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Himmler wird ZDF-Intendant - Ein ZDF für alle: Was bis 2025 zu tun ist

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Norbert Himmler wird neuer Intendant des ZDF. In seiner Ansprache vor dem Fernsehrat beschreibt er die Aufgaben, die er sich und dem Sender gestellt hat. Die Rede im Wortlaut.

Norbert Himmler wird neuer Intendant des ZDF. Sehen Sie hier seine Bewerbungs-Rede in voller Länge.

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22 min
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"In Krisenzeiten wird besonders deutlich, was wichtig ist, was bedeutsam ist. Das ZDF hat die Corona-Krise bisher gut bewältigt. Hier im Haus sind wir noch enger zusammengerückt, waren schnell, unbürokratisch und auch innovativ. Das ZDF steht im Markt und im Wettbewerb sehr gut da. 83 Prozent nutzen öffentlich-rechtliche Medien regelmäßig für politische Information…

Allerdings hat uns die Krise auch sehr deutlich vor Augen geführt, wo wir Nachholbedarf haben. Die digitale Kommunikation hat einen Quantensprung gemacht. Wir sind in einer disruptiven Veränderungsphase des Fernsehmarktes. Und wenn wir nicht schnell handeln, ist es zu spät.

Gleichzeitig geraten demokratische Strukturen und Institutionen immer stärker unter Druck, Gesellschaft polarisiert sich und auch das ZDF wird hinterfragt wie selten zuvor in unserer 60jährigen Geschichte.

"Ich habe großen Respekt vor der Aufgabe, die auf mich zukommt", sagte Himmler nach der Wahl. Sehen Sie hier seine Dankesrede in voller Länge.

Beitragslänge:
21 min
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Krisenzeiten bieten aber auch die Chance, uns neu auf die demokratischen Werte und die Grundpfeiler unserer Gesellschaft zu besinnen. Dazu braucht es zwingend: unabhängigen Journalismus, freien Zugang zu Informationen, offene Meinungsbildung und mehr Medienkompetenz. Hier können wir viel und sicher auch noch mehr leisten, weil wir unabhängig sind, weil wir von der Gesellschaft getragen und finanziert sind. Darauf gründet unser Auftrag.

Mit Blick auf die kommenden Jahre steht für mich dabei eine Aufgabe über allen anderen: Wir sind als ZDF nur in der Lage, Zusammenhalt zu stärken, wenn wir eine tiefe und nachhaltige Verwurzelung in der Gesellschaft haben.

ZDF-Fernsehrat - Himmler als neuer ZDF-Intendant gewählt 

Norbert Himmler ist zum neuen ZDF-Intendanten gewählt worden. Die Entscheidung im ZDF-Fernsehrat fiel im dritten Wahlgang. Himmler folgt damit im März 2022 auf Thomas Bellut.

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1 min

1. Das ZDF und die Gesellschaft - Akzeptanz in der Gesellschaft stärken

  • Erklären, warum wir unverzichtbar sind: Mein Ziel ist, dass möglichst viele wissen und wertschätzen, was sie für die (geplanten) 4,69 Euro im Monat vom ZDF bekommen. Ich möchte den Mehr-Wert dessen für die Gesellschaft deutlich machen – durchaus selbstbewusst und offensiv.
  • Zeigen, warum wir unverzichtbar sind: Wir werden unsere Informationsangebote weiter ausbauen, vor allem auch für Jüngere und ZDF-Ferne, gesellschaftliche Debatten abbilden und dabei näher an den Menschen sein, Kultur, Bildung und Wissenschaft noch stärker auf allen Plattformen präsent machen.
  • Vielfalt im Programm steigern: Unsere Zuschauerinnen und Zuschauer müssen sich im Programm wiederfinden. Die Gesellschaft ist vielfältig, deshalb muss es unser Programm auch sein. Ich will, dass wir die Pluralität von Meinungen abbilden, die deutsche Lebenswirklichkeit zeigen, Gesprächsrunden bunter besetzen und: Mehr Expertinnen im Wissenschaftsbereich und mehr Moderatorinnen in der Unterhaltung verpflichten.
  • Für deutlich mehr Transparenz sorgen: Voraussetzung für Vertrauen und damit Akzeptanz ist immer Transparenz, zumal als beitragsfinanziertes Unternehmen. Hier gibt es noch Einiges zu tun: Die Strategie des ZDF werde ich offensiv darstellen, die Beitrags-Verwendung besser aufschlüsseln, unsere Produzentenpolitik erläutern, die Selbstverpflichtungserklärung weiter optimieren, die Ziele messbar machen.
  • Kommunikation und Partizipation organisieren: Der erste Schritt dazu ist: Das "Sender"-Verständnis erweitern. Wir müssen auch "Empfänger" sein, mit den Nutzerinnen und Nutzern ins Gespräch kommen, ihre Ideen und Anregungen aufnehmen, sie im besten Sinne konsultieren.

