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Extremes Wetter : Überschwemmungen in Türkei, Brände bei Athen

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Extreme Wetterbedingungen machen weiterhin großen Teilen Europas und Asiens zu schaffen. Bei Überschwemmungen in der Nordtürkei starben bisher mindestens 70 Menschen.

Türkei, Abana: Eine Luftaufnahme vom 15. August 2021 zeigt das von den Überschwemmungen betroffene Gebiet in der Stadt Abana in der Provinz Kastamonu, Türkei.
Schwere Regenfälle haben in der Türkei zu Überschwemmungen geführt - etwa hier in Abana in der Provinz Kastamonu.
Quelle: dpa

Bei den schweren Überschwemmungen in der Nordtürkei sind bisher mindestens 70 Menschen gestorben. In den betroffenen Regionen gingen die Rettungsarbeiten weiter, teilte die türkische Katastrophenschutzbehörde Afad mit.

Heftige Regenfälle haben in den vergangenen Tagen zu den schlimmsten Überflutungen seit Jahren in der türkischen Schwarzmeerregion geführt. Besonders betroffen sind die Provinzen Kastamonu, Sinop und Bartin.

Mehrere Häuser wurden von den Fluten zum Einsturz gebracht, auch Brücken stürzten ein. Tausende Menschen wurden in Sicherheit gebracht.

Buschbrände nahe Athen ausgebrochen

Griechenland kämpft derweil weiter mit Waldbränden. Im Osten Athens brach am Montag ein großer Buschbrand aus. Der Zivildienst ordnete die Evakuierung von drei Dörfern im Raum der Kleinstadt Keratea an. Starke Winde fachten den Brand an.

Mehrere Löschflugzeuge und Hubschrauber seien im Einsatz gegen die Flammen, die auch abgelegene Häuser erreicht hätten, wie die Feuerwehr mitteilte. Zwei Bürgermeister der Region sagten griechischen Medien, Brandstifter hätten den Brand gelegt. Ein kleinerer Brand sei in einem unwegsamen Gelände im Westen Athens ausgebrochen.

Wegen der seit Monaten anhaltenden Dürre und der starken Winde wird rund ums Mittelmeer auch der kleinste Brand rasch in ein Flammenmeer verwandelt. Am Wochenende hatte sich die Lage in Griechenland allerdings etwas entspannt.

Italien: 75 Prozent mehr Wald- und Vegetationsbrände

Auch in Italien gab es am Wochenende weiter Waldbrände. Insgesamt loderten in diesem Sommer dort bislang rund 75 Prozent mehr Wald- und Vegetationsbrände als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Vom 15. Juni bis 15. August gab es insgesamt 52.584 Feuerwehreinsätze, wie die Feuerwehr am Sonntag mitteilte. Im Vorjahr waren es in dem Zeitraum 30 106. Die aktuelle Zahl sei mit 2017 vergleichbar.

Zuletzt hatte es heftige Brände in den südlichen Regionen Kalabrien, Kampanien und Molise, auf den Inseln Sizilien und Sardinien und in der Umgebung von Rom gegeben. Die meisten gehen laut Medienberichten auf Brandstiftung zurück.

Hitzerekord in Spanien

Spanien meldete unterdessen einen Temperaturrekord: In der Gemeinde Montoro in Andalusien im Süden des Landes wurden am Samstag 47,2 Grad gemessen, wie der Wetterdienst Aemet mitteilte.

Damit wurde der bisherige landesweite Rekord von 46,9 Grad übertroffen, der 2017 in der nahe gelegenen Provinzhauptstadt Córdoba gemessen worden war.

In Andalusien wurden stellenweise 47,2 Grad Celsius gemessen. Das führt auch in Spanien zu Waldbränden, am Hang des Ezkaba-Berges in Nordspanien sind 0,6 Hektar Fläche verbrannt.

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