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Ende des Afghanistan-Einsatzes - Abschlussappell soll im August stattfinden

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20 Jahre war die Bundeswehr in Afghanistan, vor kurzem kehrten die letzten Soldaten und Soldatinnen zurück. Am 31. August soll der Einsatz mit einem Appell gewürdigt werden.

In Afghanistan stationierte Bundeswehrsoldaten stehen bei der Ankunft in Deutschland vor einem Airbus A400M.
In Afghanistan stationierte Soldaten bei der Ankunft in Deutschland.
Quelle: Epa

Der nach fast 20 Jahren beendete Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan soll am 31. August in Berlin mit einem Abschlussappell gewürdigt werden. Daran werde auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier teilnehmen, teilte das Verteidigungsministerium in Berlin mit.

Ministerium weist Kritik an "stiller Ankunft" zurück

Kritik, dass zur Rückkehr der letzten 264 Soldaten und Soldatinnen keine Vertreter der Bundesregierung auf den niedersächsischen Fliegerhorst Wunstorf gereist waren, wies ein Sprecher zurück.

"Es war der Wunsch der Soldatinnen und Soldaten, schnell nach dem langen Einsatz und der Rückkehr aus Afghanistan ihre Familien wiederzusehen. Deswegen gab es eine 'stille Ankunft'", erklärte das Ministerium auf Twitter.

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Einer der längsten Einsätze der Bundeswehr

Der Einsatz in Afghanistan war einer der längsten in der Geschichte der Bundeswehr. Ursprünglich sollten die USA nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 militärisch unterstützt werden. Im Januar 2002 trafen die ersten Kräfte in der Hauptstadt Kabul ein. Seitdem verloren 59 deutsche Soldaten ihr Leben. Mehr als zwölf Milliarden Euro kostete der Einsatz.

Der Norden Afghanistans, einst relativ sicher, ist heute Kriegsgebiet – die Taliban sind zurück. Die Bevölkerung sorgt sich um die Fortschritte, die Afghanistan in den vergangenen Jahren erreicht hat, die Regierung ruft zu einer Militäroffensive.

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3 min
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Zunächst war der Einsatz zur Friedenssicherung gedacht, wurde dann aber zum Kampfeinsatz gegen die aufständischen Taliban. Zuletzt war der Kernauftrag der Nato-Truppe die Ausbildung afghanischer Streitkräfte.

Taliban rücken weiter vor

Die Sicherheitslage in Afghanistan hatte sich zuletzt vor allem im Norden des Landes zugespitzt. Die militant-islamistischen Taliban hatten alleine in der Provinz Balch, in der sich das deutsche Camp Marmal befand, im Juni mindestens sechs Bezirke erobert. Insgesamt haben die Islamisten seit dem 1. Mai, dem offiziellen Beginn des Abzugs der US- und Nato-Truppen, rund 90 der etwa 400 Bezirke erobert.

Die letzten deutschen Soldaten sind aus Afghanistan zurück. Was hat der Einsatz gebracht und welche Lehren zieht die Bundeswehr daraus? Fragen an einen General und einen Veteranen.

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