Daran können Sie mich 2025 messen:​

  • Die Mehrheit der Bevölkerung stimmt zu, dass der Beitrag, den das ZDF erhält, gut angelegt ist.​
  • Die Vielfalt im Programm nimmt sichtbar und messbar zu – auch bei den entscheidenden Funktionen vor und hinter der Kamera. 
  • Das ZDF setzt ein Konsultations-Programm nach BBC-Vorbild auf, um mit den Nutzerinnen und Nutzern in Dialog zu treten.

2. Das ZDF und der Bewegtbildmarkt

Zukunftsweisende Distributionsstrategie

  • Reichweite in die Gesellschaft vergrößern: Das ZDF erreicht zurzeit rund 80 Prozent der Bevölkerung wenigstens einmal im Monat. Aber was ist mit den 20 Prozent, die wir nicht (mehr) erreichen? Hier ist für mich die Herausforderung der nächsten Jahre, unsere Reichweite zu steigern.
  • Plattformstrategie ausbauen, Ausspielwege vernetzen: In der kommenden Dekade müssen wir uns auf eine hybride Welt einstellen, das Lineare stark halten, die Mediathek stärken und unsere Präsenz auf allen relevanten digitalen Plattformen und Social-Media-Kanälen ausbauen. ZDFneo, ZDFinfo und funk sind dabei elementar. Im Gegensatz zu kommerziellen Plattformen wird die ZDF-Mediathek nicht algorithmisch auf "more of the same" verweisen, sondern journalistische und publizistische Akzente setzen.
  • Zielgruppenstrategie: spezifischer und diverser: Um mehr und vor allem andere Nutzerinnen und Nutzer erreichen zu können, müssen wir schlicht mehr für einzelne Zielgruppen bieten. Will heißen: sie nicht nur auf den Plattformen ansprechen, wo sie sind, sondern auch: ihnen attraktive Programme aus ihrer und für ihre Lebenswirklichkeit anbieten. Dazu werde ich einen Plan vorlegen, wie wir genreübergreifend Finanzen und Ressourcen umschichten.
  • Barrierefreiheit ausbauen: Zur zukunftsweisenden Distribution gehört auch das Thema Barrierefreiheit. Ich möchte noch vorhandene Hürden abbauen, die es erschweren, unsere Inhalte zu nutzen: dazu gehört in erster Linie der Ausbau der Barrierefreiheit.

Daran können Sie mich 2025 messen:​

  • ​an einer monatlichen Reichweite von deutlich über 80 Prozent in der Bevölkerung​
  • an einer Steigerung der Nutzung ZDF-ferner Gruppen: vor allem Jüngere und Menschen mit geringerer formaler Bildung​
  • an einer überproportional gestiegenen Nutzung der ZDFmediathek​
  • am deutlichen Ausbau der Barrierefreiheit 

