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US-Präsident - Biden warnt vor Folgen des Klimawandels

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US-Präsident Biden besucht ein Hurrikan-Katastrophengebiet in den USA und warnt vor den Folgen des Klimawandels. Das Land und die Welt seien in Gefahr, man müsse jetzt handeln.

US-Präsident Biden besucht ein Wohngebiet im New Yorker Stadtteil Queens, wo zuvor Hurrikan "Ida" für Schäden gesorgt hatte.
US-Präsident Biden im New Yorker Stadtteil Queens, wo zuvor Hurrikan "Ida" für Schäden gesorgt hatte.
Quelle: ap

Nach verheerenden Überschwemmungen im Nordosten der USA hat Präsident Joe Biden bei einem Besuch im Katastrophengebiet mit drastischen Worten vor den Folgen des Klimawandels gewarnt.

Die rasant fortschreitenden Veränderungen des Klimas entsprächen der "Alarmstufe rot", sagte Biden. "Das Land und die Welt sind in Gefahr. Das ist keine Übertreibung. Das ist eine Tatsache", sagte Biden am Dienstag (Ortszeit) bei einem Besuch im New Yorker Stadtteil Queens.

US-Präsident Joe Biden hat den von Hurrikan "Ida" Betroffenen bei einem Besuch im Katastrophengebiet Unterstützung zugesagt. "Wir werden für Sie da sein", sagte Biden.

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Biden: Die Bedrohung ist hier

Im südlichen Bundesstaat Louisiana waren auch neun Tage nach Hurrikan "Ida" noch rund 400.000 Haushalte ohne Strom. Im westlichen Kalifornien bekämpften 15.000 Feuerwehrleute Wald- und Buschbrände.

Der Klimawandel ist eine existenzielle Bedrohung für unsere Leben, für unsere Wirtschaft - und die Bedrohung ist hier.
US-Präsident Joe Biden

Von alleine werde sich die Lage nicht verbessern, denn die Veränderungen des Klimas schritten "mit unglaublicher Geschwindigkeit voran". Biden sprach von einem "Wendepunkt, an dem wir entweder handeln, oder wir werden in echten Schwierigkeiten stecken. Unsere Kinder werden in echten Schwierigkeiten stecken".

Waldbrände in Griechenland. Archivbild

Weltwetterorganisation - Naturkatastrophen nehmen zu 

Der Klimawandel verstärkt Naturkatastrophen immer weiter, das ist nicht neu. Aber Zahlen der WMO zeigen: Zwischen 2000 und 2009 waren es fünf Mal so viele wie in den 70er Jahren.

USA priorisieren Kampf gegen Klimawandel

Nun müsse verhindert werden, dass es noch schlimmer werde, forderte er. Biden kündigte an, deswegen auch an der UN-Weltklimakonferenz im November im schottischen Glasgow teilnehmen zu wollen. Es blieb allerdings zunächst offen, ob er persönlich anreisen oder sich online dazu schalten lassen will. Biden hat den Kampf gegen den Klimawandel zu einem der wichtigsten Ziele seiner Regierung erklärt.

Unwetter infolge des Hurrikans "Ida" hatten in der vergangenen Woche im Nordosten der USA zu schweren Regenfällen mit katastrophalen Überschwemmungen geführt. Dutzende Menschen starben. Am schwersten betroffen waren die Bundesstaaten New Jersey und New York. Davor hatte "Ida" bereits in den südlichen Bundesstaaten Louisiana und Mississippi Verwüstung angerichtet, mehrere Menschen kamen ums Leben.

An der US-Golfküste hat Hurrikan "Ida" am Wochenende schwere Verwüstungen angerichtet. Die Gebäudeschäden werden auf 27 bis 40 Milliarden Dollar geschätzt.

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Mit Blick auf die Brände im Westen der USA betonte Biden bei einer Inspektion von Sturmschäden im Staat New Jersey: "Jeder Teil des Landes wird von extremen Wetterbedingungen heimgesucht." Er wolle sich in den kommenden Tagen in Kalifornien ein Bild von der Lage machen.

In dem Bundesstaat waren laut Lagebericht vom Dienstag rund 15.500 Feuerwehrleute im Einsatz, um 14 größere Wald- und Buschbrände sowie kleinere Brandherde zu bekämpfen. Seit Beginn des Jahres hat es dort demnach bereits auf einer Fläche von gut 8.000 Quadratkilometern gebrannt. Das entspricht etwa neun Mal der Fläche Berlins.

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