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Nachfolge des 9-Euro-Tickets : Grüne für bundesweites 49-Euro-Ticket

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49 Euro für ein bundesweites, 29 für ein Regio-Ticket: Das schlagen die Grünen für die Nachfolge des 9-Euro-Tickets vor. Zur Finanzierung soll ein anderer Posten gestrichen werden.

Fahrgäste steigen am Berliner Bahnhof Zoologischer Garten aus eine U-Bahn der Linie U9 aus.
Am 31. August läuft das 9-Euro-Ticket aus. Ob es eine Nachfolge für das Ticket gibt, ist unklar.
Quelle: dpa

In der Debatte um eine Nachfolge für das 9-Euro-Ticket schlagen Grünen-Politiker ein Regionalticket für 29 Euro und ein bundesweit gültiges Ticket für 49 Euro im Monat vor. Das geht aus einem Konzeptpapier von Parteichefin Ricarda Lang, Fraktionschefin Katharina Dröge und dem nordrhein-westfälischen Verkehrsminister Oliver Krischer hervor, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt und über das zuerst das ARD-Hauptstadtstudio berichtete.

Es ist an der Zeit, jetzt ernsthaft über eine Anschlusslösung für das 9-Euro-Ticket zu verhandeln.
Katharina Dröge, Franktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag

Die beiden vorgeschlagenen Tarife könnten dem Klima helfen und zugleich Menschen entlasten. "Mit dem Abbau des Dienstwagenprivilegs legen wir zudem eine überzeugende Finanzierungsmöglichkeit vor", sagte Dröge.

Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen hat sich für einen dauerhaften Nachfolger des 9-Euro-Tickets ausgesprochen: das monatliche 69-Euro-Klima-Ticket für den ÖPNV.

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Regio-Ticket für 29 Euro soll Pendler entlasten

Das Regionalticket für 29 Euro soll sich vor allem an Pendler wenden, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit fahren. Es soll "mindestens landesweit, aber auch für Regionen wie Berlin-Brandenburg oder Bremen-Hamburg-Niedersachsen" gelten. Zusätzlich soll es laut Papier ein "49-Euro-Ticket für ganz Deutschland" geben, das ähnlich einfach funktioniert wie das aktuelle 9-Euro-Ticket.

Auch SPD-Chefin Saskia Esken hatte sich zuletzt für einen Vorschlag zur Nachfolge des Tickets ausgesprochen. Ampel-Kollege Christian Lindner (FDP) hingegen plädierte dagegen: Im Bundeshaushalt sei eine "befristete Maßnahme, genau wie der Tankrabatt."

Am Vormittag legte der Staatskonzern seine Halbjahreszahlen vor und die lassen sich sehen. Ein Grund dafür ist das 9-Euro-Ticket.

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1 min
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Plan sieht Beschneidung des Dienstwagenprivilegs vor

Zur Finanzierung wollen die Grünen das Dienstwagenprivileg beschneiden, mit dem Unternehmen Kosten für Firmenwagen steuerlich absetzen können. Vor allem der CO2-Ausstoß soll dabei stärker berücksichtigt werden. In dem Papier heißt es:

Die daraus resultierenden Mehreinnahmen für Bund und Länder könnten nahtlos in die Finanzierung der günstigen Tickets fließen.
Konzeptpapier der Grünen-Politiker Lang, Dröge und Krischer

Man sei aber auch zu Gesprächen über andere Finanzierungswege bereit. Die Verkehrsunternehmen rechnen mit deutlichem Subventionsbedarf: Selbst ein Ticket für 69 Euro würde nach Angaben des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen jährliche Mehrkosten von zwei Milliarden Euro bedeuten.

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