3. Das ZDF und die Wettbewerber

Klare Positionierung im Wettbewerb

  • Von den privaten Anbietern abgrenzen: Auch wenn RTL und Pro7 nach einem Jahrzehnt die Information wiederentdecken: Das ZDF wird sich immer durch relevante Programmangebote und einen hohen Informationsanteil von den Privaten unterscheiden. Wir sind relevant; wir sind glaubwürdig und vor allem: unabhängig.
  • Nachrichtenkompetenz steigern: Das ZDF braucht eine klares journalistisches Profil. Die Stärke des ZDF war schon immer die verständliche, vertiefende, die erklärende Berichterstattung. Die Tagesschau ist der Chronist. Wir nehmen uns mehr Zeit und ordnen ein in heute und heute journal. Gleichzeitig zeigen wir in unseren Sendungen Gelingendes sowie Wertschätzung für politisches und zivilgesellschaftliches Engagement. Unser online-Angebot, die ZDFheute, muss unter die TOP 10 im Ranking der Nachrichtenangebote im Netz. Dafür braucht es weitere Verstärkung und Umschichtung, auch den Verzicht auf Lineares an anderer Stelle.
  • Unterhaltung mit Anspruch zeigen: Unterhaltung ist keine Gattung zweiter Klasse. Sie ist wichtig, um Empathie und Werte zu vermitteln. Wir zeigen Unterhaltung mit echtem Mehrwert. Wir zeigen die Terra X-Show und die heute-show, hochwertige Fiktion und relevante Reportagen.
  • Im publizistischen Wettbewerb auch von der ARD unterscheiden: Es gibt auch deutliche Unterschiede zwischen ARD und ZDF; und das ist auch gut so. Wir stehen in einem publizistischen Wettbewerb, den ich immer als Ansporn verstanden habe, besser zu sein. Wir sind eine Anstalt der Länder, das nationale öffentlich-rechtliche Programm, und wir sind das klar europäischere Programm.  
  • ZDF wird Innovations-Marktführer: Wenn mein Ziel ist, neue Publika anzusprechen, dann ist eines dabei zentral: Wir müssen innovationsfreudiger und mutiger werden. Wir brauchen neue Formen von Erzählstrukturen, der Vermittlung und auch der Nutzer-Beteiligung. Ich werde Programm-Mittel dazu umschichten und klare Anreize für Innovationen schaffen.
  • Klare Online-Positionierung: Ich habe bereits betont, dass ich unsere Mediathek stärken und die ZDFheute voranbringen will. Gleichzeitig gilt es aber auch, unsere Genre- und Zielgruppen-Bereiche zu stärken: ZDFtivi, ZDFkultur, das TerraX-Web, NeOriginal für die Fiktion und ZDFcomedy. Die Pläne hierfür hat mein Team in der Programmdirektion erarbeitet. Wir sind mitten in der Umsetzung.

Marken, Köpfe und nochmals: Marken: Unsere Marken müssen klar positioniert sein, wiedererkennbar, dem ZDF zurechenbar und einzigartig. Diese gilt es zu stärken, über alle Plattformen hinweg zu distribuieren und für neue Zielgruppen zu adaptieren. In der non-linearen Welt werden aber auch die für die Inhalte stehenden Personen bedeutender für die Wiedererkennbarkeit unserer Angebote. Deshalb sind Jan Böhmermann, Markus Lanz und Mai Thi Nguyen Kim so wichtig für uns.

Daran können Sie mich 2025 messen:​

  • ​an einer führenden Position der ZDFheute auf allen digitalen Plattformen
  • an einer Innovationsquote von 20 Prozent, insbesondere im digitalen Bereich
  • an neuen Vermittlungsformen und Zugängen in den Bereichen Information, Kultur und Bildung, Soziales und Sport

4. Das ZDF und seine Partner

Partnerschaften stärken gegen Global Player:

