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Nach tödlichem Anschlag in Kabul - US-Präsident Biden droht mit Vergeltung

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US-Präsident Joe Biden bezeichnet die bei dem Anschlag am Flughafen Kabul getöteten US-Soldaten als "Helden" - und droht den verantwortlichen Terroristen mit Vergeltung.

Bei Attentaten der Terrorgruppe IS am Kabuler Flughafen starben am Donnerstag mehr als 85 Menschen, darunter 13 US-Soldaten. US-Präsident Joe Biden hat nun Vergeltung angedroht.

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US-Präsident Joe Biden hat nach dem tödlichen Doppelanschlag in der afghanischen Hauptstadt Kabul Vergeltung angekündigt. "Wir werden nicht vergeben. Wir werden nicht vergessen", sagte er am Donnerstag im Weißen Haus an die Adresse der Verantwortlichen für die Attacken gerichtet.

"Wir werden euch jagen und euch büßen lassen." Die USA machen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) für die Attacken vor dem Flughafen von Kabul verantwortlich.

Biden: Evakuierungsmission geht weiter

Nach den Worten des US-Präsidenten werden sich die USA nicht vom Abschluss der Evakuierungen von Amerikanern und afghanischen Ortskräften abbringen lassen. "Unsere Mission geht weiter", erklärte Biden am Donnerstag im Weißen Haus. Noch in Afghanistan verbliebenenn US-Bürgern versprach er zudem, sie aus dem Land zu holen.

Bei zwei Selbstmordanschlägen am Flughafen der afghanischen Hauptstadt Kabul sind nach Angaben der islamistischen Taliban mindestens 13 Menschen, darunter auch US-Soldaten, getötet worden. Der so genannte IS reklamierte die Anschläge für sich.

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Bei den Sprengstoffanschlägen in Kabul sind zahlreiche Menschen verletzt und getötet worden - darunter nach Angaben des US-Verteidigungsministeriums auch 13 amerikanische Soldaten. Die Zahl der verletzten Truppenmitglieder sei auf 18 angestiegen, wie ein Sprecher des US-Militärs sagte.

Es sind die ersten Soldaten seit Februar vergangenen Jahres, die in Afghanistan gewaltsam ums Leben kommen. Die US-Regierung geht davon aus, dass noch etwa 1.000 US-Amerikaner in Afghanistan sind.

Terrormiliz IS reklamiert Anschlag für sich

Der in Afghanistan aktive Ableger der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) reklamierte den Anschlag für sich. Nach Angaben des US-Verteidigungsministeriums haben sich mindestens zwei Selbstmordattentäter in die Luft gesprengt. Eine Reihe von Kämpfern der Terrormiliz IS habe anschließend das Feuer auf Zivilisten und Soldaten eröffnet, sagte US-General Kenneth McKenzie, der das US-Zentralkommando Centcom führt.

Terrorismusexperte Peter Neumann vom King's College London ist nicht sicher, ob die Taliban das Land überhaupt kontrollieren können. Der Abzug des Westens habe ein Vakuum geschaffen, das es Gruppen wie dem so genannten IS ermögliche, die Kontrolle zu …

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Die USA hätten Informationen dazu, wo sich die Drahtzieher der Anschläge aufhielten. Die USA würden auch ohne große Militäreinsätze Möglichkeiten finden, diese zur Rechenschaft zu ziehen. "Wo auch immer sie sind", betonte Biden.

US-Militär rechnet mit weiteren Anschlägen

Die Sicherheitslage rund um den Flughafen hatte sich zuletzt noch einmal deutlich zugespitzt. Die Bundeswehr hatte bereits am Dienstag berichtet, dass zunehmend potenzielle Selbstmordattentäter des IS in Kabul unterwegs seien. Ähnlich hatte sich US-Präsident Biden geäußert.

Die Terrormiliz sei auch ein "erklärter Feind" der Taliban, hatte er Anfang der Woche erklärt. Biden begründete unter anderem mit dieser Terrorgefahr auch sein Festhalten an dem Plan, die US-Truppen bis zum 31. August aus Afghanistan abzuziehen.

Das US-Militär rechnet auch weiter mit Anschlägen. Tausende Menschen versuchen aus Angst vor der Taliban ins Ausland zu fliehen. Die deutsche Luftwaffe flog am Donnerstag alle Bundeswehrsoldaten, Diplomaten und verbliebenen Polizisten aus dem Krisenstaat aus, wie Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) nach dem Start der letzten Maschine sagte.

Zwei Selbstmordattentäter haben sich am Flughafen in Kabul in die Luft gesprengt. Zahlreiche Tote und Verletzte. Die Lage spitzt sich weiterhin zu.

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