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43 Millionen Hektar Regenwald - WWF prangert Urwaldzerstörung an

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Seit Langem weisen Umweltorganisationen auf die Zerstörung von Regenwäldern hin. In einer neuen WWF-Studie wird das Ausmaß sehr deutlich.

Luftblick auf eine abgeholzte Fläche des Amazonas. Archivbild
Luftblick auf eine abgeholzte Fläche des Amazonas. Archivbild
Quelle: Martina Farmbauer/dpa

Zwischen 2004 und 2017 sind laut WWF weltweit in von Entwaldung besonders stark betroffenen Gebieten 43 Millionen Hektar tropischer Regenwald zerstört worden - das ist mehr als die Fläche Deutschlands.

Urheber: Kommerzielle Landwirtschaft

Hauptverantwortlich sei die kommerzielle Landwirtschaft, die weitere Weide- und Ackerflächen für die Nahrungsmittelproduktion geschaffen habe, heißt es in der von der Umweltschutzorganisation veröffentlichten Studie "Deforestation Fronts".

Die brasilianische Regierung will die Corona-Krise ausnutzen, um die Abholzung voranzutreiben.

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Der Bericht basiert auf Satellitendaten aus dem Zeitraum von 2004 bis 2017. In ihm werden 24 Hotspots identifiziert, in denen die Entwaldung extrem voranschreitet. Der größte Verlust wurde im Amazonas (Brasilien, Kolumbien, Peru, Bolivien, Venezuela und Guyana) verzeichnet. Allein dort wurden 18,3 Millionen Hektar Wald zerstört.

Regenwald als Gesundheitsvorsorge

"Regenwälder sind eine Gesundheitsvorsorge für Mensch und Natur. Sie speichern Kohlenstoff, sind ein wichtiger Lebensraum für Tier- und Pflanzenarten und sind ein Bollwerk gegen Pandemien", erklärte Susanne Winter, Programmleiterin Wald beim WWF Deutschland.

"Wir müssen daher dringend die Entwaldung aufhalten, sonst stoppt das Leben, wie wir es kennen."
Susanne Winter, WWF Deutschland
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