Größe: Für Harald Lesch ist "Nagel im Himmel" ein "absolutes Muss".

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Astrophysiker und Wissenschaftsjournalist Harald Lesch liest gerade "Nagel im Himmel" von Patrick Hofmann. "Es ist ein Roman über genialische Wissenschaft, die Wunden des Herzens und menschliche Größe", sagt Lesch. "Wer mal so richtig eintauchen will in den Irrsinn der Mathematik und wie grandios toll es ist, etwas von ihr zu verstehen, für den ist Nagel im Himmel ein absolutes Muss."

Ein Mädchen liest ein Buch

Welttag des Buches -
Fünf Gründe, ein Buch zu lesen
 

Computerspiele, Streamingdienste, Instagram - wir sind wegen der Corona-Krise fast nur noch digital unterwegs. Dabei geht es auch hervorragend analog. Hier sind fünf gute Gründe.

von Sarah Ulrich

Louisa Dellert: "Sprache und Sein"

"Ein ganz poetisches, ein ganz direktes, ein ganz tolles Buch", sagt Louisa Dellert über Kübra Gümüsays "Sprache und Sein".

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Influencerin Louisa Dellert empfiehlt "Sprache und Sein" von Kübra Gümüsay - die uns gleich drei Bücher empfohlen hat. "Dieses Buch sollte jeder und jede lesen, die ein Gefühl dafür bekommen wollen, wie mächtig Sprache ist und wie wichtig Sprache ist", sagt Dellert - und lobt ein "ganz poetisches, ein ganz direktes, ein ganz tolles Buch".

Kübra Gümüsay: "Das kleine Ich bin Ich"

"Das kleine Ich bin Ich", "Envisioning Real Utopias" und "AktenEinsicht - Geschichten von Frauen und Gewalt": Diese Bücher empfiehlt Kübra Gümüsay.

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Und Gümüsay selbst? Die Autorin und Journalistin empfiehlt uns unter anderem "Das kleine Ich bin ich" von Mira Lobe. "Ein Buch für Erwachsene und Kinder", sagt Gümüsay, in dem "ein kleines Tier seine Identität verliert" - und das uns zeige, "wie überholt eigentlich Kategorien sind".

Gümüsay nennt außerdem "Envisioning Real Utopias" von Erick Olin Wright und "AktenEinsicht - Geschichten von Frauen und Gewalt" von Christina Clemm. Wrights Roman sei "ein Buch, das nochmal die Köpfe öffnet". Clemm wiederum thematisiere Frauen und Gewalt in Deutschland, ein Thema, "das viel zu lange vernachlässigt worden ist, und leider in den letzten Wochen noch einmal an Aktualität gewonnen hat".

Karla Paul: "Der Wal und das Ende der Welt"

Ein nackter, junger Fremder und eine unheilvolle Botschaft: Karla Paul erzählt, warum sich "Der Wal und das Ende der Welt" jetzt lohnt.

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Die Kulturjournalistin und Buchbloggerin (Buchkolumne) Karla Paul stellt John Ironmongers Roman "Der Wal und das Ende der Welt" vor. Die Geschichte: An einem kleinen Ort an der Küste Cornwalls wird ein nackter, junger Fremder angespült, der vor einer tödlichen Pandemie warnt. "Ironmonger spannt ein leider ebenso realistisches wie spannendes Szenario", sagt Paul - mit einer "sehr lohnenden und empathischen" Auflösung.

Gundula Gause: "Der Traffikant"

Gundula Gause empfiehlt zwei historische Bücher: "Der Traffikant" und "Ein Monat auf dem Land".

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Moderatorin Gundula Gause empfiehlt zwei historische Bücher: Zum einen "Der Traffikant" von Robert Seethaler. "Ich habe es verschlungen", sagt Gause über die Geschichte von Franz, die im Wien des Jahres 1937 spielt - also in dem Jahr, "in dem die Nazis in Österreich einmarschiert sind".

Das andere Buch: "Ein Monat auf dem Land" von J. L. Carr, eine Liebesgeschichte in Nordengland, "die mich da begeistert hat", sagt Gause. "Beides sehr empfehlenswert!"

Jennifer Sieglar: "Vom Ende der Einsamkeit"

Für Jennifer Sieglar ist "Vom Ende der Einsamkeit" das beste Buch der Welt. Im Video erzählt sie, warum.

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Logo!-Moderatorin Jennifer Sieglar empfiehlt das Buch "Vom Ende der Einsamkeit" von Benedict Wells - "für mich das beste Buch, was ich in meinem ganzen Leben gelesen habe". Es handele von drei Geschwistern, die ihre Eltern verlieren. "Es geht im Grunde darum, wie man mit Schicksalsschlägen und auch mit Glück im Leben umgeht."

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