  • "Made in Germany" als Alleinstellungsmerkmal: Ich setze auf unsere Nähe zum Publikum, auf unsere Kenntnis der deutschen Lebenswirklichkeit. Wir produzieren Programm in Deutschland für ein deutschsprachiges Publikum und keinen globalen Mainstream.
  • Partnerschaft mit der deutschen Produzentenlandschaft: Im Wettbewerb wird eines am Ende entscheidend sein: Wer gewinnt den Kampf um die besten Talente. Ich stehe für eine enge Partnerschaft mit den deutschen Produktionsfirmen und allen Kreativschaffenden, die in der Fernsehbranche arbeiten. Das ZDF soll der erste Partner der Kreativen sein.
  • Stärke durch internationale Allianzen: Mein Ziel ist es, auch die internationalen Partnerschaften zu intensivieren, insbesondere mit den öffentlich-rechtlichen Häusern in Europa. Das ZDF ist der größte Koproduktionspartner weltweit und liegt damit an der Spitze vor der BBC, Netflix und France Télévisions. Die von mir ins Leben gerufene "European Alliance" hat gerade den gemeinsamen Drehstart von "Der Schwarm" gemeldet, dem bisher größten internationalen Koproduktions-Projekt unter deutscher Federführung. Diese internationalen Allianzen gilt es auszubauen, um im Wettbewerb besser bestehen zu können.
  • Vernetzung mit Gesellschaft und Kultur: Nach dem Vorbild von ZDFkultur stelle ich mir gewinnbringende Partnerschaften im Wissenschafts- und Bildungsbereich vor. Das Terra X-Web und die Creative-Commons-Initiative waren erste Schritte dazu. Hier werden wir unsere Partnerschaften mit den vielen zivilgesellschaftlichen Organisationen verstärken.
  • Zusammenarbeit mit der ARD und dem Deutschlandradio: Das öffentlich-rechtliche System wird nur dauerhaft über große Akzeptanz verfügen, wenn wir an entscheidenden Stellen zukünftig eng zusammenarbeiten. Das gilt sowohl für die schon starke Produktionsgemeinschaft, wie gerade bei der EM erneut zu sehen ist. Das gilt aber auch für die Zusammenarbeit im Bereich der Verwaltung. Ich strebe zudem eine technologische Partnerschaft bei der Weiterentwicklung der Mediathek an. So entsteht ein öffentlich-rechtliches, nutzerorientiertes Streaming-Netzwerk. Gleichzeitig behalten die Partner ihr eigenes Gesicht.

Daran können Sie mich 2025 messen:​

  • ​an intensivierten internationalen Partnerschaften, insbesondere mit öffentlich-rechtlichen Häusern in Europa​
  • an neuen Medienpartnerschaften (im Wissenschafts- und Bildungsbereich)
  • an der Meinung der Kreativen, die mit dem ZDF zusammenarbeiten, die wir regelmäßig danach fragen wollen
  • an einer verstärkten Zusammenarbeit mit der ARD und dem Deutschlandradio

5. Das ZDF und die Mitarbeitenden

Das ZDF als attraktiver Arbeitgeber

  • Das ZDF etabliert eine moderne Unternehmenskultur: Eine Kultur der gegenseitigen Wertschätzung, der Offenheit, der Teamfähigkeit, aber auch der Veränderungsbereitschaft ist für mich zentral. Ich möchte, dass wir (auch nach außen) selbstbewusst mit Fehlern umgehen und daraus lernen. Gleichzeitig werden Regelverstöße oder gar Machtmissbrauch weiterhin entschieden geahndet.
  • Arbeitswelt modern gestalten: Eine umfängliche interne Kommunikation und Partizipation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind zentrale Bausteine meiner Arbeit in der Programmdirektion. Diese, wie auch die gute Zusammenarbeit mit dem Personalrat, möchte ich auch als Intendant fortsetzen. Schließlich will ich Kreativität und Innovation fördern, neue Anreize für die Mitarbeitenden setzen - nicht nur im Programm, sondern in allen Bereichen.
  • Das ZDF lebt Diversität: Unter Diversität verstehe ich einen wertschätzenden, bewussten und respektvollen Umgang mit Verschiedenheit und Individualität. Diversität umfasst zahlreiche Aspekte, die es zu beachten gilt. Für mich wird in den nächsten Jahren vordringlich sein, den Demografie-Wandel zu bewältigen, Karriereperspektiven für Frauen zu schaffen, die Geschäftsleitung weiblicher zu besetzen und die Mitarbeiterschaft durch gezielte Neueinstellungen deutlich pluraler zu gestalten.
  • Bei uns arbeiten die kreativsten und klügsten Köpfe im Medienbereich: Ich möchte, dass wir die Nachwuchsarbeit im ZDF noch systematischer und nachhaltiger anpacken, für Ausbildung und rasche Eigenverantwortung der neuen Kolleginnen und Kollegen sorgen und ihnen Perspektiven und Entwicklungschancen aufzeigen.

