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Ukraine-Krieg : Biden warnt vor Einsatz chemischer Waffen

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US-Präsident Joe Biden warnt vor einem möglichen russischen Angriff mit chemischen oder biologischen Waffen in der Ukraine. Auch Cyberattacken hält er für möglich.

US-Präsident Joe Biden bekräftigt seine Warnung, Russland erwäge den Einsatz von chemischen Waffen in der Ukraine. Außerdem hält er Cyberattacken für möglich.

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US-Präsident Joe Biden warnt vor russischen Cyberangriffen in den USA und dem Einsatz von Chemie- und Biowaffen in der Ukraine. Russland behaupte, dass die Ukraine biologische und chemische Waffen habe, sagte Biden am Montagabend (Ortszeit).

Das sei "ein klares Zeichen" dafür, dass der russische Präsident Wladimir Putin "den Einsatz beider Waffen in Erwägung zieht", sagte er in einer Rede vor Führungspersönlichkeiten verschiedener Unternehmen. Biden warnte Putin vor einer "starken" Reaktion der Nato.

Biden: "Ausgeklügelte Cyber-Kapazität"

Eines der Instrumente, die Putin aber am ehesten einsetzen werde, seien Cyberangriffe. Der US-Präsident forderte Firmen in den USA auf, ihre Schutzmaßnahmen zu stärken. Russland habe eine sehr "ausgeklügelte Cyber-Kapazität", sagte Biden.

Es gebe immer mehr Hinweise darauf, dass Russland eventuell Optionen für mögliche Cyberangriffe als Reaktion auf die Wirtschaftssanktionen des Westens prüfe. Ein Großteil der kritischen Infrastruktur der USA sei im Besitz des Privatsektors.

Sie haben die Macht, die Kapazität und die Verantwortung, die Cybersicherheit und die Widerstandsfähigkeit der kritischen Dienste und Technologien zu stärken, auf die sich die Amerikaner verlassen.
US-Präsident Joe Biden

Biden drohe mit Sanktionen beim Einsatz von Chemiewaffen in der Ukraine, so ZDF-Korrespondent Elmar Theveßen in Washington. Moskau sei empört, so ZDF-Korrespondent Christian Semm.

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"Wir sind nicht auf einen Konflikt mit Russland aus, aber wenn Russland einen Cyberangriff gegen die Vereinigten Staaten startet, werden wir darauf reagieren", drohte die für Cybersicherheit zuständige Sicherheitsberaterin Anne Neuberger. Es gebe keine Gewissheit, dass es zu einem Cyberangriff auf kritische Infrastrukturen kommen werde. Aber man sehe mögliche Vorbereitungen.

Die US-Regierung forderte Unternehmen auf, zur Abwehr von Cyberangriffen beispielsweise eine mehrstufige Authentifizierung auf ihren Systemen zu verwenden. Firmen sollten ihre Daten außerdem verschlüsseln und Notfallpläne ausarbeiten. Zudem sollten Firmen sich proaktiv mit Außenstellen der Bundespolizei FBI in Verbindung setzen.

US-Regierung vermutet Vorbereitung für Giftgas-Angriff  

Mit Blick auf einen möglichen Einsatz von Chemie- oder Biowaffen sagte der US-Präsident:

Er (Putin) hat in der Vergangenheit bereits Chemiewaffen eingesetzt, und wir sollten vorsichtig sein, was uns bevorsteht.
US-Präsident Joe Biden

Das russische Verteidigungsministerium hat die Regierung in Kiew beschuldigt, die eigene Bevölkerung mit Chemiewaffen angreifen zu wollen. Dieser Angriff solle dann den russischen Truppen untergeschoben werden. Die US-Regierung wertet diese Aussagen als mögliche Vorbereitung der russischen Regierung für einen eigenen Angriff mit Giftgas.

Die Ukraine fürchtet den Einsatz russischer Chemiewaffen. Die Lage im Land ist weiterhin dramatisch.

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Weder die USA noch Russland haben Belege für ihre wechselseitigen Vorwürfe vorgelegt.

Keine Belege für Biowaffen-Labore

Russland hatte den USA und der Ukraine auch vorgeworfen, auf ukrainischem Boden biologische Waffen zu entwickeln. Internationale Faktenchecker hatten Behauptungen über ein angebliches Netz derartiger Labore bereits entkräftet.

Die US-Regierung wies die russischen Behauptungen als Lüge zurück und warnte vor einem möglichen russischen Angriff unter "falscher Flagge".

Biden: "Kinschal"-Rakete auch Zeichen für Putins Schwäche

In seiner Rede an die Geschäftsleute äußerte sich Biden auch zu der schnellen "Kinschal"-Rakete. Den Einsatz der Rakete sah Biden auch als Schwäche Putins. Dieser stehe mit dem Rücken zur Wand. Die Ukrainer würden großen Schaden an Russlands Panzern, Hubschraubern oder Flugzeugen anrichten. Die Rakete sei hingegen fast nicht zu stoppen und somit von den Ukrainern nicht aufzuhalten.

Russland hatte die neue Waffe in den vergangenen Tagen nach eigenen Angaben zwei Mal in der Ukraine eingesetzt. Das US-Verteidigungsministeriums bestätigte den Einsatz der Rakete nicht direkt und betonte, die US-Regierung sei nicht in der Lage, Moskaus Behauptung unabhängig zu verifizieren.

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