Sie sind hier:

Deutscher Wetterdienst - Drittwärmster Juni seit 1881

Datum:

Der Juni war der drittwärmste seit Beginn der Temperaturaufzeichnungen. Er sorgte einerseits für reichlich Sonnenstunden, andererseits auch für viel Regen und schwere Gewitter.

Archiv: Die Sonne spiegelt sich in der Fassade des Mediapark Turmes am 23.07.2019 in Köln
Im Juni brachte die erste Hitzewelle des Jahres die Menschen kräftig ins Schwitzen.
Quelle: dpa

Sonnig, regnerisch und warm: Mit einer Durchschnittstemperatur von 19,0 Grad war der Juni 2021 nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes der drittwärmste seit Beginn der Temperaturaufzeichnungen im Jahr 1881.

Erste Hitzewelle des Jahres

Mit diesem Temperaturdurchschnitt lag der Monat um 3,6 Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode 1961-1990, sagte ein Sprecher am Dienstag nach einer vorläufigen Auswertung der mehr als 2.000 Messstationen. Im Vergleich zur aktuellen und wärmeren Vergleichsperiode 1991-2020 betrug die Abweichung 2,6 Grad.

Vor allem im zweiten Drittel des Monats brachte die erste Hitzewelle des Jahres die Menschen in Deutschland kräftig ins Schwitzen: In Berlin-Tempelhof und Baruth, südlich davon, kletterte das Thermometer am 19. Juni mit jeweils 36,6 Grad am höchsten.

Ein Klick für den Datenschutz

Erst wenn Sie hier klicken, werden Bilder und andere Daten von Drittanbietern nachgeladen. Ihre IP-Adresse wird dabei an externe Server (Facebook, Google, Instagram, Twitter, etc.) übertragen. Über den Datenschutz dieser Anbieter können Sie sich auf den jeweiligen Seiten informieren. Um Ihre künftigen Besuche zu erleichtern, speichern wir Ihre Zustimmung in einem 'ZDF-Cookie'. Diese Zustimmung können Sie in den Einstellungen unter 'Mein ZDF' jederzeit widerrufen. Näheres dazu erfahren Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Einige DWD-Stationen meldeten Tropennächte: In Berlin-Marzahn, Berlin-Tempelhof und Lindenberg, weiter südöstlich, gab es je vier Nächte, in denen die Temperaturen nachts nicht unter 20 Grad sanken.

Bad Kreuznach, südwestlich von Mainz, zählte acht heiße Tage mit Temperaturen von mehr als 30 Grad. Den Tiefstwert verzeichnete dagegen am 1. Juni die DWD-Station Deutschneudorf-Brüderwiese im Erzgebirge mit 0,5 Grad.

Örtliche Gewitter sorgen für viel Niederschlag

Mit rund 95 Litern Niederschlag pro Quadratmeter übertraf der Juni 2021 sein Niederschlagssoll von 85 Litern pro Quadratmeter der Referenzperiode 1961-1990 deutlich. Verglichen mit der Periode 1991-2020 lag das Plus sogar bei knapp 20 Litern. Dafür waren allerdings vor allem örtliche Gewitter verantwortlich, die teils extrem heftig ausfielen und oft von Starkregen, aber auch Hagel und schweren Sturmböen begleitet waren.

Eine heftige Gewitterfront hat den Südwesten Deutschlands getroffen. Starkregen, Sturmböen, Blitz und Donner hielten die Einsatzkräfte in Atem.

Beitragslänge:
1 min
Datum:

In den betroffenen Gebieten kam es dabei zu teils katastrophalen Verhältnissen. Die höchste Tagesmenge meldete am 23. Juni Nürtingen-Reudern, südöstlich von Stuttgart, mit 115 Litern pro Quadratmeter. Insgesamt fiel in Oberschwaben und an den bayerischen Alpen mit teils mehr als 250 Litern pro Quadratmeter der meiste Niederschlag. Im Großraum Berlin, dem mittleren Brandenburg und der Uckermark wurden dagegen mancherorts kaum 5 Liter pro Quadratmeter gemessen.

Viele Sonnenstunden

Die Sonne ließ sich reichlich blicken: Mit rund 260 Stunden übertraf die Sonnenscheindauer im Juni 2021 ihren Durchschnitt von 203 Stunden um 28 Prozent, also recht deutlich. Besonders sonnig war es auf Rügen sowie an der vorpommerschen Küste mit teils mehr als 330 Sonnenstunden. In Nordfriesland und in den zentralen Mittelgebirgen kamen dagegen den Angaben zufolge örtlich nur rund 210 Sonnenstunden zusammen.

Gemerkt auf Mein ZDF! Merken beendet Bewertet! Bewertung entfernt Zur Merkliste hinzugefügt! Merken beendet Embed-Code kopieren HTML-Code zum Einbetten des Videos in der Zwischenablage gespeichert.
Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen des ZDF.

Um zu verstehen, wie unsere Webseite genutzt wird und um dir ein interessenbezogenes Angebot präsentieren zu können, nutzen wir Cookies und andere Techniken. Hier kannst du mehr erfahren und hier widersprechen.

Sie haben sich mit diesem Gerät ausgeloggt.

Sie haben sich von einem anderen Gerät aus ausgeloggt, Sie werden automatisch ausgeloggt.

Ihr Account wurde gelöscht, Sie werden automatisch ausgeloggt.

Um Sendungen mit einer Altersbeschränkung zu jeder Tageszeit anzuschauen, kannst du jetzt eine Altersprüfung durchführen. Dafür benötigst du dein Ausweisdokument.

Du wechselst in den Kinderbereich und bewegst dich mit deinem Kinderprofil weiter.