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Nach Farb-Attacke auf FDP : Klimaaktivisten stürmen Adlon-Hotel in Berlin

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Klimaaktivisten haben aus Protest in Berlin die FDP-Zentrale beschmiert und das Nobelhotel Adlon gestürmt. Es gab Dutzende Festnahmen - und heftige Kritik aus der Politik.

"Letzte Generation" und "Extinction Rebellion" haben in Berlin mehrere Gebäude mit einer öl-ähnlichen Flüssigkeit beschmiert. Betroffen sind unter anderem Gebäude der FDP, sowie der Konzerne Coca-Cola und Bayer.

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Aktionen der Bewegung "Extinction Rebellion" sind auf Kritik bei SPD, CDU und FDP gestoßen. Aktivistinnen und Aktivisten beschmierten zum Auftakt der sogenannten "Frühlingsrebellion" am Donnerstag in Berlin die Gebäude von etwa 25 Firmensitzen, Lobbyverbänden und Parteizentralen mit einer schwarzen Flüssigkeit.

"Ironische Demonstration der Superreichen" durch Berlin

Betroffen waren nach Angaben der Klimaschützer unter anderem Gebäude von Bayer, BP, Shell, Deutsche Bank sowie die FDP-Parteizentrale im Berliner Regierungsviertel.

Anschließend zogen die Aktivisten auf einer ironischen "Demonstration der Superreichen" durch das Regierungsviertel, um auf den unverhältnismäßigen Ressourcenverbrauch von einem Prozent der Weltbevölkerung aufmerksam zu machen.

Heftige Kritik aus FDP, SPD und CDU

Der Generalsekretär der FDP, Bijan Djir-Sarai, forderte einen wehrhaften Rechtsstaat gegen die Blockadeaktionen der Klimaaktivisten. Mit illegitimen Aktionen wie Vandalismus und Sachbeschädigung werde es nicht gelingen, gesellschaftliche Mehrheiten für den Klimaschutz zu mobilisieren, sagte er den Zeitungen der Mediengruppe Bayern.

CDU-Generalsekretär Mario Czaja erklärte, der "Schmier-Angriff auf die FDP-Parteizentrale zeigt, wie sehr sich die Klima-Chaoten der selbsternannten 'Letzten Generation' immer weiter radikalisieren". Mit demokratischem Diskurs habe das nichts mehr zu tun, sagte er der Mediengruppe Bayern.

Die Klimaschutz-Bewegung greift zu drastischen Mitteln, die in der Bevölkerung nicht immer Zuspruch finden. Betreiben Klima-Akivist*innen Ökoterrorismus?

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Der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Matthias Miersch, warnte die Klimaaktivisten davor, Berlin wie angekündigt lahmzulegen: "Klimaschutz gelingt nicht, wenn radikale Klimaaktivisten den Frust breiter Teile der Gesellschaft auf sich ziehen", sagte er der Mediengruppe Bayern. Derartige Aktionen drohten, die hohe Akzeptanz für Klimaschutzmaßnahmen zu verspielen.

Aktivisten für stärkere Besteuerung hoher Einkommen

Mit Slogans wie "Save the planet, not the rich" (deutsch: Rettet den Planeten, nicht die Reichen) warben die Demonstranten unter anderem für eine stärkere Besteuerung hoher Einkommen. Eine Rakete symbolisierte einen "Plan B" für Superreiche, die demnach im Falle der Zerstörung der Lebensgrundlagen auf einen anderen Planeten ausweichen können.

Streit um Klimaproteste

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An dem Demonstrationszug, zu dem ebenfalls "Extinction Rebellion" aufgerufen hatte, nahmen nach Angaben der Polizei 120 Personen teil. An der Auftakt-Aktion mit einer schwarzen Flüssigkeit waren laut "Extinction Rebellion" rund 20 Gruppen beteiligt, darunter auch Vertreterinnen und Vertreter der "Letzten Generation" und "Scientist Rebellion". Das dafür verwendete Kunstöl sei mit Wasser abwaschbar, hieß es.

Mit der Aktion sollte laut einer Sprecherin die Umweltzerstörung durch multinationale Unternehmen und das derzeitige Wirtschaftssystem angeprangert werden.

Weltkarte mit dem CO2-Ausstoß der Länder vor einer Windkraftanlage und einem Kohlekraftwerk
Grafiken

ZDFheute-KlimaRadar - Daten zum Klimawandel im Überblick 

Wie hat sich das Klima bereits verändert? Wie viel CO2 haben die Länder seit 1990 eingespart? Die wichtigsten Zahlen im KlimaRadar von ZDFheute.

von Moritz Zajonz
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