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Deutsche Reaktionen - Hoffnung für deutsch-amerikanische Beziehung

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Der Machtwechsel im Weißen Haus hat auch Auswirkungen auf der anderen Seite des Atlantiks. Die politischen Reaktionen aus Deutschland im Überblick.

Amtseinführung von Joe Biden und Kamala Harris am 20.01.2021 in Washington
Amtseinführung von Joe Biden und Kamala Harris
Quelle: epa

Nach der Vereidigung von US-Präsident Joe Biden hofft die Bundesregierung auf eine Wiederbelebung der schwer angeschlagenen Beziehungen zu ihrem wichtigsten Bündnispartner außerhalb Europas. Die Reaktionen im Überblick.

Angela Merkel, Bundeskanzlerin:

"Ich freue mich auf ein neues Kapitel deutsch-amerikanischer Freundschaft und Zusammenarbeit", sagte Kanzlerin Angela Merkel (CDU) laut einer Mitteilung von Regierungssprecher Steffen Seibert auf Twitter. Die Amtseinführung von Biden und Vizepräsidentin Kamala Harris sei eine "Feier der amerikanischen Demokratie" gewesen.

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Heiko Maas, Bundesaußenminister:

Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) zeigte sich am Mittwoch erleichtert über den Machtwechsel im Weißen Haus nach vier Jahren Donald Trump, in denen die deutsch-amerikanischen Beziehungen in die schwerste Krise der Nachkriegszeit gestürzt worden seien.

Mit dem Amtsantritt von Joe Biden hofft Bundesaußenminister Maas auf eine Abkehr von der America-First-Politik von Donald Trump.

Beitragslänge:
4 min
Datum:

"In den letzten vier Jahren haben wir gesehen, was "America first" bedeutet hat: Keinerlei Abstimmung, keinerlei Konsultationen", sagte Maas im ZDF. Joe Biden wolle das ändern.

Ich bin sehr froh, dass es jetzt endlich wieder soweit ist. Denn wir brauchen die Vereinigten Staaten, um große Herausforderungen, um die Krisen dieser Zeit wirklich wieder in den Griff zu kriegen.
Bundesaußenminister Heiko Maas

Annegret Kramp-Karrenbauer, Bundesverteidigungsministerin:

Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer stellte dem neuen US-Präsidenten ein stärkeres sicherheitspolitisches Engagement Deutschlands in Aussicht. "Auch die neue amerikanische Regierung wird uns Deutsche in die Pflicht nehmen", sagte die CDU-Politikerin.

Wir und unsere europäischen Partner, Verbündete Amerikas, müssen selbstbewusste Schritte zur Stärkung der transatlantischen Sicherheit machen.
Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer

Auch wenn die Corona-Pandemie die Spielräume einenge, "müssen wir mehr, nicht weniger, in unsere Sicherheit investieren", betonte Kramp-Karrenbauer. Es komme jetzt auf konkrete Beiträge an, damit Europa sich selber besser schützen und ein stärkerer Bündnispartner Amerikas werden könne.

Amtseinführung von Joe Biden und Kamala Harris am 20.01.2021 in Washington

Amtseinführung in den USA -
US-Präsident Biden: "Lasst uns neu anfangen"
 

Einen neuen Start will der neue US-Präsident Joe Biden wagen. In seiner Amtsantrittsrede verurteilte er Angriffe auf die Demokratie und warb für Einheit und Zusammenhalt.

von Caroline Leicht

Frank-Walter Steinmeier, Bundespräsident:

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hatte bereits vor der Vereidigung die Hoffnung auf eine engere Zusammenarbeit mit den USA geäußert. "Wir freuen uns darauf, die USA als unverzichtbaren Partner in vielen Fragen künftig wieder an unserer Seite zu wissen", sagte Steinmeier in einer Videobotschaft. Er hoffe, Biden und seine Vize-Präsidentin Kamala Harris bald in Deutschland begrüßen zu dürfen. 

Markus Söder, CSU-Chef:

CSU-Chef Markus Söder twitterte: "Die transatlantische Brücke wird neu gebaut. Die Trümmer, die Trump verursacht hat, müssen wir beiseite schieben."

Norbert Walter-Borjans, SPD-Chef:

SPD-Chef Norbert Walter-Borjans sprach von einem "neuen Kapitel" für die Amerikaner, aber auch in den transatlantischen Beziehungen. "Jetzt ist der Zeitpunkt, gemeinsam nach vorn zu blicken", sagte er.

Katrin Göring-Eckardt und Anton Hofreiter, Grünen-Fraktionsvorsitzende:

Die Grünen-Fraktionsvorsitzenden Katrin Göring-Eckardt und Anton Hofreiter sprachen von einem "guten Tag für die Demokratie".

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