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Zahlen der WHO : 2022 mindestens 15.000 Hitzetote in Europa

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Es war der heißeste Sommer in Europa seit Beginn der Wetteraufzeichnung - mindestens 15.000 Menschen sind der Hitze in diesem Jahr laut WHO zum Opfer gefallen.

Ein Frau fächert sich auf dem Opernplatz im Schatten eines Baumes Luft zu.
Auch Deutschland litt unter einem der heißesten Sommer seit Beginn der Wetteraufzeichnung. Unter den Hitzetoten seien laut WHO hierzulande rund 4.500 Todesfälle registriert worden.
Quelle: dpa

Mindestens 15.000 Menschen sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO in diesem Jahr aufgrund der Hitze in Europa gestorben, darunter Tausende in Deutschland. Die Region habe gerade den heißesten Sommer und den heißesten August seit Beginn der Wetteraufzeichnungen erlebt, erklärte WHO-Regionaldirektor Hans Kluge am Montagabend anlässlich der in Ägypten begonnenen Weltklimakonferenz COP27.

Generell habe es in Europa in diesem Sommer eine Zuspitzung von Hitzewellen, Dürren und Waldbränden gegeben - all dies habe gesundheitliche Auswirkungen auf die Bevölkerung gehabt. Hitzestress - der Zustand, wenn sich der Körper nicht selbst kühlen kann - sei die Hauptursache für wetterbedingte Todesfälle in der WHO-Region Europa, führte Kluge aus.

Dringlicher könnte die Warnung von UN-Generalsekretär Guterres nicht sein. Kanzler Scholz wirbt für seine Idee des globalen Schutzschirms zur Abfederung von Klimaschäden.

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Gesamtzahl der Hitzetoten 2022 dürfte noch zunehmen

Bisher gemeldeten Daten aus den Mitgliedsstaaten zufolge seien schätzungsweise mindestens 15.000 Menschen explizit an der Hitze dieses Jahres gestorben. Darunter seien rund 4.500 Todesfälle in Deutschland, fast 4.000 in Spanien, mehr als 1.000 in Portugal und mehr als 3.200 in Großbritannien gewesen. Die geschätzte Gesamtzahl dürfte noch zunehmen, wenn mehr Länder ihre übermäßigen Todesfälle durch Hitze melden, so Kluge.

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Zur WHO-Region Europa zählen mehr als 50 Länder, darunter auch viele östlich der EU wie beispielsweise Russland, die Ukraine und die Türkei. Extreme Temperaturen seien in der Region in den vergangenen 50 Jahren für mehr als 148.000 Todesfälle verantwortlich gewesen, erklärte Kluge.

In den nächsten Jahrzehnten werde die wachsende Anfälligkeit für Hitzewellen und andere Extremwetterereignisse zu mehr Krankheiten und Todesfällen führen, bis die Länder im Kampf gegen den Klimawandel wirklich drastische Maßnahmen ergriffen. "Es kann nicht oft genug gesagt werden: Wir müssen den Klimawandel effektiv gemeinsam bekämpfen", erklärte Kluge.

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