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Nach Anschlag in Mali - Verletzte Soldaten zurück in Deutschland

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Die bei einem Einsatz in Mali schwer verletzten Bundeswehrsoldaten sind alle wieder zurück in Deutschland. Zuvor war ein Attentat auf ihre UN-Patrouille verübt worden.

In Stuttgart ist das zweite Flugzeug mit den verletzten Bundeswehr-Soldaten aus Mali gelandet. Ein Selbstmordattentäter hatte eine Patrouille mit einer Auto-Bombe angegriffen.

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Alle zwölf Bundeswehrsoldaten, die bei einem Selbstmordattentat im westafrikanischen Mali verletzt wurden, sind zurück in Deutschland. Der erste Evakuierungsflug einer Maschine vom Typ A400M landete nach Angaben der Luftwaffe am Samstagnachmittag in Köln. Das zweite Flugzeug landete in der Nacht zu Sonntag in Stuttgart.

AKK: Zustand der Verletzten stabil

An Bord waren die drei am schwersten verletzten deutschen Blauhelm-Soldaten und jene, die liegend transportiert werden müssen. Sie sollen ins Bundeswehr-Zentralkrankenhaus nach Koblenz gebracht werden. Der Zustand der zurückgekehrten Soldaten sei stabil, twitterte Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU).

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Der zweite Evakuierungsflug einer Maschine vom Typ Airbus A310 landete laut einem Sprecher der Luftwaffe kurz vor Mitternacht in Stuttgart. Nach Angaben einer Sprecherin des Sanitätsdienstes der Bundeswehr waren sechs Soldaten an Bord des Flugzeugs. Sie seien "gut angekommen" und erhielten nun eine "hochwertige Versorgung". Sie sollten ins Bundeswehrkrankenhaus nach Ulm gebracht werden. 

Bei einem Selbstmordanschlag auf die UN-Mission Minusma in Mali sind zwölf deutsche Soldaten verwundet worden, drei von ihnen schwer. Ein weiterer Blauhelm-Soldat wurde verletzt.

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Verwundete werden jetzt in Ulm behandelt

Gegen zwei Uhr habe der Transport mit den Verwundeten das Bundeswehrkrankenhaus in Ulm erreicht, teilte der Sanitätsdienst der Bundeswehr auf Twitter mit. Ein Team aus Spezialisten unterschiedlicher medizinischer Disziplinen kümmere sich nun um die Soldaten.

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"Wir sind in Herzen bei den Kameraden und wünschen allen schnelle Genesung", erklärte das Ministerium. Kramp-Karrenbauer äußerte die Hoffnung, dass alle verletzten Soldaten wieder gesund werden.

13 UN-Soldaten bei Angriff verletzt

Ein Selbstmordattentäter hatte am Freitagmorgen um 6.28 Uhr Ortszeit nordöstlich der Stadt Gao eine stehende Patrouille mit einer Autobombe angegriffen. Es wurden 13 UN-Soldaten verletzt: Zwölf Deutsche und ein Belgier. Die Soldaten sicherten nach UN-Angaben den Konvoi eines malischen Bataillons.

Zum Zeitpunkt des Angriffs befanden sich die Soldaten noch in einer "Nachtaufstellung", also einer Art schützenden Wagenburg, wie aus einer Information des Einsatzführungskommandos an die Obleute hervorging.

Seit der Unabhängigkeit 1960 nimmt die Gewalt in der ehemaligen französischen Kolonie zu: Militärputsche, Territorialkämpfe, islamistische Angriffe. Die UN-Mission "Minusma" versucht seit 2013 das politisch instabile Land zu beruhigen.

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UN-Mission gegen Islamistische Truppen in Mali

Derzeit sind rund 900 deutsche Soldaten an der UN-Mission Minusma beteiligt. Der Einsatz soll den Friedensprozess in Mali unterstützen. In dem Land sind islamistische Terrorgruppen aktiv. 2013 schlug ein massiver französischer Militäreinsatz ihren Vormarsch auf die Hauptstadt Bamako zurück.

Auch organisierte Kriminalität und grenzübergreifender Schmuggel sind ein Problem in der Region, über die Migrationsrouten nach Nordafrika und weiter Richtung Europa laufen. Zuletzt gab es in Mali zwei Militärputsche.

Wie lange der UN-Einsatz in Mali geht und warum die Lage dort so fragil ist, erklärt Timm Kröger, ZDF-Korrespondent in Afrika, bei ZDFheute live.

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Linke will Abbruch des Bundeswehr-Einsatzes

Der Linke-Politiker Gregor Gysi forderte den Abzug der deutschen Soldaten aus Mali. Der Einsatz sei von Anfang an falsch gewesen, sagte Gysi, der außenpolitischer Sprecher seiner Fraktion im Bundestag ist.

Der verteidigungspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Henning Otte, sprach sich gegen einen Abzug der Bundeswehr aus dem Land aus. Es gehe darum, Mali stabil zu halten und staatliche Strukturen aufzubauen, damit der internationale Terror dort kein Fuß fassen könne, sagte Otte dem Sender NDR Info. Dies sei auch in deutschem Interesse.

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