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Regen und Schnee - Deutscher Wetterdienst warnt vor Glatteis

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Frostige Nächte und Dauerregen: Tief "Per" sorgt für Glatteis in den kommenden Tagen. Wo besonders Vorsicht geboten ist - ein Überblick.

Regen ist an einer Hecke zu Eis gefroren, aufgenommen am 15.02.2021 in Laatzen (Niedersachsen)
Erst Tief "Per", dann Tief "Roland": Der Deutsche Wetterdienst mahnt zu Vorsicht in den kommenden Tagen.
Quelle: dpa

Erst Glatteis, dann mildere Temperaturen bei Gefahr von Dauerregen: Wirklich schön werden die kommenden Tage wohl vielerorts nicht. Vor allem für Sonntagabend und die Nacht zum Montag bis in den Vormittag hinein warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach vor Glatteis. Betroffen sind die Regionen von der Oberpfalz über Thüringen und Nordhessen bis ins südliche Niedersachsen.

"Es ist Vorsicht geboten, wenn man dort draußen unterwegs ist", sagte DWD-Meteorologe Marco Manitta. Den Prognosen zufolge wird östlich der Elbe erneut eine strenge Frostnacht erwartet, während die Nacht im Südwesten mit etwas Nieselregen frostfrei verläuft.

ZDFHeuteWetter für Montag 27.12.2021: Am Montag zeigt sich die Sonne nur zwischen Vorpommern und Lausitz länger. Sonst ist der Himmel stark bewölkt oder bedeckt. In einem breiten Streifen zwischen Nordsee und Erzgebirge kann es vor allem am Vormittag leicht regnen. Dabei besteht trotz geringer Niederschlagsmenge regional Glatteisgefahr mit Unwetterpotenzial. Am Nachmittag beginnt es im äußersten Südwesten zu regnen. Hier wird es aber nicht glatt. Die Höchsttemperatur liegt in der Nordosthälfte zwischen minus 2 und plus 4 Grad, in der Südwesthälfte werden 4 bis 10 Grad erreicht.
Quelle: ZDF

Tief "Per" bringt Schnee, Eis und Glätte

Verantwortlich für das Glatteis sei Tief "Per" mit seinem über dem Seegebiet nördlich von Irland liegenden Kern. Es schaufle milde Atlantikluft langsam nordostwärts. "In diesem Zusammenhang nimmt die Temperatur vor allem in höheren Luftschichten deutlich zu, so dass leichte Niederschläge meist als Regen fallen, die dann auf den gefrorenen Boden treffen und zu gefährlichem Glatteis führen", erklärt der Experte.

Bis Mitte der kommenden Woche vertreibt laut DWD das neue Atlantiktief "Roland" die letzten Reste der Kaltluft auch aus dem äußersten Nordwesten. Dabei könne es in der Nacht zum Dienstag in Ostbayern und in der Nacht zum Mittwoch an der Grenze zu Polen noch zu Glatteisregen kommen.

Milde Temperaturen und Dauerregen im Westen und Osten

Ungewöhnlich milde Temperaturen mit Höchstwerten zwischen 10 und 15 Grad werden ab Mittwoch im Westen und Südwesten sowie im äußersten Osten erwartet. "Frost, Glätte, Glatteis und Schnee werden durch Wind und viel Regen ersetzt", sagte Manitta.

Dabei drohe eine Dauerregenlage in den westlichen und südlichen Mittelgebirgen sowie an den Alpen. Hinzu komme, dass die Schneefallgrenze auf über 2.000 Meter steige, so dass zusätzlich Schneeschmelze für steigende Flusspegelstände sorgen könne.

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