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Paketporto, Kurzarbeit, Friseure - Das ändert sich im Mai

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Weniger Porto für Pakete, mehr Spielraum für Menschen in Kurzarbeit und ein zusätzlicher Feiertag für die Berliner. Diese und mehr Änderungen kommen im Mai.

Kalenderblätter sind an eine Wand gepinnt.
Das ändert sich im Mai
Quelle: picture alliance

1. Pakete werden wieder billiger

Die Deutsche Post nimmt ihre Porto-Preiserhöhung vom 1. Januar 2020 wieder zurück. Für Päckchen, Paketen und Zusatzleistungen für Privatkunden gelten ab 1. Mai wieder die alten Preise von 2019. Was heißt das im Detail: Ein mittelgroßes Päckchen (bis zu zwei Kilogramm) kostet in der Filiale dann wieder 4,50 Euro statt 4,79 Euro.

Im Durchschnitt waren die Preise bei der DHL im Januar um drei Prozent gestiegen. Eine Erstattung von gezahlten Gebühren wird es aber nicht geben. Grund für den Rückzieher ist ein Streit mit der Bundesnetzagentur.

2. Berlin bekommt einmalig einen Feiertag mehr

Berliner dürfen sich am 8. Mai einmalig über einen zusätzlichen gesetzlichen Feiertag freuen. Anlass ist der 75. Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus und das damit einhergehende Ende des Zweiten Weltkriegs.

3. Wer in Kurzarbeit ist, darf nebenher mehr verdienen

Wer in Kurzarbeit ist, darf sich ab 1. Mai mit einem Nebenjob Geld dazuverdienen, ohne dass sich der Verdienst auf das Kurzarbeitergeld auswirkt. Als Obergrenze gilt das bisherige Monatseinkommen. Die Regelung gilt bis Ende 2020.

Wie viele Menschen diese Regelung betreffen kann, hat Arbeitsminister Heil am Mittwoch erklärt: Er erwartet mehrere Millionen Kurzarbeiter.

Wegen der Corona-Krise wird die Zahl der Kurzarbeiter in Deutschland alle Rekorde brechen, so die Erwartung von Arbeitsminister Hubertus Heil.

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4. Europaweites Verkaufsverbot für Mentholzigaretten

Zigaretten und Drehtabakerzeugnisse dürfen ab dem 20. Mai 2020 keine charakteristischen Aromen (wie Menthol oder Vanille) mehr enthalten, die den Geschmack und den Geruch des Tabaks überdecken. Die zur EU-Tabakrichtlinie gehörende Maßnahme soll vor allem junge Menschen davon abhalten, mit dem Raucher anzufangen.

5. Friseure dürfen wieder öffnen (4. Mai)

Ab dem 4. Mai dürfen Friseursalons nach mehrwöchiger Zwangspause in der Corona-Krise wieder öffnen. Damit sich möglichst niemand mit dem Virus dort ansteckt, gelten aber einige Vorgaben: Beim Bedienen müssen sowohl Friseure als auch Kunden einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Augenbrauen- und Wimpernfärben, Rasieren und Bartpflege dürfen nicht gemacht werden. Durch den Mehraufwand dürfte der Haarschnitt auch etwas teurer werden als vor der Corona-Krise.

Andere Dienstleistungsbetriebe im "Bereich der nichtmedizinischen Körperpflege", wie etwa Nagelstudios, müssen vorerst geschlossen bleiben.

Im Video: Haare schön trotz Coronakrise

Die Haare werden länger, gefärbte Strähnchen wachsen raus und die Ansätze sind zu sehen. So langsam macht es sich für alle bemerkbar, dass Friseure wegen Corona noch immer geschlossen sind. Friseur Deniz Celik aus Hamburg hat Tipps.

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6. Schulen öffnen teilweise wieder (ab 4. Mai)

Die Zahl der Suchanfragen bei Google mit dem Inhalt "welche Klassen müssen am 4. Mai in die Schule" schnellte in den vergangenen sieben Tagen um 1.150 Prozent nach oben, wie Google berichtete.

Der Grund: Die Kultusministerkonferenz der Länder hatte am Dienstag ein Rahmenkonzept für die Wiederaufnahme von Unterricht an den Schulen vorgelegt. Dies sieht vor, dass alle Schüler bis zu den Sommerferien zumindest zeitweise in die Schulen zurückkehren können. Mit einem regulären Unterricht rechnen die Kultusminister in diesem Schuljahr aber nicht mehr. Über das vorgelegte Konzept berät am Donnerstag Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Regierungschefs der Länder.

Im Video: Schulstart trotz Corona - Lernen mit Risiko (Frontal21)

Lernen mit Risiko

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