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USA: Bahrain nimmt Beziehungen zu Israel auf

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Trump wirbt mit Nahostpolitik - USA: Bahrain nimmt Beziehungen zu Israel auf

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Der US-Präsident sieht sich als Friedensstifter in Nahost. Nun verkündet Trump wieder einen "historischen Durchbruch": Bahrain werde seine Beziehungen mit Israel normalisieren

US-Präsident Trump sitzt hinter seinem Schreibtisch im Oval Office, während Vizepräsident Mike Pence und Chefberater Jared Kushner applaudieren.
US-Präsident Trump, der Friedensstifter im Nahen Osten? Er selbst sieht sich so und nimmt Bahrains Annäherungen an Israel als Beleg dafür.
Quelle: epa

Nach den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) will nach Angaben von US-Präsident Donald Trump auch das Königreich Bahrain seine Beziehungen zu Israel normalisieren. Am Freitagabend schrieb Trump auf Twitter:

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In einer gemeinsamen Mitteilung der USA, Bahrains und Israels hieß es, Bahrain und Israel würden "volle diplomatische Beziehungen" aufnehmen. Damit würden die Bemühungen um Frieden im Nahen Osten vorangebracht.

Unterzeichnung des Abkommens am Dienstag

Die VAE und Isreal wollen am Dienstag kommender Woche im Weißen Haus ihr Abkommen über die Mitte August angekündigte Normalisierung ihrer Beziehungen unterzeichnen. Trump erwartet dafür Israels Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu und den Außenminister der Emirate, Abdullah bin Sajid, in Washington.

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In der gemeinsamen Erklärung der USA, Bahrains und Israels hieß es am Freitag, Bahrains Außenminister Abdullatif al-Sajani werde ebenfalls zur Zeremonie kommen und eine "Friedenserklärung" mit Netanjahu unterzeichnen. Durch die Abkommen würden die VAE und Bahrain nach Ägypten und Jordanien das dritte beziehungsweise vierte arabische Land, das gegenwärtig diplomatische Beziehungen zu Israel unterhält.

Im Gegenzug: Israel setzt Annektierung im Westjordanland aus

Im Gegenzug für die Einigung will Israel die geplante Annektierung von Gebieten im besetzten Westjordanland aussetzen, das die Palästinenser für einen eigenen Staat beanspruchen. Trump hatte sich für die Annäherung zwischen Israel und den VAE sowie Bahrain eingesetzt.

ZDF-Korrespondent Walpot mit einer Einschätzung zur Annäherung der VAE an Israel.

Beitragslänge:
1 min
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Palästinenser werfen Trump einseitige Politik für Israel vor

Die Palästinenser boykottieren die US-Regierung, seit Trump Jerusalem Ende 2017 einseitig als Hauptstadt Israels anerkannt und im Mai 2018 die US-Botschaft von Tel Aviv aus dorthin verlegt hat. Sie werfen Trump eine einseitig pro-israelische Politik vor.

Trump sagte am Freitag, je mehr Länder ihre Beziehungen zu Israel normalisierten, desto stabiler, sicherer und wohlhabender werde die Region. Die USA zögen unterdessen die meisten ihrer Soldaten aus dem Nahen Osten ab. Mit Blick auf die Konfliktregion sagte er: 

Der Sand war voller Blut. Und jetzt wird man sehen, dass ein großer Teil dieses Sandes voller Frieden sein wird.
US-Präsident Donald Trump

Die Palästinenserführung in Ramallah drückte in einer Stellungnahme ihre "starke Ablehnung und Verurteilung" der neuen Vereinbarung aus. Es handele sich um "Verrat an Jerusalem, der Al-Aksa-Moschee und der palästinensischen Sache". Hasem Kassem, ein Sprecher der im Gazastreifen herrschenden islamistischen Hamas, sagte, dass die Normalisierung der Beziehungen arabischer Länder mit Israel der palästinensischen Sache schweren Schaden zufüge und die israelische Besatzungspolitik unterstütze.

Trump wirbt im Wahlkampf mit seiner Israel-freundlichen Nahost-Politik, womit er besonders bei der für ihn wichtigen evangelikalen Wählerschaft punkten will. Sie ist Israel gegenüber traditionell positiv eingestellt. Zugleich wirbt der US-Präsident mit seinem harten Kurs gegen Israels Erzfeind Iran.

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