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Internationale Studie - Junge Generation erlebt mehr Extremwetter

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Hitzewellen, Überflutungen, Dürren, Waldbrände: Kinder werden durchschnittlich sieben mal mehr Wetterextreme erleben, besagt eine Studie der Organisation “Save the Children”.

Drei Kinder waten durch Hochwasser, nachdem der Fluss_Citarum über die_Ufer gelaufen ist.
Kinder waten durch Hochwasser in Indonesien.
Quelle: Septianjar/Xinhua/dpa (Archiv)

Laut einer Studie der Kinderrechtsorganisation Save the Children in Zusammenarbeit mit der Vrije Universiteit Brussel werden Kinder der heutigen Generation durchschnittlich mit sieben mal mehr Wetterextremen konfrontiert sein als ihre Großeltern. Einen Anstieg gibt es demnach auch bei Waldbränden, Dürren, Überschwemmungen und Ernteausfällen.

Ein heute geborenes Kind wird in seinem Leben aufgrund des Klimawandels im Schnitt viel mehr Extremwetter erleben als ein 1960 geborener Erdenbürger durchmachen muss: In seine Lebenszeit werden laut einer Prognose doppelt so viele Waldbrände, drei Mal so viele Überschwemmungen und Ernteausfälle, sieben Mal so viele Hitzewellen fallen - in einem Szenario, in dem die Länder ihre derzeitigen Strategien zur Reduzierung von Treibhausgasen beibehalten.

Schnelles Handeln gegen den Klimawandel - das fordern Wissenschaftler auf dem Extremwetter-Kongress in Hamburg. Ansonsten drohten nicht umkehrbare Folgen und mehr Wetterextreme.

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Zwei bis sechs Hitzewellen für 1960 Geborene

Das geht aus einer Studie eines internationalen Wissenschaftlerteams hervor, die in der Fachzeitschrift "Science" veröffentlicht wurde. Eine 1960 geborene Person erlebt laut der Studie im Schnitt rund zwei bis sechs Hitzewellen.

Für ein 2020 geborenes Kind werden es bei einem Temperaturanstieg von 1,5 Grad etwa vier Mal so viele sein. Bei einem Plus von 2,0 Grad werden es sechs Mal so viele - und sieben Mal so viele, wenn beim Klimaschutz weitergemacht wird wie bisher.

Wissenschaftler: Ernsthafte Bedrohung für Junge

Die Ergebnisse zeigten eine ernsthafte Bedrohung für die Sicherheit der jungen Generationen und legten drastische Emissionsreduzierungen nahe, sagte Wim Thiery von der Freien Universität Brüssel, der führende Autor der Studie.

Junge Generationen in Ländern mit geringem Durchschnittseinkommen werden laut der Prognose stärker betroffen sein. Aber auch Europa wird es demnach treffen: Hier werden für heutige Kleinkinder etwa viermal mehr Extremwettereignisse prognostiziert. Das 1,5-Grad-Ziel zu erreichen könne laut den Studienautoren einen großen Unterschied machen.

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