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Arbeitsminister Heil : Impfstoffmangel "schwer irritierend"

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Es mangelt an Impfstoff für das kommende Jahr - so heißt es aus dem Gesundheitsministerium. Dies sei "schwer irritierend", sagte Minister Heil. Man müsse "da Ordnung reinbringen".

"Wir haben einen sehr, sehr konkreten Wahlkampf geführt mit ganz konkreten Vorhaben […] und die werden wir jetzt umsetzen", so Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD).

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Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hat der vorherigen Bundesregierung Versäumnisse in der Corona-Politik vorgeworfen. "Die Nachricht, die Karl Lauterbach gestern überbracht hat, ist, dass nach einer Inventur offensichtlich für das nächste Jahr zu wenig Impfstoff zur Verfügung steht", sagte er im ZDF Morgenmagazin.

Ich finde das schwer irritierend.

Es sei "richtig, dass wir jetzt da Ordnung reinbringen", sagte Heil im ZDF weiter. "Das macht Karl Lauterbach als Gesundheitsminister nicht nur in der Kommunikation, sondern auch in der Organisation viel, viel besser."

Heil: Nicht klar Schiff gemacht

Man habe nun einen Krisenstab, der die Impfkampagne organisieren soll, und man habe das Experten-Gremium. "Da sind jetzt endlich Strukturen geschaffen worden, damit wir Deutschland sicher durch diesen schwierigen Winter, durch diese vierte Welle bringen - mit all den Regeln, die dazu gehören", sagte Heil.

"Wir sind jetzt mit allen Kanälen, mit allen Mitteln dran, genügend Impfstoff zu beschaffen." Die vorhergehende Gesundheitsadministration habe da nicht "klar Schiff gemacht", so Heil, "das werden wir jetzt leisten müssen".

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Heil war als Arbeitsminister selbst Teil der Großen Koalition unter der damaligen Kanzlerin Angela Merkel (CDU); das Gesundheitsministerium wurde vom CDU-Politiker Jens Spahn geführt.

Pflegekräfte haben "Schnauze voll von Applaus"

Mit Blick auf die Personalausstattung in Krankenhäusern und der Pflege forderte der Arbeitsminister "grundlegende Konsequenzen". Mit der neuen Ampel-Koalition sei "da mehr möglich als mit der CDU". 

Ich hoffe, dass wir in dieser Koalition mit allen Beteiligten weiterkommen als mit der vorherigen Regierung.

Heil forderte einen flächendeckenden Tarifvertrag in der Altenpflege und bessere Bezahlung in der Pflege insgesamt. "Es geht um Respekt, es geht um Anerkennung und es geht um Fachkräftesicherung", sagte Heil.

Die Pflegekräfte hätten "die Schnauze voll von Applaus und warmen Worten".

Interview

Fragen an Klaus Holetschek - Wie gravierend ist der Impfstoffmangel? 

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek verteidigt den Wegfall der Testpflicht für Geboosterte und spricht über den Impfstoffmangel in Deutschland.

 

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