Daran können Sie mich 2025 messen:​

  • an neuen Programmen des lebenslangen Lernens für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter​​
  • an einer deutlich sichtbaren Vielfalt im Unternehmen 
  • an Anreizen für Mitarbeitende, die Mut haben, Neues zu schaffen, und das Unternehmen dadurch weiterbringen 

6. Das ZDF und seine Ressourcen

Das ZDF als modernes Medienunternehmen führen

  • Eine adäquate Finanzierung sicherstellen: Um wettbewerbsfähig zu bleiben, um durchweg Qualität liefern zu können, um den digitalen Wandel bewältigen zu können, brauchen wir eine ausreichende Finanzierung. Ich werde mich dafür einsetzen, dass das ZDF gemäß seinem Auftrag und den Ansprüchen, die an uns herangetragen werden, zukunftsfähig ausgestattet ist.
  • Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit steigern: Wir sind als öffentlich-rechtlicher Rundfunk zu Recht zu Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit angehalten. Angesichts der gesellschaftlichen Debatte um Wert und Legitimation nehme ich diese Verpflichtung sehr ernst. Gleichzeitig sind wir auch der Nachhaltigkeit verpflichtet. Das ZDF steht in der Verantwortung, seinen Beitrag zu leisten, um die deutschen Klimaziele zu erreichen, nicht nur im Unternehmen selbst, sondern auch bei der externen Programmherstellung.
  • Organisationsstruktur an Ziele anpassen, Ressourcenverteilung steuern: In der Programmdirektion habe ich stets die Struktur der Bereiche an die inhaltlichen Zielvorstellungen angepasst. Alles Hauptredaktionen haben sich so in den letzten Jahren grundlegend verändert. Die Redaktionen haben sich für die non-lineare Welt neu aufgestellt. Ich habe sehr gute Erfahrungen mit Workflow- und Organisationsprozessen gemacht und möchte diese Expertise für das gesamte Haus einbringen.
  • Die Unabhängigkeit des ZDF verteidigen: Das ZDF unterliegt dem Gebot der Staatsferne und Unabhängigkeit. Ich empfinde beides auch als Privileg, das es zu bewahren und zu schützen gilt. Unabhängigkeit heißt für mich: "äußere Unabhängigkeit" bei gleichzeitiger "innerer Freiheit". Ich stehe für professionellen Journalismus statt politischer oder weltanschaulicher Einseitigkeit.

Daran können Sie mich 2025 messen:​

  • ​dass das ZDF seinen CO2-Fußabdruck spürbar reduziert
  • an klar positiven Ergebnissen im Benchmarking mit den ARD-Anstalten in den Bereichen Wirtschaftlichkeit und Effizienz
  • am nachhaltigen Umbau der ZDF-Organisation im Sinne der Gesamt-Strategie ​

Ein ZDF für alle

Ich bin der Überzeugung, dass diese Strategie ein wichtiger Beitrag dazu sein wird, den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland zu fördern. Und das gegen alle Kräfte und Mechanismen, die für Egoismus und Spaltung sorgen. Die Werte, für die das ZDF steht, sind stärker.

Das ZDF hat eine starke Ausgangsposition. Es gibt nur wenige Institutionen, die so regelmäßig Kontakt zu weiten Teilen der Bevölkerung haben. Umso mehr müssen wir veränderungsbereit, flexibel, schlagkräftig, innovativ und vor allem unabhängig bleiben.

Aus dieser Position der Stärke heraus können wir uns für die nächste Jahre fit machen. Und da gibt es einiges zu tun, wie Sie gesehen haben. Gleichzeitig drängt die Zeit. Netflix, Disney, Amazon oder das dieser Tage startende Facebook News warten nicht auf uns. Genauso wenig wie die Digitalisierung. Wir müssen rasch und entschieden handeln, unsere eigne Transformation gestalten.

Ich möchte diesen Wandel anstoßen, ihn gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen hier im ZDF vorantreiben.  Ich identifiziere mich mit dem ZDF, ich brenne für dieses Haus und seinen Auftrag. Ich will die Zukunft des ZDF gestalten, es modernisieren und – wenn immer es nötig ist – auch verteidigen."

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