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"Chance für Kaufprämie nicht sehr groß"

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Altmaier nach Autogipfel im ZDF - "Chance für Kaufprämie nicht sehr groß"

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Peter Altmaier stellt im ZDF fest, dass eine PKW-Kaufprämie für Verbrenner nicht mit der Brechstange durchzusetzen sei. Ziel des Autogipfels sei es, gemeinsame Lösungen zu finden.

Peter Altmaier erklärt, man könne als Bundeswirtschaftsminister die Diskussion um eine PKW-Kaufprämie für Verbrenner "nicht mit Brechstange führen".

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Die angeschlagene Autobranche kann auf zusätzliche Hilfen für den Strukturwandel hoffen. Dabei geht es aber nicht um direkte Maßnahmen gegen die akute Absatzkrise, wie eine Ausweitung der Kaufprämien auf moderne Benziner und Dieselautos - sondern darum, das Eigenkapital vor allem von Zulieferern zu stärken.

Denn in der Automobilbranche gibt es weiter erhebliche Umsatzeinbrüche. Das belaste nicht nur die Automobilproduzenten, sondern auch viele Zulieferer, die hochqualifizierte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben, stellt Bundeswirschaftsminister Peter Altmaier im ZDF fest:

Das Ergebnis heute ist, dass wir bei diesem Wandel helfen wollen.

"Wie wir das im einzelnen tun, dass werden wir bis zum nächsten Treffen klären", sagte Altmaier im ZDF heute journal.

Die Bundesregierung wolle die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nicht im Stich lassen. "Denn sie sind nicht durch eigenes Verschulden oder durch eigene Fehler in diese Situation gekommen, sondern durch den weltweiten Rückgang der Wirtschaft."

Keine Rede von Kaufprämien

Von einer Kaufprämie für Verbrennungsmotoren sei während des Autogipfels nicht die Rede gewesen, so Altmaier. "Ich hab das damals sehr befürwortet als Übergangsmaßnahme." Mittlerweile habe sich das geändert. Man könne als Bundeswirtschaftsminister die Diskussion um eine PKW-Kaufprämie für Verbrenner nicht mit einer "Brechstange" führen. "Ich glaube, dass die Realisierungschancen im Augenblick nicht sehr groß wären."

Für eine Lösung sei Kooperation gefragt. "Die Zusammenarbeit macht nur Sinn, wenn wir am Ende alle einig sind. Meine Aufgabe besteht darin, alle zusammenzuführen." Im Frühjahr habe es keine Einigung gegeben, bis Mitte November suche man weiter nach Lösungen.

Die ungewisse Zukunft der Auto-Industrie schadet vor allem ihr selbst. Deutschlands größter Auto-Zulieferer Bosch legt schlechte Zahlen vor. Dazu Frank Bethmann an der Börse.

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E-Mobilität als Konzept der Zukunft

Der Bundeswirtschaftsminister setzt auf die Marktwirtschaft als "beste Wirtschaftsform, die wir kennen". Sie setze Erfolg voraus, aber sie lasse auch Scheitern und Misserfolg zu.

Trotzdem ist es richtig, dass wir eine starke, eine ökologisch saubere und vertretbare Automobilindustrie als deutsche Schlüsselindustrie auch in Zukunft haben wollen.

International gebe es ein hohes Vertrauen in Deutschland als Standort der Automobilbranche. "Ich bin überzeugt, die Transformation kann gelingen", stellt Altmaier fest. Weltweitgebe es einen enormen Bedarf an Elektromobiliät und an neuen Mobilitätskonzepten. "Und die sollen auch in Zukunft von Deutschland bedient werden."

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