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Mehrheit glaubt an guten Verlauf der Pandemie

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ZDF-Politbarometer - Mehrheit glaubt an guten Verlauf der Pandemie

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Eine klare Mehrheit glaubt, dass Deutschland eher gut durch die Pandemie kommt. Das zeigt das aktuelle ZDF-Politbarometer.

Klare Mehrheit glaubt, dass Deutschland eher gut durch die Pandemie kommt. Das zeigt das aktuelle ZDF-Politbarometer.

Beitragslänge:
6 min
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Forderung nach mehr Kontrollen bei der Einhaltung der Corona-Maßnahmen

Wie zu Beginn der Pandemie dominiert das Thema "Corona" auch jetzt die politische Agenda fast vollständig: Nach 56 Prozent im September und 68 Prozent Anfang Oktober sagen jetzt 78 Prozent aller Befragten, dass Corona zurzeit das wichtigste Problem in Deutschland ist. Aktuell glauben 56 Prozent, dass ihre Gesundheit durch das Coronavirus gefährdet ist und 43 Prozent meinen das nicht (Rest zu 100 Prozent hier und im Folgenden jeweils "weiß nicht").

Die aktuell geltenden Corona-Maßnahmen ... - null. null
Bewertung einzelner Maßnahmen - null. null
Missachtung von Corona-Schutzmaßnahmen: - null. null
Am meisten stören mich Einschränkungen bei ... - null. null
Kommt Deutschland in den nächsten Monaten eher gut durch die Corona-Pandemie? - null. null
Halten Sie Ihre Gesundheit durch das Coronavirus für gefährdet? - null. null
Verhalten sich die Menschen in der Corona-Krise eher vernünftig? - null. null
Corona: Reichen die Maßnahmen, um einen zweiten Lockdown zu verhindern? - null. null
Projektion: Wenn am nächsten Sonntag wirklich Bundestagswahl wäre ... - null. null
Bewertung von Koalitionsmodellen: - null. null
Bewertung der zehn wichtigsten Politiker - null. null
Bewertung der zehn wichtigsten Politiker - null. null
Verständnis für Warnstreiks im Öffentlichen Dienst … - null. null
Ein Scheitern der Verhandlungen zwischen EU und GBR würde wirtschaftlich stark schaden ... - null. null
US-Präsidentschaftswahl:  - null. null
Alle Sonntagsfragen  - null. null
Politische Stimmung in Deutschland  - null. null
Keine Wahlabsicht - null. null
Gewünschte Koalitionen - null. null
Zufriedenheit mit der Regierung - null. null
Was halten Sie von ... - null. null
Was halten Sie von ... - null. null
Was halten Sie von ... - null. null
Bundeskanzlerin Merkel macht ihre Arbeit eher ... - null. null
Allgemeine Wirtschaftslage in Deutschland - null. null
Eigene Wirtschaftslage - null. null
Wirtschaftskompetenz - null. null
Mit der Wirtschaft in Deutschland| geht es eher ...    - null. null
Bringt die EU-Mitgliedschaft der deutschen Bevölkerung eher ... - null. null
Wie kommen die Politbarometer-Ergebnisse zustande? - null. null
Wann sind Umfragen repräsentativ? - null. null
Wie genau sind die Umfragen? - null. null
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(/33)

Wachsender Anteil fordert härtere Corona-Maßnahmen

Weiterhin nur eine Minderheit (14 Prozent) findet die geltenden staatlichen Schutzmaßnahmen übertrieben, aber nur noch 54 Prozent halten sie für gerade richtig, denn inzwischen sind 30 Prozent für weitergehende Maßnahmen. Für härtere Regeln sprachen sich im September nur 18 Prozent und Anfang Oktober 23 Prozent aus, obwohl die Maßnahmen seither bereits verschärft worden sind.

Bewertung einzelner Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie

Für Risikogebiete in Deutschland gelten jetzt strengere Schutzmaßnahmen. Dies findet zumeist deutliche Zustimmung: So halten 87 Prozent die Ausweitung der Maskenpflicht für richtig (nicht richtig: 13 Prozent). Dass in den Risikogebieten deutlich weniger Personen an privaten Feiern teilnehmen dürfen, finden 86 Prozent richtig (nicht richtig: zwölf Prozent), ähnlich wie die Begrenzung der Zahl der Teilnehmer von Treffen in der Öffentlichkeit (richtig: 79 Prozent; nicht richtig: 20 Prozent). Umstrittener hingegen ist es, dass Bars und Restaurant früher schließen müssen als bisher. Das befürworten 54 Prozent während es 42 Prozent ablehnen.

Was die Bürger am meisten stört

Unabhängig von der Notwendigkeit der Corona-Maßnahmen stören die meisten (33 Prozent) die Einschränkungen beim Treffen mit Freunden und Familie, gefolgt von denen bei Kultur- und Sportveranstaltungen (24 Prozent). Für 19 Prozent sind es die Einschränkungen beim Reisen, für sieben Prozent die beim Einkaufen und für vier Prozent die beim Restaurantbesuch.

