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Wahl in Baden-Württemberg  - Wie weiter im Ländle?

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Es ist das Ende eines merkwürdigen Wahlkampfes - und gleichzeitig der Anfang eines Superwahljahres. In Baden-Württemberg will der grüne Ministerpräsident wiedergewählt werden. 

 

Im Wahlkampf-Endspurt in Baden-Württemberg kann der grüne Ministerpräsident Winfried Kretschmann auf eine dritte Amtszeit hoffen. Seine Herausforderin Susanne Eisenmann vom Koalitionspartner CDU liegt in den Umfragen klar hinter ihm.

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Winfried Kretschmann (Grüne) hat gute Karten für eine dritte Amtszeit. Seine CDU-Herausforderin Susanne Eisenmann liegt in Umfragen deutlich hinter Winfried Kretschmann. Die große Frage ist: Welches Parteienbündnis wird Baden-Württemberg in Zukunft regieren? 

Susanne Eisenmann hängt eine Frage zum Hals raus, und das ist die Frage nach ihren schlechten Beliebtheitswerten. Die CDU-Kultusministerin hat auf der Zielgeraden nochmal alles gegeben, um das Ruder rumzureißen. Sie hetzt von einem Termin zum nächsten - mal digital, mal analog. 

Baden-Württembergs amtierender Ministerpräsident Winfried Kretschmann gilt als Favorit. Auch CDU, AfD, SPD und FDP schicken ihre Spitzenkandidaten ins Rennen. Wer steht für was?

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Ein Ministerpräsident, der schwer anzugreifen ist

Aber ihr Grundproblem bleibt: Als Kultusministerin konnte sie in Pandemiezeiten nicht punkten, dazu ihre energische, bisweilen ruppig wirkende Art und ein Ministerpräsident, der schwer zu attackieren ist. Im Schlussspurt dann obendrauf der Maskenskandal eines Parteikollegen aus Baden-Württemberg: Eisenmanns Traum, erste Ministerpräsidentin des Landes zu werden, könnte heute ausgeträumt sein. 

In der CDU rumort es bereits, man ist nicht zufrieden mit dem Wahlkampf der Kandidatin, man fürchtet die drohende Opposition. Weiter regieren, Grün-Schwarz fortsetzen, wenn irgendwie möglich, so lautet die Devise aus Parteikreisen. 

Baden-Württemberg, Stuttgart: "Sie kennen mich" steht auf einem Winfried Kretschmann-Wahlplakat für die Landtagswahl geschrieben.

Wahl in Baden-Württemberg - Koalitionsnavi: Wer könnte mit wem in BaWü? 

Bleibt Kretschmann grüner Ministerpräsident? Geht die Staatskanzlei zurück an die CDU? Die Landtagswahl in Baden-Württemberg wird spannend. Wer mit wem könnte: das Koalitions-Navi.

Kretschmann will Bündnis fortsetzen - mit Fokus auf Klima

Eisenmanns Kontrahent, der grüne Ministerpräsident Kretschmann beschränkt seinen Wahlkampf auf wenige, virtuelle Formate, auch weil seine Frau an Krebs erkrankt ist. Dazu kommt: In der Krise ist Winfried Kretschmann ohnehin omnipräsent - und seine Beliebtheitswerte sind hoch. 

Bei einem der wenigen Wahltermine mit dem Bundesparteivorsitzenden Robert Habeck philosophiert Kretschmann über die Zukunft. Und eines wird bei dem Gespräch klar: Die Zusammenarbeit mit der CDU würde der grüne Ministerpräsident am liebsten fortführen. Seine Bedingung: Der Klimaschutz muss bei einer Neuauflage im Fokus stehen.  

Wahltag in Rheinland-Pfalz - Spannung bis zur letzten Minute erwartet 

Die Corona-Pandemie sorgt in Rheinland-Pfalz für eine ungewohnte Wahlkampf-Atmosphäre. Beim Auftakt zum Superwahljahr will die Ampel-Koalition um Malu Dreyer wiedergewählt werden.

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von Susanne Gelhard

Für Grün-Rot wird es wohl nicht reichen

Da ist Streit mit seiner grünen Parteibasis programmiert. Die möchte die CDU als Koalitionspartner lieber loswerden, stattdessen eine Ampel mit FDP und SPD wagen. SPD-Spitzenkandidat Andreas Stoch träumt sogar von einer Neuauflage von Grün-Rot. Dabei stehen für ihn Bildung und Wohnen im Vordergrund.   

Aber für Grün-Rot wird es letzten Umfragen zufolge kaum reichen. Größte inhaltliche Hürde für eine Ampel-Koalition: das Schulsystem und der Verbrennungsmotor. Die FDP will noch deutlich länger am Diesel festhalten als Grüne und SPD. Andererseits ist Spitzenkandidat Hans-Ulrich Rühlke aber auch zu vielen Kompromissen bereit. Hauptsache wieder mitregieren – nach zehn Jahren Opposition.   

Projektion Baden-Württemberg 11.03.2021

Politbarometer Extra - Amtsinhaber in beiden Ländern deutlich vorn 

Bei den Wahlen in Baden-Württemberg könnten die Grünen mit Abstand stärkste Kraft bleiben. In Rheinland-Pfalz läge die SPD klar vorne. Das zeigt das ZDF-Politbarometer Extra.

FDP und AfD setzen auf Corona-Frust

Die FDP hofft, im Endspurt noch vom Corona-Frust über die Regierenden zu profitieren. Zumindest das verbindet sie mit der AfD. Beide Parteien, FDP und AfD, liegen im letzten Politbarometer gleichauf, knapp vor der SPD. 

AfD-Spitzenkandidat Bernd Gögel gilt als gemäßigter Vertreter seines tief zerstrittenen Landesverbands und hofft durch Corona auf ein paar Prozente mehr als vorhergesagt. Im Schlussspurt versucht die AfD die Unzufriedenheit der Menschen aufzunehmen und zu verstärken.  

Es ist der erste große Wahlsonntag seit Beginn der Pandemie. Das bedeutet: mehr Briefwähler und spätere, erste Hochzählungen.

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Anteil der Briefwähler hoch

Der Corona-Frust - die große Unbekannte an diesem Wahlsonntag. Ob sich der Ärger vieler Menschen an der Wahlurne entlädt und für Überraschungen sorgt, ist schwer vorherzusagen. Fest steht: Viele Menschen haben bereits gewählt. Der Anteil der Briefwähler*Innen ist so hoch wie nie bei einer Landtagswahl. 

Wer wird Baden-Württemberg in Zukunft regieren? Die Chancen stehen hoch, dass Winfried Kretschmann grüner Ministerpräsident bleibt. Die Frage ist, ob er weiter mit der CDU regiert oder auf ein neues Bündnis setzt. 

Diese Wahlthemen bewegen Baden-Württemberg: von Cannabis bis Wohnungsnot.

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