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Neue Corona-Regeln - Das haben Bund und Länder beschlossen

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Restaurant, Kino, Fitnessstudio: Bald geht das nur noch für Geimpfte und Genesene. Entscheidend ist ein neuer Schwellenwert. Was Bund und Länder beschlossen haben - eine Übersicht.

Sehen Sie hier die Pressekonferenz von Bund und Ländern

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2G bei neuem Schwellenwert

Wer künftig im Restaurant Schnitzel essen und es im Fitnessstudio wieder abtrainieren will, muss geimpft oder genesen sein. Künftig gilt flächendeckend 2G, wenn ein Schwellenwert überschritten wird. Entscheidend ist nicht die 7-Tage-Inzidenz, sondern die sogenannte "Hospitalisierungsrate".

Das bedeutet: Werden in einem Bundesland täglich drei Covid-Patienten pro 100.000 Einwohner ins Krankenhaus aufgenommen, gilt 2G - so lange, bis der Wert an fünf aufeinanderfolgenden Tagen wieder unter den Schwellenwert 3 fällt. Maßgeblich ist der 7-Tage-Schnitt, er wird zum Beispiel in der Corona-Warn-App angezeigt. In Thüringen ist der Wert laut RKI derzeit am höchsten mit 18,5.

Betroffen sind auch Kinos, Theater, Hotels, Frisöre oder Bordelle. Ausgenommen ist nur, was zur Daseinsvorsorge zählt. Zum Arzt, in die Apotheke oder in den Supermarkt kommt man auch ohne Impfung. Allerdings gelten hier natürlich weiterhin Hygieneregeln wie die Maskenpflicht für alle. Zur Erinnerung: Masken gehören auch über die Nase.

Die dramatische Situation in den Krankenhäusern dort, zwingt die Politik zum Handeln.

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2G plus zum Beispiel in Clubs

Die 2G-Regel kann verschärft werden, wenn sich die Corona-Lage in einem Bundesland weiter zuspitzt. Werden sechs Covid-Patienten pro 100.000 Einwohner ins Krankenhaus eingeliefert, gilt 2G plus.

Das bedeutet: Wer am öffentlichen Leben teilnehmen will, braucht zusätzlich zum Impf- oder Genesenenzertifikat einen negativen Corona-Test, ein Schnelltest reicht in der Regel. Betroffen sind vor allem Clubs, Diskotheken und Bars (Party also dann nicht mehr ohne Test). Fitnessstudios oder Hotels werden in diesem Zusammenhang nicht explizit erwähnt.

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3G in Bus, Bahn und Zug

Wer künftig in Berlin U-Bahn fahren will, wer den Bus von Bonn-Bad Godesberg nach Sankt Augustin nehmen will oder wer im ICE von Erfurt nach München sitzt: Für Busse, Bahnen und Züge gilt 3G.

Das bedeutet: Im ÖPNV müssen Fahrgäste entweder geimpft, genesen oder getestet sein. Ein negativer Schnelltest ist 24 Stunden lang gültig. Kontrollen sind stichprobenhaft geplant, vergleichbar mit Fahrscheinkontrollen. Schnelltests für alle sollen kostenlos sein.

Ein Zettel, der an einem Geschäft klebt, weist auf den Mindestabstand von 1,5 Meter hin, der einzuhalten ist.
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3G am Arbeitsplatz

Wer beruflich Brötchen und Schrippen verkauft, im Büro arbeitet oder in der Bundesliga Fußball spielt, muss künftig geimpft, genesen oder getestet sein. Am Arbeitsplatz gilt 3G und der Arbeitgeber darf die Angestellten fragen, ob sie zum Beispiel geimpft sind.

Wer nicht geimpft oder genesen ist, muss sich täglich testen. Der Arbeitgeber muss mindestens zwei Tests pro Woche anbieten. Außerdem sollen Angestellte wenn möglich im Homeoffice arbeiten - wobei Brötchen und Schrippen verkaufen vom Homeoffice aus schwierig sein dürfte.

Markus Söder fordert außerdem Kontaktbeschränkungen, Masken und mehr Boostern-Impfung

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Boostern, Impfpflicht, Überbrückungshilfen

Bund und Länder wollen Auffrischungsimpfungen für alle ab 18 - circa fünf bis sechs Monate nach der Zweitimpfung. Für Mitarbeiter im Gesundheitswesen soll es nach dem Willen aller Bundesländer eine Impfpflicht geben, also zum Beispiel Pfleger im Altenheim, Ärztinnen im Krankenhaus und Reinigungskräfte in Pflegeeinrichtungen. Außerdem haben Bund und Länder einen Pflegebonus beschlossen.

Außerdem sollen Finanzhilfen bis Ende März 2022 verlängert werden. Das dürfte zum Beispiel für Künstler gelten, deren Konzerte erneut ausfallen. Auch Glühweinverkäuferinnen, deren Buden auf abgesagten Weihnachtsmärkten nicht öffnen dürfen, könnten profitieren.

Berlins Regierender Bürgermeister sagt, dass sich Ministerpräsident*innen einig waren, 2G und Impfpflicht einzuführen, wenn die juristischen Voraussetzungen geklärt sind.

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Und was ist mit Lockdowns?

Das Wort Lockdown steht nicht im Beschlusspapier von Bund und Ländern. Aber: Er wird auch nicht ausgeschlossen. Spätestens dann, wenn in einem Bundesland im 7-Tage-Schnitt neun Covid-Patienten pro 100.000 Einwohner ins Krankenhaus eingeliefert werden, darf das Land noch strenger durchgreifen.

Die Rede ist von "weitergehenden Möglichkeiten", wenn die Landtage zustimmen. Damit könnte theoretisch ein zweiwöchiger "Wellenbrecher" in Sachsen möglich werden.

Michael Kretschmer bei "maybrit illner"

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