Sie sind hier:

Ausbildungsunterstützung - Karliczek will das Bafög ausweiten

Datum:

Bildungsministerin Karliczek will die staatliche Unterstützung von Schülern, Studenten und Auszubildenden überarbeiten. Das Bafög müsse an veränderte Bedingungen angepasst werden.

In einem Anatomie-Hörsaal der medizinischen Fakultät an der Martin-Luther-Universität verfolgen Studenten*innen die Vorlesung.
Die Bafög-Altersgrenze für Studenten*innen soll ausgeweitet werden.
Quelle: Waltraud Grubitzsch/dpa (Archiv)

Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) plant eine grundlegende Neustrukturierung der Ausbildungsunterstützung für Schüler, Studenten und Azubis. Unter anderem soll die Bafög-Altersgrenze verschoben werden.

"Wir brauchen in der neuen Wahlperiode eine Weiterentwicklung des Bafög", sagt die CDU-Politikerin der "Augsburger Allgemeinen". Die Ausbildungsunterstützung müsse an veränderte Rahmenbedingungen angepasst werden.

Unis und Hochschulen sind seit fast zehn Monaten im Shutdown. Das heißt: Distanzlehre statt Präsenz. Mit weitreichenden Folgen für die rund 2,9 Millionen Studierenden.

Beitragslänge:
2 min
Datum:

Karliczek: Flexiblere Förderung

Als Beispiele nannte Karliczek, die Bafög-Altersgrenze für Studentinnen und Studenten nach hinten zu verschieben:

Wir wollen auch mehr für Menschen tun, die später im Leben noch ein Studium anstreben, auch wenn sie zum Beispiel bereits älter als 35 Jahre sind.
Anja Karliczek, Bildungsministerin

Die Förderung soll ihren Vorstellungen zufolge nicht mehr automatisch mit der Regelstudienzeit auslaufen.

Sie sprach sich außerdem dafür aus, dass der Staat auch eine Zweitausbildung finanziell unterstützen können soll. Das Bafög müsse neuen Bildungsbiografien gerecht werden, "die nicht mehr so einheitlich ablaufen wie früher".

Pandemie-Hilfe für mehr als 100.000 Studenten

Während der Corona-Pandemie hat der Bund Studenten nicht nur mit dem Bafög, sondern auch mit einer Überbrückungshilfe zur Seite gestanden. Bis zu 500 Euro konnten sie monatlich als Zuschuss erhalten, wenn ihnen der Nebenjob wegbrach und sie in finanzielle Not gerieten.

Laut Karliczek hat der Bund dafür 172 Millionen Euro eingesetzt und damit über 100.000 Studenten geholfen. Das Geld muss nicht zurückgezahlt werden.

Die Corona-Pandemie hat auch Auswirkungen auf Universitäten und Studierende. Ein leerer Hörsaal (Symboldbild).

Uni in Corona-Zeiten - "Viele haben ihr Studium abgebrochen" 

Prüfungen, Praktika, Auslandsstudium: Nichts davon vermittelt Normalität im zweiten Corona-Semester. Viel liegt auf Eis. Wie gehen Studierende damit um? ZDFheute hat nachgefragt.

von Marcel Burkhardt
Gemerkt auf Mein ZDF! Merken beendet Bewertet! Bewertung entfernt Zur Merkliste hinzugefügt! Merken beendet Embed-Code kopieren HTML-Code zum Einbetten des Videos in der Zwischenablage gespeichert.
Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen des ZDF.

Um zu verstehen, wie unsere Webseite genutzt wird und um dir ein interessenbezogenes Angebot präsentieren zu können, nutzen wir Cookies und andere Techniken. Hier kannst du mehr erfahren und hier widersprechen.

Sie haben sich mit diesem Gerät ausgeloggt.

Sie haben sich von einem anderen Gerät aus ausgeloggt, Sie werden automatisch ausgeloggt.

Ihr Account wurde gelöscht, Sie werden automatisch ausgeloggt.

Um Sendungen mit einer Altersbeschränkung zu jeder Tageszeit anzuschauen, kannst du jetzt eine Altersprüfung durchführen. Dafür benötigst du dein Ausweisdokument.

Du wechselst in den Kinderbereich und bewegst dich mit deinem Kinderprofil weiter.