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Sturmtief "Kirsten" fegt über Deutschland

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Deutscher Wetterdienst warnt - Sturmtief "Kirsten" fegt über Deutschland

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Der Herbst naht: Tief "Kirsten" bringt stürmisches Wetter. Umgestürzte Bäume legen mancherorts den Verkehr lahm.

Nach der großen Hitze vergangene Woche wird es nun fast schon ein wenig herbstlich. Sturmtief Kirsten fegt mit teils starken Böen über Deutschland hinweg, vor allem an der Küste und auf dem Brocken im Harz.

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Mit Tief "Kirsten" hat der erste Sturm der Saison Deutschland erreicht. In Nordrhein-Westfalen sperrte die Bahn wegen umgestürzter Bäume vereinzelt Strecken - so bei Köln, Ennepetal und Dortmund. Bei Dortmund-Aplerbeck mussten rund 100 Reisende einen Regionalexpress verlassen, weil er nicht weiterfahren konnte. In Bayern ging auf der Strecke zwischen Fürth und Zirndorf vorübergehend nichts.

Störungen gab es auch auf den Straßen: Im niederrheinischen Hünxe wurde eine Autofahrerin leicht verletzt, als ihr ein Baum auf die Motorhaube fiel. In Kleve verletzte ein herabfallender Ast einen Motorradfahrer. Auch wurde ein herumfliegendes Trampolin gesichert. Auf der Autobahn 44 kippte ein Lastwagen um, die Strecke in Richtung Aachen wurde gesperrt.

Mehrere Zoos geschlossen

Wegen der Sturmgefahr blieben unter anderem Tierparks in Wuppertal, Köln und Düsseldorf dicht. In Erfurt schloss die Stadt die Friedhöfe. Auch in Hannover wurden Freiflächen und der Tiergarten geschlossen.

Der Norden kam zunächst glimpflich davon: Obwohl "Kirsten" am Mittwochmorgen vor allem in Ostfriesland und an der dortigen Nordseeküste kräftig wehte, habe es sehr wenige umgestürzte Bäume gegeben, sagte ein Sprecher der Rettungsleitstelle Ostfriesland. Trotz des Windes setzten große Fähren an der Nordseeküste zunächst ohne Einschränkungen zu den Inseln über. "Wir fahren planmäßig. Wir kommen bei der Sturmstärke zwar an die zehn dran, das ist aber nichts, was wir nicht gewöhnt sind", sagte ein Sprecher der Reederei Norden-Frisia.

Es wird ein stürmischer Mittwoch. Im Süden scheint die Sonne bei bis zu 28 Grad, Wolken und Regen nehmen in Richtung Norden zu. Dort wird es mit 17 Grad auch kühler.

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Gefahr durch voll belaubte Bäume

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnete für den Tagesverlauf mit starken Winden in ganz Deutschland - vor allem im Bergland: Auf dem Brocken und im Sauerland wurden Windgeschwindigkeiten von bis zu 100 Kilometer pro Stunde erwartet.

Da die Bäume derzeit noch voll belaubt sind, bieten sie dem Wind eine große Angriffsfläche. Während im Winter Bäume im Allgemeinen erst ab Windstärke 10 klein beigeben, reiche im Sommer oft schon Windstärke 9 mit etwa 80 Kilometern in der Stunde, so der DWD. Dazu komme in einigen Regionen die Trockenheit der vergangenen Wochen, die die Wälder sehr geschwächt habe.

Es bleibt wechselhaft

In der Nacht ist vor allem im Osten und Nordosten weiter mit stürmischen Böen zu rechnen, am Donnerstag ebbt Sturmtief "Kirsten" dann wieder ab, sagt der DWD vorher. Der große Sturm ist damit erst einmal vorbei. Eine Rückkehr des Hochsommers ist aber nicht in Sicht: Bereits am Freitag bringt Tief "Lynn" erneut wechselhaftes Wetter nach Deutschland, allerdings mit deutlich weniger Wind.

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