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Ab Freitagabend : Wo neue Unwetter drohen

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Schwere Gewitter, viel Regen: Vor allem im Süden Deutschlands drohen neue Unwetter. Freitagabend geht es los. Auch in der Schweiz und in Österreich wird es ergiebig regnen.

Archiv: Autos fahren bei unwetterartigem Niederschlag über eine überflutete Straße.
Im Süden Deutschlands werden teils große Regenmengen erwartet.
Quelle: dpa

Viele bereiten sich jetzt auf ihren Urlaub vor - allerdings könnte die Vorfreude getrübt werden. Schon am Freitagabend geht es mit schweren Gewittern los: Vor allem im Süden Deutschlands und in den Alpen werden zum Teil sehr große Regenmengen erwartet.

Das Tief Ferdinand schiebt seine Kaltfront von Nordwesten her Richtung Alpen. Von der Schweiz her wachsen die Gewitter bis zur Donau, können aber auch noch weiter nördlich auftreten und verlagern sich weiter in Richtung Bayerischer Wald.

Regenfälle von 60 Litern pro Quadratmeter möglich

Diese Gewitter können zusammenwachsen und größere Haufen bilden, die Starkregen bringen, teilweise Hagel von ein bis drei Zentimeter erzeugen können und auch für Sturmböen sorgen. Dabei sind Regenmengen um 60 Liter pro Quadratmeter möglich. Das entspricht etwa 60 Wasserflaschen von einem Liter ausgeleert auf einem Quadratmeter.

Dabei kommt es darauf an, in welcher Zeit das stattfindet. Kommt es, wie bei Gewittern rasch, dann ist eine Hügel- und Berglandschaft besonders ungünstig und Überflutungen sowie Schlammlawinen wahrscheinlich. Besonders wenn auch noch langanhaltender Regen einsetzt.

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Südlich der Donau viel Regen

Auch das steht an, denn in der Nacht von Samstag auf Sonntag ist vor allem südlich der Donau mit größeren Regenmengen zu rechnen. Dann sind erneut 30 bis 50 Liter pro Quadratmeter möglich, es kann mit Gewittern aber auch noch deutlich darüber liegen.

Auch in der Schweiz und in der Westhälfte Österreichs wird es ergiebig regnen. Die höchsten Regenmengen entsprechen etwa der Hälfte oder sogar der kompletten Regenmenge eines Monats. Dazu gehen die Temperaturen vorübergehend deutlich zurück. Kalte Luftmassen aus dem Polarkreis werden hinter dem Tief Ferdinand zu uns gelenkt.

Überflutungen von Straßen und Unterführungen

Auch wenn aus meteorologischer Sicht eine Einschätzung der Lage vor Ort schwierig ist, sollten die großen Regenmengen ernst genommen werden - vor allem mit Blick auf Urlauber, die mit dem Auto in den Alpen unterwegs sind. Starkregen auf Landstraßen und Autobahnen sorgt für schlechte Sicht, eventuell für Aquaplaning.

Wer an diesem Wochenende Ausflüge jeglicher Art in den Bergen plant, sollte das genau abwägen und sich vor Ort erkundigen. Eventuell ist es aufgrund der Unwetterlage gar nicht möglich. Die Starkregenereignisse sind also bereits vorhersehbar und das Tief Ferdinand bereits auf dem Satellitenfilm sehr gut zu erkennen.

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