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Britische Rundfunkanstalt : BBC berichtet vorerst nicht mehr aus Russland

Datum:

Die BBC setzt ihre Berichterstattung in Russland vorübergehend aus. Grund sei ein neues Gesetz, das unabhängigen Journalismus offenbar kriminalisieren solle, so der BBC-Chef.

BBC Zentrale in London
Die BBC will weiter auch auf russisch informieren - allerdings von außerhalb Russlands.
Quelle: epa

Die britische Rundfunkanstalt BBC setzt die Arbeit aller ihrer Journalisten in Russland vorerst aus. Ein am Freitag vom russischen Parlament verabschiedetes Gesetz solle offenbar "unabhängigen Journalismus kriminalisieren", erklärte BBC-Chef Tim Davie in London.

Das lässt uns keine andere Wahl, als vorübergehend die Arbeit aller BBC-Journalisten und ihrer Teams innerhalb der Russischen Föderation zu suspendieren.
Tim Davie, BBC-Chef
Montage: Wladimir Putin und Wolodymyr Selenskyj vor einem Blick auf das zerstörte Mariupol

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Die Sicherheit der Mitarbeiter gehe vor, fuhr Davie fort. "Wir sind nicht bereit, sie dem Risiko der Strafverfolgung auszusetzen, nur weil sie ihren Job machen." Er sprach allen Mitarbeitern in Russland seinen Respekt aus, "für ihre Tapferkeit, Entschlossenheit und ihre Professionalität".

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Das BBC-Nachrichtenprogramm in russischer Sprache werde jedoch von außerhalb Russlands weiter betrieben. Ebenso werde die Berichterstattung aus der Ukraine fortgesetzt. Die BBC bleibe ihrer Verpflichtung treu, unabhängige Informationen einem Publikum in aller Welt zugänglich zu machen, darunter auch Millionen Russen, die den BBC News Service nutzten.

Der Kreml hat seine eigene Lesart, was den Angriff russischer Truppen am AKW Saporischschja angeht. ZDF-Korrespondentin Anna Feist aus Moskau mit weiteren Einzelheiten.

Beitragslänge:
1 min
Datum:

Für angebliche Falschinformationen drohen Haftstrafen

Das russische Parlament hatte am Freitag für eine Gesetzesänderung gestimmt, mit der die Verbreitung angeblicher Falschinformationen über die russischen Streitkräfte mit hohen Geldstrafen und bis zu 15 Jahre Haft bestraft werden kann.

So ist es Medien in Russland seit vergangener Woche verboten, in der Berichterstattung über den Krieg gegen die Ukraine Begriffe wie "Angriff", "Invasion" und "Kriegserklärung" zu verwenden.

Moskau bezeichnet den Krieg als militärische "Spezialoperation". Die nötige Zustimmung der zweiten Parlamentskammer und von Präsident Wladimir Putin zu der Gesetzesänderung gilt als Formalie.

Aktuelle Meldungen zu Russlands Angriff auf die Ukraine finden Sie jederzeit in unserem Liveblog:

zerstörte Häuser in Folge des Krieges in der Ukraine.

Russland greift die Ukraine an - Aktuelles zum Krieg in der Ukraine 

Russlands Angriff auf die Ukraine dauert an. Es gibt Sanktionen gegen Moskau, Waffen für Kiew. Aktuelle News und Hintergründe zum Krieg im Blog.

Aktuelle Nachrichten zur Ukraine

Odessa, 16.05.2022: Ein Mann steht im Trümmerhaufen eines zerstörten Hauses.

Nachrichten | heute journal update - Vormarsch der Russen gestoppt? 

Ukrainische Truppen melden stellenweise erfolgreiche Gegenangriffe: Nach dem Rückzug der Russen in der Gegend von Charkiw, ist ein ukrainisches Bataillon an die russische Grenze vorgestoßen.

16.05.2022
von Ralph Paniczek
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Dara Hassanzadeh ist in Mykolajiw in der Ukraine unterwegs

Nachrichten | heute journal - Ukraine-Front: Artillerie und Zerstörung 

Die Region Mykolajiw im Südwesten der Ukraine ist Schauplatz heftiger Auseinandersetzungen. Etliche Dörfer befinden sich seit Tagen unter russischen Beschuss. Trotz der Rakteneinschlägen, beschließen …

16.05.2022
von Dara Hassanzadeh
Videolänge
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