Verhalten in der Krise, Kontrollen und Strafen

Zwar glauben 52 Prozent, dass sich die Menschen in der Corona-Krise allgemein eher vernünftig verhalten (unvernünftig: 45 Prozent), dennoch fordern 71 Prozent aller Befragten, dass die Einhaltung der Schutzmaßnahmen stärker kontrolliert wird (dagegen: 28 Prozent). 62 Prozent sprechen sich für höhere Strafen aus als bisher, wenn jemand die Corona-Vorschriften nicht einhält. 35 Prozent sind gegen härtere Strafen.

Trotz allem viel Optimismus für die nächsten Monate

Obwohl die Meinungen geteilt sind, ob diese Maßnahmen ausreichen, einen zweiten Lockdown zu vermeiden (reichen: 49 Prozent; reichen nicht: 42 Prozent), glauben 81 Prozent aller Befragten, dass Deutschland in den nächsten Monaten eher gut durch die Corona-Pandemie kommen wird. Pessimistisch sind dabei nur 15 Prozent. Dieser Optimismus wird mehrheitlich in allen Partei-Anhängergruppen geteilt, wenn auch in unterschiedlichem Umfang. Am zuversichtlichsten sind dabei die Anhänger der CDU/CSU (86 Prozent) und am wenigsten die der AfD (60 Prozent).

Projektion Bundestagswahl

Wenn am nächsten Sonntag wirklich Bundestagswahl wäre, ergäben sich im Vergleich zu vor zwei Wochen einige Veränderungen: Die Union käme jetzt auf 38 Prozent (plus eins), die SPD nur noch auf 15 Prozent (minus eins), die AfD auf 9 Prozent (minus eins), die FDP auf fünf Prozent (unverändert), die Linke auf 8 Prozent (plus eins) und die Grünen auf 20 Prozent (unverändert). Die anderen Parteien zusammen lägen bei fünf Prozent (unverändert). Damit hätte eine Koalition aus CDU/CSU und Grünen ebenso eine Mehrheit wie eine aus CDU/CSU und SPD. Nicht reichen würde es für Grün-Rot-Rot.

Top Ten: kaum Veränderungen

Bei der Beurteilung nach Sympathie und Leistung ("Was halten Sie von?") liegt Angela Merkel weiter auf Platz eins. Auf der Skala von +5 bis -5 erhält sie einen Durchschnittswert von 2,6 (Okt. I: 2,5). Es folgen Markus Söder mit 1,6 (Okt. I: 1,5), Jens Spahn mit 1,5 (Okt. I: 1,5), Olaf Scholz mit 1,3 (Okt. I: 1,4), Heiko Maas mit 1,2 (Okt. I: 1,2), Robert Habeck ebenfalls mit 1,2 (Okt. I: 1,2), Annalena Baerbock mit 0,7 (Okt. I: 0,8), Armin Laschet mit 0,6 (Okt. I: 0,7) und Horst Seehofer mit 0,3 (Okt. I: 0,3). Schlusslicht ist weiter Friedrich Merz mit minus 0,1 (Okt. I: minus 0,1).

US-Präsidentschaftswahl

US-Wahlkampf
Donald Trump und Joe Biden im Rennen um die US-Präsidentschaft
Quelle: reuters

Die Deutschen wünschen sich fast einhellig (89 Prozent) Joe Biden als nächsten US-Präsidenten (Donald Trump: vier Prozent). Allerdings glauben nur 56 Prozent, dass es Biden auch schaffen wird, während 35 Prozent erwarten, dass Trump die Wahl gewinnt.

Die Umfrage zum Politbarometer wurde wie immer von der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen durchgeführt. Die Interviews wurden in der Zeit vom 20. bis 22. Oktober 2020 bei 1.297 zufällig ausgewählten Wahlberechtigten telefonisch erhoben. Dabei werden sowohl Festnetz- als auch Mobilfunknummern berücksichtigt. Die Befragung ist repräsentativ für die wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland. Der Fehlerbereich beträgt bei einem Anteilswert von 40 Prozent rund +/- drei Prozentpunkte und bei einem Anteilswert von 10 Prozent rund +/-zwei Prozentpunkte. Daten zur politischen Stimmung: CDU/CSU: 40 Prozent, SPD: 15 Prozent, AfD: 5 Prozent, FDP: 4 Prozent, Linke: 8 Prozent, Grüne: 23 Prozent. Das nächste Politbarometer sendet das ZDF am Freitag, den 13. November 2020. Weitere Informationen zur Methodik der Umfrage und zu den genauen Frageformulierungen finden Sie auch auf www.forschungsgruppe.de.

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